Ein Bericht des VCI auf Basis einer Studie von Oxford Economics

Die Wettbewerbsfähigkeit des Chemiestandorts Deutschland im internationalen Vergleich

​Noch ist Deutschland ein attraktiver und wettbewerbsfähiger Chemiestandort. Die deutsche chemische Industrie ist nicht von ungefähr Exportweltmeister. Doch der Lack bekommt erste Risse. Die Studie „Die Wettbewerbsfähigkeit des Chemiestandorts Deutschland im internationalen Vergleich“ von Oxford Economics zeigt: Der Chemiestandort Deutschland verliert seit 2008 an Wettbewerbsfähigkeit. Der Bericht des VCI zu der von ihm in Auftrag gegebenen Studie gibt einen Überblick über die Ergebnisse.

© BASF

Broschüre
24 Seiten / DIN A4

Zielgruppe:
Breite Öffentlichkeit, Politik, Medien

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Ziel der Studie

Bisher gibt es zum Thema Wettbewerbsfähigkeit zwar eine Vielzahl von Meinungen, aber wenig belastbare Fakten. Daher möchte der VCI mit der vorliegenden Studie die Bedeutung der Wettbewerbsfähigkeit für Wachstum und Wohlstand in Deutschland diskutieren. Sie soll mit empirischen Untersuchungsergebnissen Antworten auf die nachfolgenden Fragen geben:

  • Hat der deutsche Chemiesektor an Wettbewerbsfähigkeit gewonnen oder verloren?
  • Und welches sind die treibenden Kräfte hinter diesen Veränderungen?

Die Studie füllt eine Lücke: Bislang gab es keine wissenschaftlich vergleichenden Arbeiten zur Wettbewerbsfähigkeit verschiedener Chemienationen.

Methodik

Im ersten Teil der Studie wird die Entwicklung der Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland während der letzten 20 Jahre quantifiziert, analysiert und mit den Entwicklungen in anderen relevanten Erzeugerländern – sowohl Industriestaaten als auch Entwicklungsländern – verglichen. Analysemethode ist die Constant Market Share-Analyse (CMS). Mittels dieser Methode lässt sich eingrenzen, in welchem Umfang Veränderungen der Exportmarktanteile auf Verschiebungen der Wettbewerbsfähigkeit zurückzuführen sind.

Anschließend wird die Entwicklung potenzieller Treiber der Wettbewerbsfähigkeit von Chemiestandorten analysiert. In diese Analyse fließen Daten zu den Energie- und Rohstoffpreisen, den Lohnkosten, der Innovationsintensität, den Investitionen, den regulatorischen Belastungen und vielen weiteren Faktoren ein. Das entsprechende Benchmarking setzt Deutschlands aktuelle Situation mit der Situation während der vergangenen Jahre und der Situation in anderen Ländern ins Verhältnis.

Der zentrale Teil der Studie ist die ökonometrische Analyse. Sie identifiziert die wesentlichen Einflussfaktoren der Wettbewerbsfähigkeit. Die Ergebnisse erlauben eine quantitative Analyse darüber, wie sich die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Chemiesektors unter alternativen Politikszenarien entwickeln könnte. Hieraus lassen sich Handlungsempfehlungen für eine Politik zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit ableiten.

Die Inhalte des VCI-Berichts zur Studie

Der 24-seitige Bericht des VCI mit dem vollständigen Titel: "Die Wettbewerbsfähigkeit des Chemiestandorts Deutschland im internationalen Vergleich: Rückblick und Zukunftsperspektiven" umfasst folgende Kapitel:

  • Vorwort
  • Zusammenfassung: Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit als Chemiestandort ist gefährdet
  • Der Chemiestandort Deutschland im globalen Wettbewerb
  • Deutsche Chemie hat Wettbewerbsfähigkeit verloren
  • Einflussfaktoren auf die Wettbewerbsfähigkeit
  • Ein Blick in die Zukunft: Szenarien bis 2030
  • Politische Handlungsempfehlungen: Den Abwärtstrend aufhalten

Die Eckdaten der Studie

Auftraggeber: Chemie Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH
Auftragnehmer: Oxford Economics
Finanzielle Unterstützung: Merck KGaA, Darmstadt Deutschland
Mitwirkung: Allgemeiner Arbeitgeberverband Nordostchemie, BASF SE, Bayer MaterialScience AG, Cefic, Evonik Industries AG, LANXESS Deutschland GmbH, Merck KGaA, Darmstadt Deutschland, Verband der Chemischen Industrie e. V.

Mehr zum Thema

Für Fragen und Anregungen nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Ansprechpartner

Dr. Henrik Meincke

E-Mail: meincke@vci.de

Jürgen Udwari

E-Mail: udwari@vci.de