Juncker-Besuch in den USA

Trendwende im Handelskonflikt einleiten

Chemie hofft auf Entspannungssignale ++ Verhandlungen statt Handelskrieg.

Der VCI zur Begegnung von EU-Kommissionspräsident Juncker bei US-Präsident Trump: „Die deutsche Chemie will weniger Handelsbarrieren, nicht neue Zölle. Beide Seiten sollten sondieren, in welchem Rahmen Gespräche über Freihandel möglich sind, die die Interessen der EU und der USA in Einklang bringen.“ - Foto: © thomaslerchphoto - Fotolia.com
Der VCI zur Begegnung von EU-Kommissionspräsident Juncker bei US-Präsident Trump: „Die deutsche Chemie will weniger Handelsbarrieren, nicht neue Zölle. Beide Seiten sollten sondieren, in welchem Rahmen Gespräche über Freihandel möglich sind, die die Interessen der EU und der USA in Einklang bringen.“ - Foto: © thomaslerchphoto - Fotolia.com

VCI-Hauptgeschäftsführer Utz Tillmann hofft vor dem morgigen Besuch von EU-Kommissionspräsident Juncker bei US-Präsident Trump auf Entspannung im Handelskonflikt: „Die Weltwirtschaft befindet sich am Beginn einer schwierigen Phase. Eine weitere Eskalation des angespannten europäisch-amerikanischen Verhältnisses kann nicht im Sinne der Wirtschaft auf beiden Seiten des Atlantiks sein. Die Präsidenten sollten jetzt die Chance zu nutzen, einen Gesprächsfaden zu knüpfen, der den Handelskonflikt beendet.“

Tillmann unterstreicht: „Die deutsche Chemie will weniger Handelsbarrieren, nicht neue Zölle. Beide Seiten sollten sondieren, in welchem Rahmen Gespräche über Freihandel möglich sind, die die Interessen der EU und der USA in Einklang bringen.“

Den Juncker-Besuch nahm der VCI-Hauptgeschäftsführer auch zum Anlass, auf die Bedeutung einer einheitlichen EU-Handelspolitik hinzuweisen: „Nur mit einer gemeinsamen Haltung in der Handelspolitik und einem geschlossenen Auftreten kann EU-Kommissionspräsident Juncker US-Präsident Trump auf Augenhöhe begegnen.“

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