Gemeinsames Papier der Chemieorganisationen aus Wissenschaft und

Positionen und Forderungen zu Bildung, Forschung und Innovation

Im Vorfeld der Bundestagswahl 2013 haben acht Chemieorganisationen gemeinsam formuliert, welche Positionen sie in der Bildungs-, Hochschul-, Forschungs- und Innovationspolitk vertreten. Zentrale Botschaft: Deutschland braucht mehr Investitionen in Bildung, Wissenschaft und Forschung, weniger Innovationshemmnisse und eine Infrastruktur, die neue Produkte und Vefahren unterstützt.

© 8 Chemieorganisationen

Broschüre
6 Seiten / ohne Angabe

Zielgruppe:
Politik, breite Öffentlichkeit

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​Innovationen sind der Erfolgsfaktor für eine Volkswirtschaft. Sie erschließen neue Märkte und tragen zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit bei. Sie sorgen für zusätzliches Wachstum und schaffen qualifizierte Beschäftigung. Zusammen mit einer fundierten Aus- und Weiterbildung in Schule, Hochschule und Beruf eröffnet dies den Menschen größere Chancen auf einen Arbeitsplatz und gesellschaftliche Teilhabe. Darüber hinaus verbessern Innovationen die Lebensqualität der Menschen. Mit ihren Innovationen trägt die Chemie entscheidend zur nachhaltigen Entwicklung bei. Dies gilt beispielsweise für die Aufgabenfelder Gesundheit, Energie, Mobilität, Ernährung, Ressourceneffizienz, Wasser und Wohnen. Es bedarf einer in Wissenschaft und Industrie leistungsstarke Chemie, um die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen.

Die Chemieorganisationen sprechen sich ausdrücklich für eine entschlossene Fortsetzung der Hightech-Strategie, des Hochschulpakts sowie des Pakts für Forschung und Innovation aus. Diese Initiativen tragen zur Stärkung der Innovationskraft Deutschlands und seiner Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Technologiewettbewerb bei. Unverzichtbar für die Zukunftssicherung des „Innovationsmotors Chemie“ sind hohe Bildungsstandards, vor allem im naturwissenschaftlichtechnischen Bereich sowie eine international wettbewerbsfähige leistungsstarke grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung an den Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen.

Daher lauten die drei Kernforderungen der Chemieorganisationen:

  • Steigerung der Investitionen in Bildung, Wissenschaft und Forschung.
  • Sicherstellung innovationsfördernder Infrastruktur
  • Abbau und Vermeidung von Regulierungen, die Forschung und Innovationen hemmen

Was das im Einzelnen bedeutet, haben die Chemieorganisationen, darunter auch der VCI, in ihrem Positionspapier konkret ausgeführt.

Für Fragen und Anregungen nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Ansprechpartner

Dr. Gerd-Ludwig Schlechtriemen

E-Mail: schlechtriemen@vci.de