VCI setzt sich für zügigere Genehmigungsverfahren ein

Stau bei Infrastrukturmaßnahmen auflösen

03. Dezember 2019 | Pressemitteilung

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Die Logistiker in der chemischen Industrie setzen ihre Hoffnung darauf, dass die Mitglieder des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundesrats den richtigen Kurs abstecken werden. Denn sie wollen in ihrer morgigen Sitzung Gesetze zur Planungsbeschleunigung von Genehmigungsverfahren beraten.

Nach Auffassung des VCI birgt die Genehmigungsbürokratie bei Infrastrukturprojekten das Risiko sich zu einem Standortnachteil zu entwickeln. - Foto: © industrieblick - Fotolia.com
Nach Auffassung des VCI birgt die Genehmigungsbürokratie bei Infrastrukturprojekten das Risiko sich zu einem Standortnachteil zu entwickeln. - Foto: © industrieblick - Fotolia.com

Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) unterstützt die Pläne der Bundesregierung, die Sanierung und den Neubau von Straßen, Schienenwegen und Binnenwasserstraßen zu forcieren. VCI-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Große Entrup betont: „Wir brauchen eine ‘Fast Lane‘ bei den Genehmigungsverfahren. Damit könnten wir den Modernisierungsstau auflösen. Denn die lange Genehmigungsbürokratie bei Infrastrukturprojekten hat sich immer mehr zu einem massiven Standortnachteil entwickelt.“

Die transportintensive chemische Industrie ist vor allem auf die Abladeoptimierung von Mittel- und Niederrhein sowie den Ausbau des Wesel-Datteln-Kanals angewiesen. Jede zehnte Tonne transportiert Deutschlands drittgrößte Branche mit dem Binnenschiff. Nach Auffassung des VCI wird mit dem „Maßnahmengesetzvorbereitungsgesetz“ endlich Fahrt bei der Sanierung der Verkehrswege aufgenommen. „Deutschland kann es sich nicht leisten, bei der Beseitigung von Engstellen im Rhein und der Modernisierung des Wesel-Datteln-Kanals nur mit halber Kraft zu fahren.“


Der VCI vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen von über 1.700 deutschen Chemie- und Pharmaunternehmen sowie deutschen Tochterunternehmen ausländischer Konzerne gegenüber Politik, Behörden, anderen Bereichen der Wirtschaft, der Wissenschaft und den Medien. 2020 setzte die Branche knapp 190 Milliarden Euro um und beschäftigte rund 464.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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