VCI zum Beschluss des REACH-Regelungsausschusses der EU-Kommission

Nanomaterialien: Anpassung der REACH-Anhänge schafft Rechtssicherheit für Unternehmen

Der REACH-Regelungsausschuss der EU-Kommission hat Präzisierungen für Nanomaterialien in den REACH-Anhängen beschlossen. Der VCI begrüßt die Anpassungen. Denn sie führen zu Rechtsklarheit und -sicherheit für die Unternehmen.

Mit den Präzisierungen für Nanomaterialien in den Anhängen der europäischen Chemikalienverordnung REACH erhalten Unternehmen laut dem VCI Rechtsklarheit und -sicherheit. - Foto: © Mopic/stock.adobe.com
Mit den Präzisierungen für Nanomaterialien in den Anhängen der europäischen Chemikalienverordnung REACH erhalten Unternehmen laut dem VCI Rechtsklarheit und -sicherheit. - Foto: © Mopic/stock.adobe.com

Der REACH-Regelungsausschuss der EU-Kommission hat eine Reihe von Präzisierungen für Nanomaterialien in den Anhängen der europäischen Chemikalienverordnung REACH beschlossen. Gerd Romanowski, Geschäftsführer Technik und Umwelt im Verband der Chemischen Industrie (VCI), sagt zu der Entscheidung: „Mit diesen Anpassungen, wie Registrierungsdossiers für Nanomaterialien künftig zu erstellen sind, erhalten die Unternehmen Rechtsklarheit und -sicherheit.“

Besonders wichtig sei die Aufnahme einer rechtlich verbindlichen Definition des Begriffs „Nanomaterial“ in Anhang VI der REACH-Verordnung. Auch die Anpassung von toxikologischen und ökotoxikologischen Testanforderungen an die Spezifika von Nanomaterialien unterstützt der VCI. Das verbessere die Qualität der Informationen über gegebenenfalls vorhandene gefährliche Eigenschaften. „Gleichzeitig wird die Transparenz zu den Eigenschaften von Nanomaterialien in den Registrierungsdossiers erhöht“, unterstreicht Romanowski.

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