VCI zum Bericht der Experten-Kommission „Stärkung von Investitionen in Deutschland“

Verkehrsinfrastrukturgesellschaft muss bei Investitionen Prioritäten setzen

Gerd Deimel, Sprecher der Initiative Infrastruktur im VCI, begrüßt den Vorschlag der Experten-Kommission, eine neue Gesellschaft für Bundesfernstraßen zu gründen, die für den Bau, Erhalt und Betrieb von Straßen und Autobahnen aus einer Hand verantwortlich ist. Bei dieser Aufgabe müssten Prioritäten gesetzt sowie Schadensausmaß, Verkehrsaufkommen und Umfahrungsmöglichkeiten berücksichtigt werden.

Nach Ansicht von Gerd Deimel, Sprecher der Initiative Infrastruktur im VCI, geht der Vorschlag für eine Gesellschaft für Bundesfernstraßen in die richtige Richtung. - Foto: © Michael Rennertz - LANXESS AG
Nach Ansicht von Gerd Deimel, Sprecher der Initiative Infrastruktur im VCI, geht der Vorschlag für eine Gesellschaft für Bundesfernstraßen in die richtige Richtung. - Foto: © Michael Rennertz - LANXESS AG

Anlässlich der offiziellen Übergabe des 10-Punkte-Plans der Experten-Kommission „Stärkung von Investitionen in Deutschland“ an den Bundeswirtschaftsminister sagt Gerd Deimel, Sprecher der Initiative Infrastruktur im Verband der Chemischen Industrie (VCI):

„Der Vorschlag der Kommission, eine neue Gesellschaft für Bundesfernstraßen zu gründen, die für den Bau, Erhalt und Betrieb von Straßen und Autobahnen aus einem Guss verantwortlich ist, weist in die richtige Richtung. Deutschland muss endlich seinen Investitionsstau auflösen, damit die Wettbewerbsfähigkeit des hiesigen Industriestandortes nicht weiter ausgebremst wird. Schließlich ist eine gut ausgebaute Verkehrsinfrastruktur ein nicht zu unterschätzender Joker im globalen Wettbewerb.“

Nach Auffassung von Deimel sollte eine Verkehrsinfrastrukturgesellschaft Instandsetzung und Ausbau der Bundesfernstraßen vorantreiben, indem sie Prioritäten setzt und das jeweilige Schadensausmaß und das Verkehrsaufkommen sowie die Umfahrungsmöglichkeiten berücksichtigt.


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