Gefahrenabschätzung bei der Freisetzung von Stoffen oder Energien aus Anlagen

Ermittlung der möglichen Gefährdungsreichweiten mittels Nomogrammen

Dieser Leitfaden enthält Nomogramme für die grobe Abschätzung der möglichen Gefährdungsreichweite bei der Freisetzung gefährlicher Stoffe oder Energien. Die Nomogramme basieren auf literaturbekannten Berechnungsmethoden.

Mit dem VCI-Leitfaden im Fall einer Störung schnell Gefährdungsreichweiten ermitteln © alexxbaumbach - Fotolia.com
Mit dem VCI-Leitfaden im Fall einer Störung schnell Gefährdungsreichweiten ermitteln © alexxbaumbach - Fotolia.com

Im Falle der Freisetzung toxischer Stoffe wird die Gefährdungsreichweite von Konzentrationsleitwerten bzw. von daraus abgeleiteten toxikologischen Inhalationsdosiswerten bestimmt. Der Inhalationsdosiswert wird z. B. aus dem ERPG-, IDLH- oder dem AEGL-Wert mit der jeweils zulässigen Expositionsdauer gebildet. Bei Bränden wird die Gefährdungsreichweite durch die entfernungsabhängige Strahlungsdichte und bei Explosionen durch die Druckwellenausbreitung bestimmt.

Der Leitfaden beinhaltet folgende Teile:

  • Teil A: Arbeitsmittel zur Ermittlung der Auswirkungsreichweite unter Standardbedingungen
  • Teil B: Berechnungsgrundlagen für die Ermittlung der Auswirkungsreichweite luftgetragener Stofffreisetzungen
  • Teil C: Ermittlung des Verdunstungsanteils für luftgetragene Stofffreisetzungen unter variablen Anfangs- und Randbedingungen
Den vollständigen Leitfaden (PDF, 104 Seiten) finden Sie im Downloadbereich im Kopf dieser Seite.

Mehr zum Thema

Statuspapier von ProcessNet (Initiative von DECHEMA und VDI-GVC) von Oktober 2012: „Quelltermberechnung bei störungsbedingten Stoff- und Energiefreisetzungen in der Prozessindustrie - Methodenübersicht und industrielle Anwendung" (PDF, 238 Seiten)

Für Fragen und Anregungen nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Ansprechpartner

Thilo Höchst

E-Mail: hoechst@vci.de