Fakten für die politische Diskussion 2015/2016

BDI/VCI-Studie "Die Steuerbelastung der Unternehmen in Deutschland"

Die achte Auflage der Studie „Die Steuerbelastung der Unternehmen in Deutschland“ unterstreicht abermals die Bedeutung des Steuerrechts für den Industriestandort Deutschland. Die Studie stellt aktuelle steuerpolitische Argumente und Botschaften auf den Prüfstand und misst sie an öffentlichen Statistiken, dem Datenmaterial des Bundesministeriums der Finanzen und der Wirtschaftsforschungsinstitute. Die darauf beruhende Analyse der steuerlichen Rahmenbedingungen in Deutschland dient dazu, die steuerpolitische Debatte zu versachlichen und strukturellen Reformbedarf aufzuzeigen.

BDI/VCI-Studie zur Steuerbelastung deutscher Unternehmen

Broschüre
36 Seiten / DIN A5

Zielgruppe:
Politik, Mitgliedsunternehmen, breite Öffentlichkeit

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Die Bundesrepublik ist ein attraktiver Wirtschaftsstandort. Die Unternehmen leisten einen wesentlichen Beitrag zum Gemeinwohl. Ein aus Sicht der Unternehmen dafür entscheidender Faktor ist eine verlässliche Gesetzgebung. Denn der wirtschaftliche Erfolg geht mit der notwendigen Planungssicherheit einher.

„Die meisten Fehler machen Unternehmen, wenn es ihnen gut geht, nicht wenn es ihnen schlecht geht.“ Diese Mahnung Alfred Herrhausens gilt gleichermaßen für die Wirtschaft und die Politik. Um künftig im globalen Standortvergleich wettbewerbsfähig zu bleiben, sind weitsichtige Reformen der Steuerstruktur erforderlich. Hierbei muss sich Deutschland als große Industrienation an die Spitze des steuerlichen Fortschritts stellen.

Auf internationaler Ebene muss der Gesetzgeber dafür Sorge tragen, die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und der EU-Staaten durch die anstehende Umsetzung der Maßnahmen des OECD- und G20-Projekts „BEPS“ in europäisches und nationales Recht nicht zu gefährden. Bei nationalen Neuregelungen, wie jener zum Erbschaft- und Schenkungsteuergesetz, müssen gleichheits- und freiheitsrechtliche Verfassungsvorgaben gewahrt bleiben. Gleichzeitig dürfen in den Unternehmen weder Generationenwechsel noch Arbeitsplätze gefährdet werden. Weitere Reformvorhaben – etwa zur Investmentbesteuerung – tragen nicht zur Steuervereinfachung bei. Mehrbelastungen durch eine Steuerpflicht für Veräußerungsgewinne aus Streubesitzbeteiligungen oder durch eine Finanztransaktionssteuer auf Derivate würden die Möglichkeiten der betrieblichen Altersversorgung beschneiden und damit mittelbar auch die Arbeitnehmer belasten.

Die vorliegende Studie stellt aktuelle steuerpolitische Argumente und Botschaften auf den Prüfstand und misst sie an öffentlichen Statistiken, dem Datenmaterial des Bundesministeriums der Finanzen und der Wirtschaftsforschungsinstitute. Die darauf beruhende Analyse der steuerlichen Rahmenbedingungen in Deutschland dient dazu, die steuerpolitische Debatte zu versachlichen und strukturellen Reformbedarf aufzuzeigen.

Die übersichtliche Broschüre im DIN-A5-Format ist in vier Kapitel unterteilt und mit 19 Abbildungen reich illustriert.