Kurzfassung einer Studie von IW Consult und Santiago für den VCI

Innovationen den Weg ebnen

Die chemische Industrie hat hervorragende Ausgangsbedingungen, um Lösungsbeiträge für die großen globalen Herausforderungen anzubieten. Wenn die Chemie noch schneller und innovativer wird, fördert das Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Wohlstand in Deutschland. Die Innovationskraft an diesem Standort zu stärken muss daher für alle Beteiligten eine vordringliche Aufgabe sein. Die Studie zeigt, welche Ansatzpunkte es dafür gibt und welche konkreten Handlungsvorschläge dazu umgesetzt werden sollten. Die vorliegende Broschüre präsentiert die zentralen Ergebnisse und stellt Lösungsansätze vor.

© VCI

Broschüre
20 Seiten / DIN A4

Zielgruppe:
Politik, breite Öffentlichkeit, Mitgliedsunternehmen, Wissenschaft

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Hintergrund

Die globalen Herausforderungen Wachstum der Weltbevölkerung, Ernährungssicherung, Gesundheit, Umweltschutz, Mobilität, Urbanisierung und Energieversorgung werden unsere Zukunft bestimmen. Ohne Innovationen können diese großen Aufgaben nicht gemeistert werden.

Die deutsche Chemie- und Pharmaindustrie hat dabei eine zentrale Rolle. Sie ist eine der forschungsstärksten Branchen in Deutschland: Derzeit gibt sie jährlich über zehn Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung (F&E) aus und macht ein Fünftel ihres Umsatzes mit Produkten, die jünger als fünf Jahre sind.

Die chemische Industrie ist zudem ein Innovationsmotor: Viele unterschiedliche Branchen nutzen Innovationen aus der Chemie, um im Wettbewerb zu bestehen – allen voran die Automobil- und Elektroindustrie, der Maschinenbau und die Bauwirtschaft. Deshalb ist die Innovationsfähigkeit der Chemieindustrie für den gesamten Standort Deutschland so wichtig.

Schnelligkeit entscheidet über den Erfolg

International wächst der Wettbewerbsdruck für die deutsche Industrie. Innovationszyklen werden immer kürzer, aufstrebende Volkswirtschaften holen auch bei den Spitzentechnologien auf. Asiatische Länder verzeichnen die größten Anteilszuwächse bei den Patentanmeldungen. In der Chemie stammen mittlerweile über ein Viertel aller wissenschaftlichen Publikationen aus China, das damit mit Abstand den ersten Platz belegt. Die chinesische chemische Industrie hat ihre F&E-Aufwendungen von 2010 bis 2014 um rund sieben Milliarden Euro gesteigert – die europäische chemische Industrie ihre nur um zwei Milliarden Euro.

Um bei Innovationen eine führende Position zu behalten, müssen jetzt die passenden Grundlagen für die künftige Innovationsstärke Deutschlands geschaffen werden.

Für die deutsche chemisch-pharmazeutische Industrie geht es immer mehr um die Schnelligkeit, mit der Ideen zu Innovationen werden und Patente zu Produkten. Doch was beschleunigt und was wirkt als Hemmnis für Innovationen?

Die Innovationsstudie schafft Klarheit

Um das herauszufinden, hat der VCI das Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH und die Unternehmensberatung Santiago damit beauftragt, Innovationen in der deutschen Chemieund Pharmaindustrie auf dem Weg vom Labor zum Markt zu untersuchen. Welche unternehmensinternen und welche externen Hemmnisse gibt es? Wie können sie überwunden werden? Die Ergebnisse der Studie beruhen auf Experteninterviews, Unternehmensbefragungen und Literaturrecherchen. Es zeigt sich, dass es auch in innovationsfreudigen Unternehmen interne Hemmnisse gibt, die dazu führen, dass sich Potenziale nicht in vollem Umfang entwickeln können. Doch auch das Umfeld in Deutschland bringt neben allen Standortvorteilen externe Hemmnisse mit sich – allen voran die hochkomplexen Systeme zur Regulierung, zur Kontrolle und der Genehmigungsverfahren.

Methodik der Studie

Die Innovationshemmnisse wurden auf Basis eines Methoden-Mix aus Literaturanalyse, Experteninterviews und einer umfassenden Unternehmensbefragung unter den Mitgliedsunternehmen des VCI qualitativ und quantitativ erfasst.

An der Unternehmensbefragung nahmen fast 200 Unternehmen teil; zusätzlich wurden Interviews mit rund 70 Experten aus der Branche sowie mit Kunden und Kooperationspartnern in der Wissenschaft geführt. Die Studie deckt damit auf repräsentative Weise die ganze Breite der chemisch-pharmazeutischen Industrie in Deutschland ab.

Aus den empirischen Ergebnissen wurden konkrete Handlungsempfehlungen zur Überwindung der identifizierten Innovationshemmnisse abgeleitet. Die Empfehlungen stammen einerseits aus den Expertengesprächen sowie andererseits aus dem Erfahrungs- und Praxiswissen von IW Consult und Santiago.

Inhalt der Broschüre

  • INTERVIEW
    • VCI-Präsident Marijn Dekkers: "Wir brauchen einen Kulturwandel"
  • ZUSAMMENFASSUNG
    • Innovationskraft ist lebenswichtig
  • VERBESSERUNGSPOTENZIALE
    • Unternehmensinterne Potenziale
    • Regulierung und Bürokratie
    • Deutschland im internationalen Vergleich
    • Klinische Studien und innovative Medikamente
    • Gesellschaftliche Akzeptanz
    • Kooperationen
    • Finanzierung und Fördermöglichkeiten
    • Fachkräfte
  • METHODIK
    • Zur Methodik der Studie


Hinweis:

Ergänzend zur Broschüre kann im Downloadbereich rechts oben auf dieser Seite ("Ergänzende Downloads") die Langfassung der Studie (Umfang: 90 Seiten, 24 Abbildungen) heruntergeladen werden, ferner ein Anhang (Umfang: 33 Seiten) mit den Elementen: Gesprächsleitfaden für die Experteninterviews, Erweiterter Gesprächsleitfaden für die Experteninterviews und Online-Fragebogen. Außerdem steht eine Foliensammlung mit 20 Charts in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung, die die Studienergebnisse grafisch aufbereitet zusammenfasst und so für eine Präsentation genutzt werden kann.

Mehr zum Thema

Für Fragen und Anregungen nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Ansprechpartner

Dr. Hans-Jürgen Klockner

E-Mail: klockner@vci.de

Dr. Annette Vielfort

E-Mail: vielfort@vci.de