Zusatz-Förderung des Fonds der Chemischen Industrie

Kräftige Finanzspritze: 1,1 Millionen Euro für die Chemie-Lehre

Das Förderwerk der Branche hat in diesem Jahr erneut eine zusätzliche Summe von 1,1 Millionen Euro für eine bessere Lehre im Chemistudium an den Universitäten bewilligt. Die Fördergelder sollen besonders einer Modernisierung der Praktika dienen. Jeweils bis zu 100.000 Euro gingen an siebzehn Chemiefachbereiche an fünfzehn Universitäts-Standorten.

Die Finanzspritze des Fonds soll vor allem der Modernisierung der Praktika im Studium dienen. © lightpoet - Fotolia.com
Die Finanzspritze des Fonds soll vor allem der Modernisierung der Praktika im Studium dienen. © lightpoet - Fotolia.com




Pressemitteilung des
Fonds der Chemischen Industrie im
Verband der Chemischen Industrie e.V.

Der Fonds der Chemischen Industrie (FCI), das Förderwerk der Branche, hat im Rahmen einer Sondermaßnahme nach 2013 erneut rund 1,1 Millionen Euro für eine bessere Lehre im Chemiestudium an den Universitäten bewilligt. Damit soll die inhaltlich-konzeptionelle Modernisierung der Praktika unterstützt werden. FCI-Geschäftsführer Dr. Gerd Romanowski: „Im internationalen Vergleich genießt das Chemiestudium in Deutschland unverändert einen sehr guten Ruf. Das gilt vor allem für die experimentelle Ausrichtung der Lehrpläne. Unsere Finanzspritze soll helfen, dass die hohe Qualität der Chemiker-Ausbildung erhalten und vor allem weiterentwickelt wird und mit den Anforderungen der Berufspraxis Schritt hält.“

Die Fonds-Zusatzgelder gehen an die Chemiefachbereiche folgender Universitätsstandorte: Berlin (FU und TU), Bielefeld, Bochum, Bonn, Braunschweig, Frankfurt, Hamburg, Kaiserslautern, Köln, Leipzig, Mainz, München (LMU und TU), Oldenburg, Rostock und Siegen.

Bis zu 100.000 Euro Fördermittel haben einige der insgesamt 17 unterstützten Chemiefachbereiche vom Fonds erhalten. Die geforderte Eigenbeteiligung von
20 Prozent zusätzlich zu den FCI-Geldern war Bedingung für die Förderung. Diese Kopplung hat dazu geführt, dass insgesamt rund 270.000 Euro an staatlichen Mitteln von den geförderten Universitäten in die Ausbildung von Chemikern investiert werden.

Die Chemiefachbereiche, deren Anträge die Gutachter überzeugt hatten, erhalten in diesen Tagen ein Bewilligungsschreiben vom Fonds der Chemischen Industrie und können mit den Geldern die jeweils geplanten neuen Lehrprojekte umsetzen. Auch in diesem Jahr stieß die Ausschreibung der Sonderförderung des Fonds wieder auf eine rege Nachfrage: 25 Chemiefachbereiche hatten sich um die begehrten Fördermittel beworben.

Der Fonds der Chemischen Industrie wurde 1950 gegründet und ist das Förderwerk des Verbandes der Chemischen Industrie. Er stellt 2014 über 13 Millionen Euro für die Grundlagenforschung, den wissenschaftlichen Nachwuchs und den Chemieunterricht an Schulen zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie unter www.vci.de/fonds .

Kontakt: VCI-Pressestelle, Telefon: 069 2556-1496, E-Mail: presse@vci.de
Hinweis: Nachrichten des VCI auch auf Twitter: http:twitter.com/chemieverband

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Ansprechpartner

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E-Mail: zedlitz@vci.de