Bericht über das Datenjahr 2016

Responsible-Care-Bericht 2017

Der Responsible-Care-Bericht 2017 erläutert die Ergebnisse zum Datenjahr 2016. Die Datenerhebung des VCI ist Gegenstand einer Validierung durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC im Rahmen eines Audits über das deutsche Responsible-Care-Programm. Daten aus dem gesetzlich vorgeschriebenen PRTR-System des Umweltbundesamtes ergänzen die Berichterstattung. Der Bericht erscheint zum fünften Mal vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeitsinitiative Chemie³. In der Rubrik „VCI-Responsible-Care-Projekte“ wird über eine Auswahl aktueller Projekte des Chemieverbandes berichtet.

Responsible-Care-Bericht 2017 über das Datenjahr 2016
© VCI

Publikation
28 Seiten / DIN A4

Zielgruppe:
Mitgliedsunternehmen, breite Öffentlichkeit

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Über diesen Bericht

Dieser Bericht erläutert die Ergebnisse der Responsible-Care-Datenerhebung über das Datenjahr 2016. Die Datenerhebung und die Berichterstattung des VCI orientieren sich an den Kriterien der „Global Reporting Initiative" (GRI): Ausgewogenheit, Vergleichbarkeit, Genauigkeit, Aktualität, Klarheit und Verlässlichkeit. Für die Datenerhebung 2016 wurde die Datenbank modernisiert, daher kann es zu geringfügigen Abweichungen gegenüber den in den Vorjahren kommunizierten Daten kommen.

Dieser Bericht wurde einer betriebswirtschaftlichen Prüfung zur Erlangung einer gewissen Sicherheit hinsichtlich der Verfahren und Maßnahmen seiner Erstellung durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC unterzogen. Das Ergebnis in Form eines Prüfungsvermerks kann auf Seite 20 des Berichts eingesehen werden.

Diese klassische VCI-Datenumfrage entstand auf Grundlage der deutschen und internationalen Key-Performance-Indikatoren (KPI) für Responsible Care (RC). Mit diesem Bericht kommt der VCI seinen Berichtspflichten aus den deutschen und internationalen RC-Leitlinien und -Vorgaben nach. Ergänzt wird der Bericht um wesentliche Entwicklungen im Rahmen der RC-Initiative aus den Jahren 2016 und 2017. Die vom VCI erhobenen Daten decken im mehrjährigen Mittel rund 70 Prozent der Belegschaftsstärke der VCI-Mitgliedsunternehmen ab. Im internationalen Vergleich bleibt die Beteiligung von Unternehmen an der RC-Datenerhebung in Deutschland gleichwohl hoch.Schwankungen der zurückliegenden Jahre können auf die heterogene Zusammensetzung der VCI-Mitgliedschaft zurückzuführen sein. Denn unter den Mitgliedern des VCI befinden sich zahlreiche Unternehmen, die in anderen nationalen RC-Programmen bereits zur Lieferkette zählen und nicht mehr zur klassischen Chemieindustrie.

Der Bericht wird zum fünften Mal vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeitsinitiative Chemie3 veröffentlicht. Mit Chemie3 will die deutsche chemische Industrie ihre Beiträge zur Nachhaltigkeit darlegen. Responsible Care deckt dabei die Umwelt- und Sicherheitsaspekte von Chemie3 weitgehend ab und liefert darüber hinaus weitere einzelne Beiträge zu ökonomischen oder sozialen Aspekten der Nachhaltigkeitsinitiative.

Die Daten, die die Unternehmen verpflichtend in das Schadstofffreisetzungs- und -verbringungsregister PRTR des Umweltbundesamtes (UBA) zu Umweltemissionen melden müssen, ergänzen diesen Bericht und liegen bis einschließlich 2015 vor. Die Daten des UBA sind auf Grundlage einer Sonderauswertung des VCI repräsentativ für die Chemie in Deutschland und schließen die Chemieparks ein. Sie sind in Bezug auf die Grundgesamtheit der chemischen Industrie einvernehmlich mit dem UBA angepasst. Damit soll die Vergleichbarkeit mit früheren freiwilligen Datenerhebungen verbessert werden. Die Anpassung betrifft die Einbeziehung der Chemieparks und deren Emissionsdaten. Im amtlichen Register werden diese Chemieparks nicht der chemischen Industrie, sondern anderen Branchen zugeordnet.

Diese Aspekte unterlegt der Bericht mit Daten und Fakten:

  • Nachhaltigkeit und Responsible Care
  • Ergebnisse der Responsible-Care-Umfrage zu:
    • Dialog, Managementsysteme
    • Anlagensicherheit, Werkfeuerwehren
    • Transportsicherheit - Transport von Chemikalien
    • Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Produktverantwortung
    • Wassernutzung, Energieverbrauch
    • Nanomaterialien
  • Umsetzungshilfen: VCI-Leitfäden
  • Leitlinien: Die elf Leitlinien des deutschen Responsible-Care-Programms
  • Responsible-Care-Wettbewerb 2017: „Wir haben gute Ideen zur Kreislaufwirtschaft"
  • Responsible Care in der Praxis: Projekte
  • Daten aus dem Schadstofffreisetzungs- und -verbringungsregister PRTR des Umweltbundesamts - Grafiken zu:
    • Abfall zur Beseitigung
    • Freisetzung in die Luft: Stickoxide (NOx/NO2, Schwefeloxide (SOx/SO2), flüchtige organische Verbindungen (NMVOC)
    • Freisetzungen/Direkteinleitungen in Gewässer: Gesamter organischer Kohlenstoff (TOC), Gesamtstckstoff
    • Freisetzungen/Direkteinleitungen in Gewässer: Gesamtphosphor, Adsorbierbare organisch-gebundene Halogene (AOX)

In der Rubrik „VCI-Responsible-Care-Projekte“.wird über eine Auswahl aktueller RC-Projekte des VCI berichtet. Vorgestellt werden dieses Jahr das Kooperationsprojekt von BMUB und VCI zum Human-Biomonitoring, die set-Stiftung zur Förderung von Ersatz und Ergänzungsmethoden zur Einschränkung von Tierversuchen, das Projekt „Null-Pelletverlust" der Kunststofferzeuger vor dem Hintergrund des globalen „Marine-Litter"-Problems, das Projekt zur „Gesundheitlichen Bewertung, Exposition und Umwelteffekten von Nanomaterialien“ sowie das Chemiewaffenübereinkommen (CWÜ), das 2017 sein 20-jähriges Bestehen feierte.

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Ansprechpartner

Martina Schönnenbeck

E-Mail: schoennenbeck@vci.de

Monika von Zedlitz

E-Mail: zedlitz@vci.de