Gemeinsame Presseinformation von VCI, VDA, VDMA und ZVEI

Vergabebedingungen für lokale 5G-Frequenzen jetzt schnellstmöglich festlegen

4 Industrieverbände, darunter der VCI, drängen darauf, dass Bundesnetzagentur schnellstmöglich Vergabebedingungen für lokale Frequenzen im Bereich von 3,7 bis 3,8 Gigahertz bekannt gibt ++ Klarheit bei Gebühren nötig ++ Lokale Nutzung von Frequenzen ist für deutsche Industrie Voraussetzung, um Leitmarkt und Leitanbieter für industrielle 5G-Anwendungen werden zu können.

Viele Industrieunternehmen, auch solche aus der Chemiebranche, planen schon heute eigene 5G-Netze in ihren Produktionsstätten. Einige werden diese selbst betreiben, andere sehen sich nach Partnern um, darunter aus der Telekommunikations- und Ausrüsterindustrie. - Foto: © Alexander Yakimov Nickolaevich
Viele Industrieunternehmen, auch solche aus der Chemiebranche, planen schon heute eigene 5G-Netze in ihren Produktionsstätten. Einige werden diese selbst betreiben, andere sehen sich nach Partnern um, darunter aus der Telekommunikations- und Ausrüsterindustrie. - Foto: © Alexander Yakimov Nickolaevich

Nach dem Ende der Auktion der bundesweiten 5G-Frequenzen erklären die Industrieverbände VCI, VDA, VDMA und ZVEI:

Die Industrieverbände VCI, VDA, VDMA und ZVEI begrüßen, dass die bundesweite 5G-Auktion beendet ist und der dringend benötigte Netzausbau nun erfolgen kann. Positiv wird ebenso bewertet, dass sich der Wettbewerb durch einen weiteren, vierten Netzbetreiber erhöht und dass dadurch die Chance besteht, die bisher vielfach unzureichende Mobilifunkversorgung für Industrieunternehmen und Endverbraucher zu verbessern.

Die vier Verbände drängen darauf, dass die Bundesnetzagentur nun schnellstmöglich die Vergabebedingungen für die lokalen Frequenzen im Bereich von 3,7 bis 3,8 Gigahertz bekannt gibt. Die Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes benötigen dringend Klarheit, insbesondere hinsichtlich der Gebühren für lokale Frequenzen. Die lokale Nutzung von Frequenzen ist für die deutsche Industrie kein Geschäftsmodell, sondern Voraussetzung, um Leitmarkt und Leitanbieter für industrielle 5G-Anwendungen werden zu können.

Viele Mitgliedsunternehmen planen schon heute – ohne die konkreten Vergabebedingungen zu kennen – eigene 5G-Netze in ihren Produktionsstätten. Einige werden diese selbst betreiben, andere sehen sich nach Partnern um, darunter aus der Telekommunikations- und Ausrüsterindustrie. Die Möglichkeit, eigene Frequenzen zu beantragen, sorgt für mehr Wettbewerb und neue innovative Angebote.

Hinter dieser gemeinsamen Forderung der größten Industrieverbände Deutschlands stehen die Interessen von über 3 Millionen Industriearbeitsplätzen.


Ansprechpartner für die Presse:

  • Verband der Chemischen Industrie (VCI)
    Pressekontakt: Manfred Ritz, Telefon: Telefon: +49 69 2556-1550, E-Mail: ritz@vci.de
  • Verband der Automobilindustrie (VDA)
    Pressekontakt: Eckehart Rotter, Telefon: +49 30 897 842-120, E-Mail: rotter@vda.de
  • Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA)
    Pressekontakt: Holger Paul, Telefon: +49 69 66 03-1922, E-Mail: holger.paul@vdma.org
  • ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie
    Pressekontakt: Thorsten Meier, Telefon: +49 69 6302-425, E-Mail: meier@zvei.org

Mehr zum Thema