Fonds der Chemischen Industrie (FCI)

Mit 43 Millionen Chemieunterricht gestärkt

08. Juli 2021 | Pressemitteilung

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Die „Schulpartnerschaft Chemie“ kann auf eine 20-jährige erfolgreiche Arbeit zurückblicken.

FCI-Geschäftsführer Gerd Romanowski: „Unsere Partnerschaft für Schulen und Lehrkräfte geht deshalb weiter, damit Wissenschaft für junge Menschen erlebbar und Chemie des Schülers Liebling wird.“ © lev dolgachov
FCI-Geschäftsführer Gerd Romanowski: „Unsere Partnerschaft für Schulen und Lehrkräfte geht deshalb weiter, damit Wissenschaft für junge Menschen erlebbar und Chemie des Schülers Liebling wird.“ © lev dolgachov

Insgesamt 43 Millionen Euro hat das Förderwerk des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) seit 2001 investiert, damit der Chemieunterricht an Schulen spannend, vielseitig und auf der Höhe der Zeit bleibt. FCI-Geschäftsführer Gerd Romanowski sagt: „Wir müssen alles daransetzen, dass junge Menschen eine gute Bildung und Ausbildung erhalten.“ Nur so bleibe Deutschland innovationsstark und wettbewerbsfähig. „Unsere Partnerschaft für Schulen und Lehrkräfte geht deshalb weiter, damit Wissenschaft für junge Menschen erlebbar und Chemie des Schülers Liebling wird.“

Mit knapp der Hälfte (20 Millionen Euro) der bisher eingesetzten Finanzmittel unterstützte die „Schulpartnerschaft“ den Chemie- und Sachkundeunterricht an mittlerweile rund 8.200 Schulen – von der Grundschule bis zu den Gymnasien und den Berufsschulen. Davon konnten Lehrkräfte Materialien für den experimentellen Chemieunterricht kaufen – zum Beispiel Labor- und Messgeräte, Chemikalien, Molekülmodelle, Software oder E-Books. Kostenfreie Unterrichtsmaterialien, die aktuelle Themen wie „Nachwachsende Rohstoffe“ oder „Chemie – Schlüssel zur Energie von morgen“ aufgreifen, sind eine zusätzliche Stütze des Chemieunterrichts. Bis heute wurden für Unterrichts- und Informationsmaterialien etwa 7,5 Millionen Euro aufgewendet. Romanowski: „Gerade in Zeiten, in denen sich junge Menschen für Klimaschutz, Gesundheit oder auch Digitalisierung interessieren, müssen diese Themen im Chemieunterricht experimentell und durch innovative Unterrichtsmaterialien behandelt werden. Was Freude macht und Interesse weckt, kommt möglicherweise als zukünftiges Berufsfeld infrage.“

Vor allem experimentelle Chemiewettbewerbe bieten eine gute Möglichkeit, bei Schülerinnen und Schülern Interesse, Neugierde und Spaß an Naturwissenschaften zu wecken. Die „Schulpartnerschaft Chemie“ fördert daher Experimental-Wettbewerbe wie „Jugend forscht“. Dafür standen bislang 2,5 Millionen Euro zur Verfügung. Daneben spielen außerschulische Lernorte, Partnerschaften zwischen Hochschulen und Schulen, die sogenannten Mentoring-Initiativen, eine wichtige Rolle. Seit Beginn der „Schulpartnerschaft“ vergab der Fonds hierfür Fördermittel in Höhe von rund 5 Millionen Euro.

Die aktuelle Corona-Pandemie stellt die Schulen vor große Herausforderungen. Die Nachfrage von Lehrkräften nach Fortbildungen ist daher groß. Hier ist der Fonds gemeinsam mit der Gesellschaft Deutscher Chemiker in sieben regionalen Lehrkräftefortbildungszentren aktiv; insgesamt 7,1 Millionen Euro wurden seit 2001 in die Weiterbildung von Lehrerinnen und Lehrern investiert.

Damit der Sach- und Chemieunterricht auf Begeisterung stößt, sind engagierte Lehrende gefragt. Und dafür werden die Grundlagen schon in der Ausbildung der Referendarinnen und Referendare gelegt. Von der Referendarförderung der „Schulpartnerschaft Chemie“ profitierten mittlerweile mehr als 8.000 angehende Lehrkräfte.

Auch das Thema Lehrkonzepte kommt nicht zur kurz: Über die Fördermaßnahme „Chemiedidaktik“ werden innovative Konzepte und Projekte an deutschen Hochschulen für den Chemieunterricht entwickelt. Das Fördervolumen der „Schulpartnerschaft“ hierfür lag bisher bei rund 800.000 Euro.

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Der Fonds der Chemischen Industrie wurde 1950 gegründet und ist das Förderwerk des Verbandes der Chemischen Industrie. Er stellt 2021 rund 11,4 Millionen Euro für die Grundlagenforschung, den wissenschaftlichen Nachwuchs und den Chemieunterricht an Schulen zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie unter www.vci.de/fonds .

Kontakt: VCI-Pressestelle, Telefon: 069 2556-1496, E-Mail: presse@vci.de
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