„Schulpartnerschaft Chemie“ zum fünften Mal verlängert

Branche gibt 7,5 Millionen Euro für Chemieexperimente an Schulen

Das bundesweite Schulförderprogramm des Fonds der Chemischen Industrie geht in die fünfte Verlängerung. In den kommenden drei Jahren stellt die chemische Industrie hierfür erneut 7,5 Millionen Euro zur Verfügung. MIt der Unterstützung für den experimentellen Chemieunterricht möchte der Fonds Kinder und Jugendliche für die Chemie begeistern. Seit dem Start des Programms 2001 flossen so mehr als 29 Millionen Euro in einen modernen, spannenden Schulunterricht. Rund 13,5 Millionen Euro gingen an über 4.200 Schulen in Deutschland.

 © Ilike - Fotolia.com
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Pressemitteilung des
Fonds der Chemischen Industrie im
Verband der Chemischen Industrie e.V.

Die „Schulpartnerschaft Chemie“, das bundesweite Schulförderprogramm des Fonds der Chemischen Industrie (FCI), geht in die fünfte Verlängerung. Der Grund ist der große Erfolg des Programmes. In den kommenden drei Jahren stellt die chemische Industrie hierfür erneut 7,5 Millionen Euro zur Verfügung. Das teilte Fonds-Geschäftsführer Gerd Romanowski in Frankfurt mit. „Die chemische Industrie bleibt damit verlässlicher Partner für Lehrer und Schüler, wenn es um den experimentellen Chemieunterricht geht. Denn praxisnahe Versuche sind das Salz in der Suppe, um Kinder und Jugendliche für die Chemie zu begeistern. Sie machen Lust auf Lernen“, begründete er das Engagement des FCI.

Seit dem Start der „Schulpartnerschaft Chemie“ 2001 hat der FCI mehr als 29 Millionen Euro für einen modernen, spannenden Schulunterricht ausgegeben. Rund 13,5 Millionen Euro gingen an über 4.200 Schulen in Deutschland. Mit diesem Geld konnten die Lehrer Geräte und Chemikalien für Experimente kaufen. Der Fonds investierte außerdem in Unterrichtsmaterialien zu aktuellen Themen wie Energie und Pflanzenschutz oder Bauchemie und Klebstoffe. Darüber hinaus werden Schüler-Wettbewerbe wie „Jugend forscht“, „Leben mit Chemie“ und „Chemkids“ gefördert. Damit Lehrer einen zeitgemäßen Chemieunterricht anbieten können, unterstützt der FCI auch Projekte in der Chemiedidaktik. Finanzielle Mittel erhalten angehende Chemielehrer in der zweiten Ausbildungsphase. Unterstützt werden ebenfalls Kooperationen zwischen Lehrkräften.

„Kenntnisse und Fertigkeiten in Mathematik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) gehören heute mehr denn je zur Allgemeinbildung. Denn wer die Grundlagen von Chemie, Biologie und Physik beherrscht, kann im Alltag viele naturwissenschaftliche Phänomene besser verstehen und einordnen“, unterstrich Romanowski. Die Chemie setzt sich deshalb dafür ein, schon in der Grundschule naturwissenschaftlich-technisch orientierten Sachunterricht einzuführen. Außerdem sollte an den weiterführenden Schulen jede dritte Unterrichtsstunde in den MINT-Fächern stattfinden.

Schulen, Lehrer, Studenten und Professoren finden Förderanträge der „Schulpartnerschaft Chemie“ unter www.vci.de/fonds/schulpartnerschaft .


Der Fonds der Chemischen Industrie wurde 1950 gegründet und ist das Förderwerk des Verbandes der Chemischen Industrie. Er stellt 2015 über 12 Millionen Euro für die Grundlagenforschung, den wissenschaftlichen Nachwuchs und den Chemieunterricht an Schulen zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie unter www.vci.de/fonds .

Kontakt: VCI-Pressestelle, Telefon: 069 2556-1496, E-Mail: presse@vci.de
Hinweis: Nachrichten des VCI auch auf Twitter: http://twitter.com/chemieverband

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Ansprechpartner

Monika von Zedlitz

E-Mail: zedlitz@vci.de