Die Nachhaltigkeitsinitiative der deutschen Chemie

Chemie³ stärkt Dialog zur Nachhaltigkeit durch neue Gesprächsreihe

+++ Neue Veranstaltungsreihe von VCI, IG BCE und BAVC +++ Nachhaltigkeit in die Praxis umsetzen +++ Transparenz fördern +++ Um Nachhaltigkeit im unternehmerischen Handeln der Chemieindustrie besser sichtbar zu machen und zu stärken, hatte die Nachhaltigkeitsinitiative mehr als 150 Vertreter aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft zu einer Tagung mit dem Schwerpunkt „Lieferkettenmanagement, Transparenz, Ressourceneffizienz“ eingeladen.

Der gemeinsame Dialog steht im Mittelpunkt der neuen Veranstaltungsreihe von "Chemie hoch 3": Im Bild die Diskussion junger Experten mit den Themenpaten der vier Workshops rund um die Themen Lieferkettenmanagement, Transparenz und Ressourceneffizienz. - Foto: © CWFG / Frank Nürnberger
Der gemeinsame Dialog steht im Mittelpunkt der neuen Veranstaltungsreihe von "Chemie hoch 3": Im Bild die Diskussion junger Experten mit den Themenpaten der vier Workshops rund um die Themen Lieferkettenmanagement, Transparenz und Ressourceneffizienz. - Foto: © CWFG / Frank Nürnberger



Pressemitteilung von Chemie³,
der Nachhaltigkeitsinitiative
der deutschen Chemie

Mit einer Tagung zur praktischen Umsetzung von Nachhaltigkeit in der chemischen Industrie startete heute die neue Gesprächsreihe „Zuhören. Verstehen. Handeln – Chemie3 im Dialog“. Damit stärkt die gemeinsame Nachhaltigkeitsinitiative des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) und des Bundesarbeitgeberverbandes Chemie (BAVC) den Dialog mit ihren Stakeholdern und bringt das Thema Nachhaltigkeit in Deutschlands drittgrößtem Industriezweig voran. Nachhaltigkeit braucht die Beiträge der Chemie.

Um Nachhaltigkeit im unternehmerischen Handeln der Chemieindustrie besser sichtbar zu machen und zu stärken, hatte die Nachhaltigkeitsinitiative mehr als 150 Vertreter aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft zu der Tagung „Lieferkettenmanagement, Transparenz, Ressourceneffizienz – Wie sich Nachhaltigkeit in die Praxis umsetzen lässt“ eingeladen. Die positive Resonanz auf die Veranstaltung zeigt, dass die Chemie die Schlüsselthemen nachhaltigen Wirtschaftens mit konkreten Beiträgen vorantreibt.

„Mit der neuen Gesprächsreihe wollen wir unser Anliegen, Nachhaltigkeit auf allen Ebenen wirtschaftlichen Handelns zu integrieren, noch stärker in die Öffentlichkeit tragen und durch einen aktiven, transparenten Austausch von Ideen weiterentwickeln“, erläuterte VCI-Hauptgeschäftsführer Utz Tillmann. „Dafür müssen wir einander zuhören. Es geht darum, die Anliegen der anderen zu verstehen und Zielkonflikte zu erkennen. Dann können wir erfolgreich gemeinsam an Lösungen arbeiten.“

Das gilt zum Beispiel für die Frage, wie Nachhaltigkeit in den Lieferketten verankert werden kann – eines der Themen, um die es bei der Auftaktveranstaltung ging. Dieses Ziel, das zeigte sich in den Diskussionen und Workshops, können Unternehmen nur dann erreichen, wenn Kooperationsmöglichkeiten genutzt werden und für alle Beteiligten ein Mehrwert entsteht. Ähnliches gilt auch für den Anspruch, die Nachhaltigkeitsbeiträge der Branche transparent zu machen: Ob Berichterstattung oder der Dialog mit den Stakeholdern – immer gilt, dass Transparenz einen Nutzen für beide Seiten bieten sollte. Nur so können Stellschrauben erkannt und Nachhaltigkeit im Unternehmen weiterentwickelt werden. Die effiziente Nutzung von Ressourcen zählt dabei zu den zentralen Beiträgen der Chemie.

