Chemieverband zu Beratungen über das Fracking-Gesetz

Klarer Rahmen für Erdgasförderung nötig

Anlässlich der beginnenden Beratungen in Bundestag und Bundesrat zum Thema Fracking mahnt VCI-Hauptgeschäftsführer Utz Tillmann Rahmenbedingungen an, die für Unternehmen Investitionssicherheit schaffen und gewährleisten, dass Erdgas auch in Zukunft in Deutschland gefördert werden kann. Erdgas helfe mit, die Energiewende zu meistern. Tillmann begrüßt außerdem die Möglichkeit zur Erprobung einer Schiefergas-Gewinnung mit wissenschaftlicher Begleitung.

Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) hat anlässlich der beginnenden Beratungen im Bundestag und Bundesrat zum Thema Fracking einen klaren Rahmen für die Erdgasförderung in Deutschland gefordert. VCI-Hauptgeschäftsführer Utz Tillmann sagte: „Die heimische Erdgasförderung ist seit Jahrzehnten ein wichtiger Bestandteil der Energieversorgung. Die Politik muss nun Rahmenbedingungen vorgeben, die für Unternehmen Investitionssicherheit schaffen und gewährleisten, dass Erdgas auch in Zukunft in Deutschland gefördert werden kann. Dazu gehört auch der Einsatz der Fracking-Technologie.“ Tillmann erläuterte, dass Fracking hierzulande seit über 50 Jahren sicher angewendet wird und zur heimischen Erdgasversorgung entscheidend beiträgt.

Der VCI-Hauptgeschäftsführer wies auch auf den Aspekt der Versorgungssicherheit für die Industrie hin. „Die energieintensive chemische Industrie benötigt heimisches Erdgas, um wettbewerbsfähig zu bleiben und Arbeitsplätze zu sichern. Erdgas hilft mit, die Energiewende zu meistern.“ Tillmann begrüßte die im Gesetzesentwurf der Bundesregierung vorgesehene Möglichkeit für die Erprobung einer Schiefergas-Gewinnung unter strengsten Auflagen und mit wissenschaftlicher Begleitung. Ein offener Umgang mit den Möglichkeiten für die künftige Energiegewinnung müsse im Industrie- und Technologiestandort Deutschland möglich sein, so Tillmann.


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