Sonderparteitag der SPD gibt grünes Licht für Koalitionsverhandlungen

Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts Deutschland stärker gewichten

VCI-Hauptgeschäftsführer Utz Tillmann begrüßt es, dass durch den nun möglichen Start der Koalitionsverhandlungen die Weichen hin zu mehr Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit für Deutschland gestellt werden können. Die Neujustierung der Finanzierung der Energiewende oder eine steuerliche Forschungsförderung für alle Unternehmen gehörten jetzt ganz oben auf die Agenda.

VCI-Hauptgeschäftsführer Utz Tillmann: „Die Koalitionsverhandlungen müssen bei den industriepolitischen Inhalten stärker und konkreter werden als im Sondierungsergebnis von SPD und Union." - Foto: © VCI / René Spalek
VCI-Hauptgeschäftsführer Utz Tillmann: „Die Koalitionsverhandlungen müssen bei den industriepolitischen Inhalten stärker und konkreter werden als im Sondierungsergebnis von SPD und Union." - Foto: © VCI / René Spalek

Die Delegierten der SPD haben in Bonn mehrheitlich der Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit der Union zugestimmt. Der Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), Utz Tillmann, kommentiert das Abstimmungsergebnis des Sonderparteitages:

„Gut, dass jetzt durch das Votum der Delegierten die Koalitionsverhandlungen beginnen können, um die Weichen in der Politik hin zu mehr Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit für Deutschland zu stellen. Die Koalitionsverhandlungen müssen bei den industriepolitischen Inhalten aber stärker und konkreter werden als im Sondierungsergebnis von SPD und Union. Wichtige Maßnahmen zur Stabilisierung der Energiekosten und für mehr Innovation fehlen noch oder fallen zu schwach aus. Die Neujustierung der Finanzierung der Energiewende oder eine steuerliche Forschungsförderung für alle Unternehmen gehören ganz oben auf die Agenda. Nur dann wird der Investitionsstandort Deutschland international wettbewerbsfähiger.“

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