VCI zum Beschluss des Bundeskabinetts

Hightech-Strategie stärkt Innovationsstandort

Nach Ansicht des VCI befördert die neue Hightech-Strategie der Bundesregierung den Innovationsstandort Deutschland, denn sie fördert neue Produkte und Verfahren und stärkt damit auch die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandortes. Wichtig sei es nun, schnellstmöglich eine steuerliche Forschungsförderung für Unternehmen jeder Größe einzuführen. Nur so könne das Ziel erreicht werden, die Forschungsausgaben am Bruttoinlandsprodukt auf 3,5 Prozent zu steigern.

Der VCI zur Hightech-Strategie 2025 der Bundesregierung: „Innovationen gedeihen vor allem dann, wenn die rechtlichen Rahmenbedingungen ihre Entwicklung nicht behindern.“ - Foto: © iStock - BraunS
Der VCI zur Hightech-Strategie 2025 der Bundesregierung: „Innovationen gedeihen vor allem dann, wenn die rechtlichen Rahmenbedingungen ihre Entwicklung nicht behindern.“ - Foto: © iStock - BraunS

Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) begrüßt die heute vom Bundeskabinett verabschiedete neue Hightech-Strategie: „Es ist gut für die Zukunft Deutschlands, dass sich die Bundesregierung zu Innovationen als Schlüssel für Wachstum, Beschäftigung und Lebensqualität bekennt. Den Anteil der Forschungsausgaben am Bruttoinlandsprodukt auf 3,5 Prozent zu steigern, ist ein richtiges und wichtiges Ziel, um unsere Innovationsfähigkeit zu erhalten“, kommentiert VCI-Hauptgeschäftsführer Utz Tillmann den Kabinettsbeschluss. Vor allem mit neuen Produkten und Verfahren werde die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandortes Deutschland gestärkt.

Positiv bewertet der VCI, dass die Bundesregierung mit dem Einstieg in eine steuerliche Forschungsförderung beginnen will. Allerdings sollte diese Maßnahme nicht allein mittelständischen Unternehmen zugutekommen, unterstreicht Tillmann. „Wenn wir Innovationen auf breiter Front anschieben wollen, brauchen wir innovationsfreundliche Rahmenbedingungen für die gesamte Wirtschaft. Nur so wird das 3,5-Prozent-Ziel erreicht.“ Eine steuerliche Forschungsförderung müsse für alle Unternehmen Anreize schaffen, mehr Geld für Forschung und Entwicklung in die Hand zu nehmen.

Der VCI begrüßt, dass die Bundesregierung Start-ups als wichtige Treiber für Innovationen in allen Lebens- und Wirtschaftsbereichen einstuft. Die Gründung und Wachstum von technologieorientierten Start-ups zu fördern, sei daher ein konsequenter Schritt.

Positiv für den Innovationsstandort sieht der VCI auch die Förderung von Schlüsseltechnologien wie Materialwissenschaften, Digitalisierung, Nano- und Biotechnologie. Vor dem Hintergrund der Weiterentwicklung molekular-biologischer Methoden mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von der Medizin bis hin zur Bioökonomie sei es wegweisend, dass die Bundesregierung gemeinsam mit Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft eine ressortübergreifende Agenda von der Biologie zur Innovation entwickeln wolle, so Tillmann.

Der Hauptgeschäftsführer des VCI begrüßt zudem, dass die Bundesregierung analog zum Vorgehen der EU-Kommission beim Ausarbeiten und Überprüfen von Rechtsvorschriften immer auch die potenziellen Folgen für Forschung und Innovation berücksichtigen will. „Innovationen gedeihen vor allem dann, wenn die rechtlichen Rahmenbedingungen ihre Entwicklung nicht behindern.“


Mehr zum Thema


Der VCI vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen von rund 1.700 deutschen Chemieunternehmen und deutschen Tochterunternehmen ausländischer Konzerne gegenüber Politik, Behörden, anderen Bereichen der Wirtschaft, der Wissenschaft und den Medien. Der VCI steht für mehr als 90 Prozent der deutschen Chemie. Die Branche setzte 2017 über 195 Milliarden Euro um und beschäftigte rund 453.000 Mitarbeiter.

Kontakt: VCI-Pressestelle, Telefon: 069 2556-1496, E-Mail: presse@vci.de
http://twitter.com/chemieverband und http://facebook.com/chemieverbandVCI

Für Fragen und Anregungen nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Ansprechpartner

Monika von Zedlitz

E-Mail: zedlitz@vci.de