17 Technologien könnten ein Viertel des heutigen Kohlendioxid-Ausstoßes vermeiden

Mit mehr Chemie zu weniger Treibhausgasen

Laut einer neuen Studie des Weltchemieverbands ICCA können Chemie-Technologien auch in Zukunft helfen, in großem Umfang Treibhausgase einzusparen. Die Studie mit dem Titel „Zukunft ermöglichen. Chemische Innovationen für eine treibhausgasarme Gesellschaft“ untersuchte dafür das Potenzial von 17 Technologien aus Bereichen wie Stromerzeugung, Mobilität und Ernährung für den Klimaschutz. Diese könnten bis 2050 bis zu 10 Gigatonnen Treibhausgase einsparen, was etwa einem Viertel der heutigen globalen Kohlendioxid-Emissionen entspricht.

Die Studie mit dem Titel „Zukunft ermöglichen. Chemische Innovationen für eine treibhausgasarme Gesellschaft“ untersuchte das Potenzial von 17 Technologien aus Bereichen wie Stromerzeugung, Mobilität und Ernährung für den Klimaschutz. Bild: © ICCA
Die Studie mit dem Titel „Zukunft ermöglichen. Chemische Innovationen für eine treibhausgasarme Gesellschaft“ untersuchte das Potenzial von 17 Technologien aus Bereichen wie Stromerzeugung, Mobilität und Ernährung für den Klimaschutz. Bild: © ICCA

VCI-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Große Entrup kommentierte die Studie: „Innovationen aus der Chemie sind ein wichtiger Hebel für den Klimaschutz. Wir arbeiten daran, unsere eigenen Emissionen in der Produktion zu reduzieren, um spätestens 2050 treibhausgasneutral zu sein. Unterschätzt und bei weitem noch wichtiger aber sind die Leistungen unserer Produkte. Damit reduzieren wir bei unseren Kunden ein Vielfaches an Treibhausgasemissionen.“

Große Entrup wies auf drei Technologien hin, die laut der ICCA-Studie ein besonders hohes CO2-Einsparpotenzial haben: „Bessere Solarzellen für die Stromerzeugung, Batteriespeicher mit mehr Kapazität für den Verkehrsbereich und Aminosäuren für die Tierernährung haben das größte Potenzial. Aber wir haben noch weitere Projekte in der Pipeline. Wichtig ist, dass die Gesellschaft offen für neue Technologien bleibt, damit möglichst viele davon auch in den Markt finden.“

Die englischsprachige Studie ist auf der Webseite des Weltchemieverbands abrufbar.


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