VCI begrüßt Vorschlag der EU-Kommission zum 9. Forschungsrahmenprogramm

Neue Horizonte für die Industrie

Der VCI begrüßt den Vorschlag der EU-Kommission zum 9. Forschungsrahmenprogramm „Horizon Europe" ++ Die Rolle der Industrie werde darin besonders berücksichtigt ++ Impulse für die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft ++ Geplanter Innovationsrat fördert innovative Unternehmen.

Innerhalb des „EU Budget for the Future" wird das 9. Forschungsrahmenprogramm „Horizon Europe" mit Mitteln von 97,6 Milliarden Euro ausgestattet sein. Nach Ansicht des VCI setzt das Programm wichtige Impiulse, um die Innovationskraft der Wirtschaft in Europa zu stärken. - Foto: © EU / Lukasz Kobus
Innerhalb des „EU Budget for the Future" wird das 9. Forschungsrahmenprogramm „Horizon Europe" mit Mitteln von 97,6 Milliarden Euro ausgestattet sein. Nach Ansicht des VCI setzt das Programm wichtige Impiulse, um die Innovationskraft der Wirtschaft in Europa zu stärken. - Foto: © EU / Lukasz Kobus

Die EU-Kommission hat heute ihren Vorschlag zum 9. Forschungsrahmenprogramm „Horizon Europe“ vorgestellt. Darin wird der Industrie und den Schlüsseltechnologien eine zentrale Rolle bei der Lösung von globalen Herausforderungen wie Klimawandel, Armuts- und Krankheitsbekämpfung, Ernährung, Umweltschutz und Ressourcenschonung zugewiesen.

Gerd Romanowski - Foto:
Gerd Romanowski - Foto: © VCI/René Spalek
Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) unterstützt diesen Ansatz: „,Horizon Europe' setzt wichtige Impulse, um die Innovationskraft der Wirtschaft zu forcieren und damit die europäische Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Wir brauchen diesen Rückenwind dringend. Besonders Asien hat bei forschungsintensiven Produkten und Technologien massiv aufgeholt und legt heute eine hohe Dynamik bei Innovationsprozessen vor“, sagt Gerd Romanowski, Geschäftsführer Wissenschaft, Technik und Umwelt im VCI.

Auch die geplante Einführung eines europäischen Innovationsrates bewertet Romanowski positiv. Denn dieses Gremium soll innovative Unternehmen gezielt fördern und ihnen Perspektiven für weiteres Wachstum eröffnen.

Die Innovationskraft von „Horizon Europe“ könnte aber ausgebremst werden, wenn die EU-Kommission den freien Zugang zu wissenschaftlichen Informationen (Open Access) zu starr reguliert. Mit Blick auf den steigenden Wettbewerbsdruck erteilt der VCI derartigen Überlegungen eine Absage. „Dies könnte eine geringere Industriebeteiligung zur Folge haben und damit die Innovationskraft von ,Horizon Europe' schmälern“, betont Romanowski.

Mehr zum Thema


Der VCI vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen von rund 1.700 deutschen Chemieunternehmen und deutschen Tochterunternehmen ausländischer Konzerne gegenüber Politik, Behörden, anderen Bereichen der Wirtschaft, der Wissenschaft und den Medien. Der VCI steht für mehr als 90 Prozent der deutschen Chemie. Die Branche setzte 2017 über 195 Milliarden Euro um und beschäftigte rund 453.000 Mitarbeiter.

Kontakt: VCI-Pressestelle, Telefon: 069 2556-1496, E-Mail: presse@vci.de
http://twitter.com/chemieverband und http://facebook.com/chemieverbandVCI

Für Fragen und Anregungen nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Ansprechpartner

Monika von Zedlitz

E-Mail: zedlitz@vci.de