Mehr Innovationsanreize in Deutschland setzen

Steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung für alle forschenden Unternehmen

Kreis sollte alle Unternehmen umfassen – mittelständische und große ++ Mit Umsetzung beim Mittelstand bis 500 Beschäftigte jetzt beginnen.

VCI: „Die Einführung einer steuerlichen Forschungsförderung ist in Deutschland überfällig. Zwei Drittel der OECD-Länder und die Hälfte der EU-Mitgliedstaaten setzen sie mit Erfolg ein.“ - Foto: © iStock - BraunS
VCI: „Die Einführung einer steuerlichen Forschungsförderung ist in Deutschland überfällig. Zwei Drittel der OECD-Länder und die Hälfte der EU-Mitgliedstaaten setzen sie mit Erfolg ein.“ - Foto: © iStock - BraunS

Um den Forschungsstandort zu stärken, Wachstum zu stimulieren und die Innovationskraft der Unternehmen zu erhalten, sind mehr Innovationsanreize in Deutschland gefragt. Die Bundesregierung sollte deshalb eine steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung (F+E) zusätzlich zur bisherigen Projektförderung für alle Unternehmen einführen, fordert der Verband der Chemischen Industrie (VCI) im Rahmen der heutigen Anhörung des Finanzausschusses des Bundestages.

„Der Kreis für die steuerliche F+E-Förderung sollte grundsätzlich KMU und große Unternehmen umfassen. Nur dann können die Forschungsaktivitäten der Wirtschaft substanziell gesteigert werden“, sagte VCI-Hauptgeschäftsführer Utz Tillmann.

Gemeinsam mit dem Bündnis „Zukunft der Industrie" setzt sich der VCI dafür ein, als Einstieg in dieses Förderinstrument jetzt mit den mittelständischen Betrieben bis 500 Beschäftigte zu beginnen. Tillmann: „Die Einführung einer steuerlichen Forschungsförderung ist in Deutschland überfällig. Zwei Drittel der OECD-Länder und die Hälfte der EU-Mitgliedstaaten setzen sie mit Erfolg ein.“

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