16 Jahre Gesetz zur Förderung erneuerbarer Energien

Grundlegende Reform des EEG nötig

Die chemische Industrie wirbt für eine grundlegende Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, die Ausbau und Preise wirtschaftlich und kosteneffizient gestaltet. Dies erklärte VCI-Hauptgeschäftsführer Utz Tillmann aus Anlass des Inkrafttretens des EEG vor 16 Jahren.

VCI-Hauptgeschäftsführer Utz Tillmann plädiert für eine grundlegende Reform des EEG und damit der Förderung erneuerbarer Energien: „Strom muss bezahlbar bleiben." - Foto: © VCI/René Spalek
VCI-Hauptgeschäftsführer Utz Tillmann plädiert für eine grundlegende Reform des EEG und damit der Förderung erneuerbarer Energien: „Strom muss bezahlbar bleiben." - Foto: © VCI/René Spalek

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das die bevorzugte Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Quellen in das Stromnetz regelt, trat Anfang April 2000 in Kraft. Der Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) Utz Tillmann erklärt hierzu:

„Das EEG ist mit 16 Jahren zwar den Kinderschuhen entwachsen. Aber in Bezug auf Kostenkontrolle und Berücksichtigung von Marktmechanismen hat es noch erheblichen Nachholbedarf. Die EEG-Umlage, die alle Verbraucher über ihre Stromrechnung bezahlen, summiert sich bis heute auf 120 Milliarden Euro. Das ist eine extrem teure Entwicklung, die sich so nicht fortsetzen darf. Strom muss bezahlbar bleiben.“ Daher werbe die chemische Industrie für eine grundlegende Reform des Gesetzes, die Ausbau und Preise wirtschaftlich und kosteneffizient gestaltet.

Der VCI hat dazu unter anderem eine Debatte in den Sozialen Netzwerken angestoßen. Alle Informationen dazu finden Sie hier.


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