Mitmachen lohnt sich

Netzwerke für Energieeffizienz

Das Bundeswirtschaftsministerium möchte das Sparen von Energie über sogenannte Energieeffizienz-Netzwerke voranbringen. Die Initiative ist Teil einer Vereinbarung zwischen Wirtschaft und Bundesregierung, nach der bis 2020 rund 500 solcher Netzwerke entstehen sollen. Der VCI unterstützt die Initiative und wirbt unter seinen Mitgliedsunternehmen für die Teilnahme daran. Welchen Nutzen die Beteiligung an einem Netzwerk haben kann, erläutert das neue Faltblatt des VCI.

Faltblatt
6 Seiten / DIN lang

Zielgruppe:
VCI-Mitgliedsunternehmen

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Eine hohe Energieeffizienz ist ein Muss

Energie möglichst effizient zu nutzen, ist für Unternehmen ein wirtschaftliches und ökologisches Muss. Wer energieeffizienter ist, steigert seine Wettbewerbsfähigkeit und verhält sich verantwortungsvoller im Sinne der Chemie³-Branchenleitlinien zur Nachhaltigkeit. Hinzu kommt, dass der Gesetzgeber hohe Anforderungen an die Beiträge der Wirtschaft zur Energiewende stellt. So ist in diesem Jahr die Pflicht zum Energieaudit neu hinzugekommen.

Hintergrund und Ziel der Initiative "Energieeffizienz-Netzwerke"

Die Beteiligung an einem Energieeffizienz-Netzwerk bietet Unternehmen die Möglichkeit, neue Wege zu noch sparsamerem Einsatz von Energie zu finden. Der VCI unterstützt seine Mitglieder bei der Einrichtung solcher Netzwerke. Er ist damit Teil der im Dezember 2014 gegründeten gemeinsamen Initiative „Energieeffizienz-Netzwerke“ von Bundesregierung und 17 weiteren Industrieverbänden. Diese Initiative wiederum gehört zum Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) der Bundesregierung. Außerdem hat der VCI sich Anfang März 2015 gemeinsam mit BAVC und IG BCE auch in der gemeinsamen Vereinbarung zum "Branchendialog Chemie" mit dem Bundeswirtschaftsministerium verpflichtet, den Aufbau von neuen Energieeffizienz-Netzwerken zu unterstützen.

Für Energieeffizienz-Netzwerke hat die chemische Industrie bereits Grundlagen durch das europäische Projekt SPiCE3 geschaffen.

Bis 2020 sollen 500 solcher Netzwerke von Unternehmen einer Branche oder einer Region etabliert sein. Der VCI hat sich dieser Initiative angeschlossen, weil er darin eine Chance sieht, die von der Politik geforderten Beiträge der Wirtschaft zur Energiewende mit wirtschaftlichen Maßnahmen anstelle von neuen ordnungsrechtlichen Vorgaben umzusetzen.

Kernstück eines Netzwerks ist der freiwillige, systematische und zielgerichtete Erfahrungsaustausch von Unternehmen. Sie können so von anderen lernen und sich gemeinsam mit anderen neue Wege zum Energie- und Kostensparen im eigenen Betrieb erschließen.

Neue Pflicht zum Energieaudit: Energieeffizienz-Netzwerke zur Vorbereitung nutzen

Die Einrichtung von oder Beteiligung an einem Energieeffizienz-Netzwerk lohnt sich besonders für Unternehmen, die in diesem Jahr neu unter die Energieaudit-Pflicht fallen. Bis zum 5. Dezember 2015 müssen Firmen mit mehr als 250 Mitarbeitern oder mehr als 50 Millionen Euro Umsatz pro Jahr und deren Tochterunternehmen ein Energieaudit nach DIN 16247 durchgeführt haben. Alle vier Jahre steht eine Wiederholung an. Das schreibt das neue Energiedienstleistungsgesetz vor. Unternehmen, die bereits ein Energiemanagementsystem betreiben, sind von der Pflicht ausgenommen. Die Audit-Pflicht kann auch für Unternehmen gelten, die aufgrund ihrer geringen Größe unter die genannten Schwellen fallen. Das kann der Fall sein, wenn sie als verbundenes Unternehmen Teil eines größeren Unternehmens im In- oder Ausland sind. Im Zweifelsfall sollte ein Unternehmen dies individuell prüfen.

Bei der Vorbereitung des Audits helfen Energieeffizienz-Netzwerke. Mit ihnen und den in den Netzwerken tätigen Energieberatern lassen sich Potenziale für mehr Energieeffizienz im Betrieb leichter entdecken, Synergieeffekte nutzen und Audits kostengünstiger durchführen.

Wie die Energieeffizienz-Netzwerke im Detail funktionieren, wie Unternehmen aktiv werden können und wie der VCI seinen Mitgliedern hilft, erläutert der sechsseitige Flyer.

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Für Fragen und Anregungen nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Ansprechpartner

Sebastian Kreth

E-Mail: kreth@vci.de