VCI zur Unterzeichnung von TPP

Europa darf im Welthandel nicht ins Hintertreffen geraten

Anlässlich der Unterzeichnung des Abkommens zur Transpazifischen Partnerschaft (TPP) am 4. Februar in Neuseeland mahnt Utz Tillmann, Hauptgeschäftsführer des VCI, verstärkte Anstrengungen zum Abschluss des transatlantischen Freihandelsabkommens an. TTIP sei gerade angesichts von TPP notwendig, um europäische Vorstellungen und Standards international verankern zu können.

Wer im Freihandel Standards setzen wil, muss schnell sein: Nachdem die Transpazifische Partnerschaft unter Dach und Fach ist, sollte nach Ansicht des VCI nun auch TTIP im Interesse Europas zügig zu einem guten Abschluss geführt werden. - Foto: TPP-Unterzeichnung in Auckland. Die folgenden 12 Staaten müssen nun das Abkommen noch ratifizieren: Australien, Brunei, Chile, Japan, Kanada, Malaysia, Mexiko, Neuseeland, Peru, Singapur, USA, Vietnam. - © MFAT / Peter Meecham
Wer im Freihandel Standards setzen wil, muss schnell sein: Nachdem die Transpazifische Partnerschaft unter Dach und Fach ist, sollte nach Ansicht des VCI nun auch TTIP im Interesse Europas zügig zu einem guten Abschluss geführt werden. - Foto: TPP-Unterzeichnung in Auckland. Die folgenden 12 Staaten müssen nun das Abkommen noch ratifizieren: Australien, Brunei, Chile, Japan, Kanada, Malaysia, Mexiko, Neuseeland, Peru, Singapur, USA, Vietnam. - © MFAT / Peter Meecham

VCI-Hauptgeschäftsführer Utz Tillmann - Foto:
VCI-Hauptgeschäftsführer Utz Tillmann - Foto: © VCI/Mendel
Anlässlich der Unterzeichnung des Abkommens zur Transpazifischen Partnerschaft (TPP) am 4. Februar in Neuseeland sagt Utz Tillmann, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI):

„Die Staaten des pazifischen Raums rücken enger zusammen. Sie haben erkannt, dass mehr freier Handel unerlässlich ist für mehr Wohlstand und Wachstum. Wir Europäer müssen jetzt dafür sorgen, dass wir dadurch im internationalen Wettbewerb nicht zurückfallen. Das Jahr 2016 müssen wir dazu nutzen, den innereuropäischen Streit um das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP zu beenden und danach unverzüglich an einem guten Abschluss zu arbeiten.

TPP setzt neue Zeichen. Zwölf Nationen im pazifischen Raum schaffen Freihandel und neue Regeln. Es ist daher wichtig, dass die EU mit den USA gerade im Bereich der regulatorischen Kooperation ebenfalls neue Zeichen setzen, damit durch TTIP europäische Vorstellungen international verankert werden. Sonst werden die Pazifikanrainer die internationalen Standards des 21. Jahrhunderts setzen.“

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