VCI setzt sich für zügigere Genehmigungsverfahren ein

Stau bei Infrastrukturmaßnahmen auflösen

Die Logistiker in der chemischen Industrie setzen ihre Hoffnung darauf, dass die Mitglieder des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundesrats den richtigen Kurs abstecken werden. Denn sie wollen in ihrer morgigen Sitzung Gesetze zur Planungsbeschleunigung von Genehmigungsverfahren beraten.

Nach Auffassung des VCI birgt die Genehmigungsbürokratie bei Infrastrukturprojekten das Risiko sich zu einem Standortnachteil zu entwickeln. - Foto: © industrieblick - Fotolia.com
Nach Auffassung des VCI birgt die Genehmigungsbürokratie bei Infrastrukturprojekten das Risiko sich zu einem Standortnachteil zu entwickeln. - Foto: © industrieblick - Fotolia.com

Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) unterstützt die Pläne der Bundesregierung, die Sanierung und den Neubau von Straßen, Schienenwegen und Binnenwasserstraßen zu forcieren. VCI-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Große Entrup betont: „Wir brauchen eine ‘Fast Lane‘ bei den Genehmigungsverfahren. Damit könnten wir den Modernisierungsstau auflösen. Denn die lange Genehmigungsbürokratie bei Infrastrukturprojekten hat sich immer mehr zu einem massiven Standortnachteil entwickelt.“

Die transportintensive chemische Industrie ist vor allem auf die Abladeoptimierung von Mittel- und Niederrhein sowie den Ausbau des Wesel-Datteln-Kanals angewiesen. Jede zehnte Tonne transportiert Deutschlands drittgrößte Branche mit dem Binnenschiff. Nach Auffassung des VCI wird mit dem „Maßnahmengesetzvorbereitungsgesetz“ endlich Fahrt bei der Sanierung der Verkehrswege aufgenommen. „Deutschland kann es sich nicht leisten, bei der Beseitigung von Engstellen im Rhein und der Modernisierung des Wesel-Datteln-Kanals nur mit halber Kraft zu fahren.“


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