Fonds der Chemischen Industrie zeichnet drei Polymer-Chemiker aus

Literaturpreis der chemischen Industrie 2015 für Lehrbuch über Polymere

Der in diesem Jahr mit 15.000 Euro dotierte Literaturpreis des Fonds der Chemischen Industrie geht an Professor Sebastian Koltzenburg (BASF SE), Professor Michael Maskos (Universität Mainz/Fraunhofer Institut für Chemische Technologie) und Professor Oskar Nuyken (Technische Universität München). Die drei Polymer-Chemiker werden für ihr Lehrbuch „Polymere: Synthese, Eigenschaften und Anwendungen“ ausgezeichnet, das 2014 erschienen ist. Seit 1970 würdigt der Fonds-Literaturpreis Autoren und Herausgeber, die zu einem breiten Verständnis chemiebezogener Themen beitragen.

Der Literaturpreis 2015 der Branche ging an die Professoren (von rechts): Michael Maskos, Oskar Nuyken und Sebastian Koltzenburg für ihr Buch "Polymere". Ausgezeichnet hatte die Preisträger im Namen des Fonds Kuratoriums-Mitglied Professor Thomas Carell von der LMU München (ganz links) - Foto: © VCI/Fuest
Der Literaturpreis 2015 der Branche ging an die Professoren (von rechts): Michael Maskos, Oskar Nuyken und Sebastian Koltzenburg für ihr Buch "Polymere". Ausgezeichnet hatte die Preisträger im Namen des Fonds Kuratoriums-Mitglied Professor Thomas Carell von der LMU München (ganz links) - Foto: © VCI/Fuest




Pressemitteilung des
Fonds der Chemischen Industrie im
Verband der Chemischen Industrie e.V.

In der Begründung des Fonds der Chemischen Industrie heißt es: „Das Buch wendet sich vor allem an Studierende der Chemie, der Physik und der Werkstoffwissenschaften, die einen modernen und wissenschaftlich fundierten Einstieg in die Chemie und Physik der Makromoleküle suchen.

Anhand zahlreicher aktueller Beispiele für den Einsatz und die Verwendung von Polymeren zeigen die Autoren eindrucksvoll auf, dass moderne Polymermaterialien dank ihrer vielseitigen Eigenschaften unverzichtbare Alltagshelfer und Multitalente sind, um Probleme in den Feldern Bauen und Wohnen, Mobilität, Elektrotechnik und Elektronik, Medizin und Gesundheit sowie Sport und Freizeit zu lösen. Dies begründet auch die große wirtschaftliche Bedeutung der Polymere. Mit ihrem Buch über Polymere haben die Autoren Pionierarbeit geleistet und Maßstäbe für kommende Lehrbücher auf diesem Gebiet gesetzt.“

Professor Dr. Oskar Nuyken - Foto:
Professor Dr. Oskar Nuyken - Foto: © VCI/Fuest
Professor Dr. Oskar Nuyken, Jahrgang 1939, studierte Ingenieurökonomie (Fachrichtung Chemie) an der TH Dresden und Chemie an der TU Berlin. Nuyken habilitierte sich im Fach Polymerchemie an der TU München und erhielt 1985 einen Ruf an die Universität Mainz, bereits im Jahr darauf an die Universität Bayreuth. Von 1992 bis 2007 hatte er den Lehrstuhl für Makromolekulare Stoffe an der TU München inne.





Professor Dr. Michael Maskos - Foto:
Professor Dr. Michael Maskos - Foto: © Fraunhofer ICT-IMM

Professor Dr. Michael Maskos, Jahrgang 1967, studierte Chemie an der Universität Marburg und habilitierte sich 2009 in Physikalischer Chemie an der Universität Mainz. Anschließend war er zwei Jahre Leiter der Division „Durability of Polymers“ an der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung in Berlin. 2011 übernahm Maskos eine Professur für das Forschungsgebiet „Chemical Engineering/Microfluidics“ an der Universität Mainz. Gleichzeitig ist er Direktor des Fraunhofer ICT-IMM zu Mainz.

Professor Dr. Sebastian Koltzenburg - Foto:
Professor Dr. Sebastian Koltzenburg - Foto: © Prof. Dr. Sebastian Koltzenburg



Professor Dr. Sebastian Koltzenburg, Jahrgang 1970, wurde 1998 an der TU München in Chemie promoviert. Anschließend trat Koltzenburg in die Forschung der BASF SE, Ludwigshafen, ein. Seit 2012 ist er dort als Principal Scientist innerhalb der Material- und Systemforschung tätig, zurzeit mit dem Schwerpunkt auf funktionalen Polymeren. Im Jahr 2014 wurde Koltzenburg von der Universität Heidelberg zum Honorarprofessor ernannt, wo er das Lehrgebiet "Makromolekulare Chemie" vertritt.






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Der Fonds der Chemischen Industrie wurde 1950 gegründet und ist das Förderwerk des Verbandes der Chemischen Industrie. Er stellt 2015 über 12 Millionen Euro für die Grundlagenforschung, den wissenschaftlichen Nachwuchs und den Chemieunterricht an Schulen zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie unter www.vci.de/fonds .

Kontakt: VCI-Pressestelle, Telefon: 069 2556-1496, E-Mail: presse@vci.de
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Ansprechpartner

Monika von Zedlitz

E-Mail: zedlitz@vci.de