Ausstieg der USA aus dem Nuklearabkommen mit dem Iran

„Rückschlag für die Abrüstungsbemühungen“

VCI-Hauptgeschäftsführer Utz Tillmann: Wiedereinführung von Sanktionen gegen den Iran und einseitiger Ausstieg aus dem Iran-Abkommen sind Rückschlag für internationale Abrüstungsbemühungen ++ Folge: Erhebliche Unsicherheit für die Weltpolitik ++ Alle anderen Vertragsstaaten sollten unbedingt am Abkommen festhalten.

VCI-Hauptgeschäftsführer Utz Tillmann: „Die Wiedereinführung von Sanktionen gegen den Iran und damit der einseitige Ausstieg aus dem Iran-Abkommen durch die USA erzeugen erhebliche Unsicherheit für die Weltpolitik.“ - Foto: © VCI / René Spalek
VCI-Hauptgeschäftsführer Utz Tillmann: „Die Wiedereinführung von Sanktionen gegen den Iran und damit der einseitige Ausstieg aus dem Iran-Abkommen durch die USA erzeugen erhebliche Unsicherheit für die Weltpolitik.“ - Foto: © VCI / René Spalek

Der Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), Utz Tillmann, sieht die Aufkündigung des Atomabkommens mit dem Iran durch die Vereinigten Staaten mit Sorge: „Die Wiedereinführung von Sanktionen gegen den Iran und damit der einseitige Ausstieg aus dem Iran-Abkommen durch die USA sind ein Rückschlag für die internationalen Abrüstungsbemühungen. Dieser einseitige Schritt erzeugt erhebliche Unsicherheit für die Weltpolitik.“

Tillmann betont weiter: „Solange der Iran nicht gegen die Vorgaben des Abkommens verstößt, sollten alle anderen Vertragsstaaten unbedingt daran festhalten.“ Der VCI begrüßt in diesem Zusammenhang ausdrücklich, dass die großen Vertragsstaaten der EU – Deutschland, Frankreich und Großbritannien – sich einig sind, das Abkommen (Joint Comprehensive Plan of Action, JCPOA) weiterführen zu wollen. Es müsse die Basis für weitere Anstrengungen für Frieden und Stabilität im Nahen Osten sein.


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