Verkehrsministerkonferenz

Schiffbarkeit von Rhein und Co. zügiger erhöhen

Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) gibt der ab Mittwoch (14.10.2020) tagenden Verkehrsministerkonferenz kräftigen Rückenwind, sich beim Bund weiterhin für einen kontinuierlichen Personalaufbau in der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) einzusetzen. Das sei dringend erforderlich, um die Leistungsfähigkeit der Binnenwasserstraßen in Deutschland zu erhöhen.

 Personalaufbau in der WSV sei dringend erforderlich, um die Leistungsfähigkeit der Binnenwasserstraßen in Deutschland zu erhöhen. - Bild: © Leonid Andronov/stock.adobe.com
Personalaufbau in der WSV sei dringend erforderlich, um die Leistungsfähigkeit der Binnenwasserstraßen in Deutschland zu erhöhen. - Bild: © Leonid Andronov/stock.adobe.com

VCI-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Große Entrup sagt: „Mit der bereits erfolgten Aufstockung der Personalressourcen ist zwar der richtige Kurs eingeschlagen, aber er muss auch auf Dauer gehalten werden. Personalmangel bremst noch immer das notwendige Tempo bei der Sanierung des westdeutschen Kanalnetzes und der Abladeoptimierung an Mittel- und Niederrhein.“

Die von der Verkehrsministerkonferenz geforderte Einbindung und Zusammen-arbeit mit externen Beratungs- und Ingenieurbüros könnte hier zügig Abhilfe schaffen und die Sanierungsmaßnahmen beschleunigen, so der Chemieverband. Große Entrup: „Staus und Zeitverluste auf den Binnen-wasserstraßen kann und darf sich Deutschland nicht länger leisten.“

Die Binnenschifffahrt ist mit rund 10 Prozent des Transportvolumens ein wichtiger Verkehrsweg für die drittgrößte Branche in Deutschland.


Der VCI vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen von rund 1.700 deutschen Chemieunternehmen und deutschen Tochterunternehmen ausländischer Konzerne gegenüber Politik, Behörden, anderen Bereichen der Wirtschaft, der Wissenschaft und den Medien. 2019 setzte die Branche über 198 Milliarden Euro um und beschäftigte rund 464.000 Mitarbeiter.

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