Einbeziehung von Auftragsforschung und unbürokratische Umsetzung nötig

Steuerliche Forschungsförderung stärkt den Hightech-Standort Deutschland

Der Bundestag hat in zweiter und dritter Lesung das „Gesetz zur Einführung einer steuerlichen Forschungsförderung“ beschlossen. Wolfgang Große Entrup, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), kommentiert: „Das ist ein nachhaltiger Impuls für den Standort Deutschland, denn Forschungsförderung ist eine Investition in die Zukunft. Davon kann es nicht genug geben. Vor allem, wenn man das deutsche Volumen mit anderen Ländern vergleicht. Dann ist hier noch Luft nach oben.“

Der VCI begrüßt das „Gesetz zur Einführung einer steuerlichen Forschungsförderung“, betont aber auch die Wichtigkeit von Auftragsforschung und einer unbürokratischen Umsetzung. - Foto: © DELO Chemical Research
Der VCI begrüßt das „Gesetz zur Einführung einer steuerlichen Forschungsförderung“, betont aber auch die Wichtigkeit von Auftragsforschung und einer unbürokratischen Umsetzung. - Foto: © DELO Chemical Research

Für die chemische Industrie ist besonders wichtig, dass bei Forschungsaufträgen der Auftraggeber die steuerliche Forschungsförderung erhält. Er trägt auch das unternehmerische Risiko. Große Entrup betont: „Das wird vor allem kleine und mittelständische Unternehmen stimulieren, mehr in Forschung und Entwicklung zu investieren. Für sie hat die Auftragsforschung eine große Bedeutung, weil KMU oft keine eigene Forschung betreiben.“

Notwendig sei jetzt, dass die steuerliche Forschungsförderung praxisnah und unbürokratisch umgesetzt werde. Hierbei sieht Große Entrup zwei große Heraus-forderungen: „Die steuerliche Forschungsförderung muss einfach und rechtssicher für die Unternehmen ausgestaltet werden.“

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