„Nachhaltigkeit kann nur dann erfolgreich vorangetrieben werden, wenn die drei Dimensionen – Ökonomie, Ökologie und Soziales – gemeinsam in den Blick genommen werden“, unterstrich Klaus-Peter Stiller, Hauptgeschäftsführer des BAVC. „Unsere Initiative wirkt aktiv in die Branche hinein, um unser Handeln ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiger auszurichten. Sie fördert zugleich den öffentlichen Diskurs und Dialog, der die politischen Rahmenbedingungen für die Branche gestaltet.“

„Wichtig ist, dass die soziale Dimension in der Nachhaltigkeitsdebatte ihren angemessenen Stellenwert findet. Das darf nicht im Ungefähren bleiben, das muss konkret gemacht werden. Nachhaltigkeit soll und muss sich 'rechnen': für die Umwelt, für Unternehmen und Wirtschaftskraft, und selbstverständlich auch für die Beschäftigten“, unterstrich Petra Reinbold-Knape, Mitglied des geschäftsführenden IG-BCE-Hauptvorstands.


Mit der gemeinsamen Initiative Chemie³ von VCI, IG BCE und BAVC arbeitet erstmals eine ganze Branche daran, Nachhaltigkeit als Leitbild zu verankern. Nachhaltigkeit wird als Verpflichtung gegenüber den jetzigen und künftigen Generationen verstanden – und als Zukunftsstrategie, in der wirtschaftlicher Erfolg mit sozialer Gerechtigkeit und ökologischer Verantwortung verknüpft ist. Mehr Informationen unter www.chemiehoch3.de

Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen von über 1.650 deutschen Chemieunternehmen und deutschen Tochterunternehmen ausländischer Konzerne gegenüber Politik, Behörden, anderen Bereichen der Wirtschaft, der Wissenschaft und den Medien. Der VCI steht für mehr als 90 Prozent der deutschen Chemie. Die Branche setzte 2014 über 190 Milliarden Euro um und beschäftigte rund 444.800 Mitarbeiter.

Die IG BCE Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie vertritt die Interessen ihrer 660.000 Mitglieder. Die Gewerkschaft deckt Berufe in den Branchen Bergbau, Chemie, Gas, Glas, Kautschuk, Keramik, Kunststoffe, Leder, Mineralöl, Papier, Sanierung/Entsorgung, Steinkohle und Wasserwirtschaft ab. Unabhängig von politischen Parteien und anderen gesellschaftlichen Institutionen sucht die IG BCE die kritisch-konstruktive Auseinanderset¬zung mit den Arbeitgebern, Politikern und der Regierung.

Der Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) ist der tarif- und sozialpolitische Spitzenverband der chemi-schen und pharmazeutischen Industrie sowie großer Teile der Kautschuk-Industrie und der kunststoffverarbeiten-den Industrie. Er vertritt die Interessen seiner 10 regionalen Mitgliedsverbände mit 1.900 Unternehmen und 550.000 Beschäftigten gegenüber Gewerkschaften, Politik und Öffentlichkeit.


Ansprechpartner

Verband der Chemischen Industrie e.V. (VCI):
Monika von Zedlitz
Mainzer Landstraße 55
60329 Frankfurt
Telefon: +49 (69) 2556-1473
Fax: +49 (69) 2556-1613

IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE):
Christian Hülsmeier
Königsworther Platz 6
30167 Hannover
Telefon: +49 (511) 76 31-6 98
Fax: +49 (511) 7 00 08 91

Bundesarbeitgeberverband Chemie e.V. (BAVC):
Sebastian Kautzky
Abraham-Lincoln-Straße 24
65189 Wiesbaden
Telefon: +49 (611) 77881-61
Fax: +49 (611) 77881-23


E-Mail: kontakt@chemiehoch3.de

Für Fragen und Anregungen nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Ansprechpartner

Monika von Zedlitz

E-Mail: zedlitz@vci.de