Chemieverband zum Masterplan Binnenschifffahrt

Zügiges Handeln dringend notwendig

VCI zum Masterplan Binnenschifffahrt: Richtige Schritte des Bundesverkehrsministeriums zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit der Wasserwege ++ Den Ankündigungen müssen nun schnell Taten folgen: Schiffbarkeit des Rheins optimieren, Sanierung von Schleusen und Kanälen dringend vorantreiben, Personal für Planung und Umsetzung unverzüglich einstellen.

Die chemische Industrie verantwortet mit 222,7 Tonnen bereits heute mehr als 10 Prozent der gesamten Beförderungsmenge im deutschen Binnenschiffsverkehr. Um noch mehr Transporte auf die Wasserwege verlagern zu können, muss deren Leistungsfähigkeit dringend erhalten und ausgebaut werden. - Foto: © glsk/stock.adobe.com
Die chemische Industrie verantwortet mit 222,7 Tonnen bereits heute mehr als 10 Prozent der gesamten Beförderungsmenge im deutschen Binnenschiffsverkehr. Um noch mehr Transporte auf die Wasserwege verlagern zu können, muss deren Leistungsfähigkeit dringend erhalten und ausgebaut werden. - Foto: © glsk/stock.adobe.com

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat heute seinen Masterplan Binnenschifffahrt vorgestellt. Diesen kommentiert Andrea Heid, Bereichsleiterin Umweltschutz, Anlagensicherheit und Verkehr im Verband der Chemischen Industrie (VCI):

Andrea Heid - Foto:
Andrea Heid - Foto: © VCI/Daniel
„Mit dem Masterplan für Binnenschifffahrt unternimmt das Bundesverkehrsministerium richtige Schritte, um deren Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Allerdings darf es jetzt nicht bei Ankündigungen bleiben, denn der schlechte Zustand der Wasserwege ist nicht länger hinnehmbar. Um die Vorteile der Binnenschifffahrt voll nutzen zu können, ist die chemische Industrie auf eine insgesamt dauerhaft zuverlässige und moderne Infrastruktur angewiesen. Dazu muss unter anderem die Schiffbarkeit des Rheins zügig optimiert, die Sanierung von Schleusen und Kanälen dringend vorangetrieben sowie das für die Planung und Umsetzung notwendige Personal unverzüglich eingestellt werden.

Die chemische Industrie verantwortet bereits heute mehr als 10 Prozent der gesamten Beförderungsmenge im deutschen Binnenschiffsverkehr. Das entspricht 222,7 Millionen Tonnen. Um noch mehr Transporte auf diesen für die Branche so wichtigen Verkehrsträger verlagern zu können, müssen die Voraussetzungen dafür schnellstmöglich geschaffen werden.“

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