US-Zölle wegen Airbus-Subventionen

Die Protektionismusspirale stoppen

Die US-Regierung kündigt nach WTO-Schiedsspruch Zölle auf europäische Produkte an. Für die Weltkonjunktur und die transatlantischen Beziehungen wird dies eine weitere Belastung sein.

Statt neue Zölle zu erheben, sollte es im Interesse der USA und der EU sein, die Protektionismusspirale zu stoppen und den Freihandel zu stärken. - Foto: © freshidea/stock.adobe.com
Statt neue Zölle zu erheben, sollte es im Interesse der USA und der EU sein, die Protektionismusspirale zu stoppen und den Freihandel zu stärken. - Foto: © freshidea/stock.adobe.com

Die US-Regierung hat nach dem WTO-Schiedsspruch im Airbus-Fall Zölle auf europäische Produkte angekündigt. Wolfgang Große Entrup, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie, sieht diese Entscheidung mit großer Sorge:

„Die neuerlichen US-Zölle werden die Weltkonjunktur und die transatlantischen Beziehungen noch mehr belasten. Gerade die chemisch-pharmazeutische Industrie mit ihren globalen Wertschöpfungsketten hat ein großes Interesse daran, dass Handelsbarrieren ab- und nicht neu aufgebaut werden. Es sollte im Interesse beider Seiten sein, aus dem Konfrontationsmodus herauszukommen und konstruktiv auf freien Handel hinzuarbeiten.“

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