300.000 Besucher beim bundesweiten Tag der offenen Tür

Offene Werkstore wecken Lust auf Chemie

Knapp 300.000 Besucher erkundeten am 20. September die Welt der Chemie in mehr als 200 Unternehmen und über 20 Hochschulen. Der Tag war aus Sicht von VCI-Hauptgeschäftsführer Utz Tillmann ein Gewinn für beide Seiten: Die Besucher konnten sich informieren, wie die moderne Arbeitswelt der Branche aussieht. Die Unternehmen konnten demonstrieren, welche Rolle ihre Leistungen für unser tägliches Leben und für eine nachhaltige Entwicklung unserer Gesellschaft spielen.

Viele Besucher nahmen am Aktionstag das Angebot wahr, Chemie zum Anfassen zu erleben. © Merck KGaA Darmstadt Deutschland
Viele Besucher nahmen am Aktionstag das Angebot wahr, Chemie zum Anfassen zu erleben. © Merck KGaA Darmstadt Deutschland

Die Möglichkeit, einen Blick hinter die Werkszäune zu werfen und Chemie zum Anfassen zu erleben, haben am heutigen Samstag im Rahmen des Aktionstages der Branche viele Menschen genutzt. Knapp 300.000 Besucher erkundeten die Welt der Chemie in mehr als 200 Unternehmen und über 20 Hochschulen, die bundesweit zum Tag der offenen Tür eingeladen hatten. Dieses Ergebnis hat der Verband der Chemischen Industrie (VCI) ermittelt.

Utz Tillmann, Hauptgeschäftsführer des VCI, erklärte zur Resonanz auf den Aktionstag: „Das große Interesse der Bürger an der Branche freut uns sehr. Es zeigt uns, Chemie weckt Neugier, arbeitet an spannenden Themen und bietet attraktive Arbeits- und Ausbildungsplätze. Beide Seiten haben von diesem Tag profitiert. Die Besucher konnten sich informieren, wie die moderne Arbeitswelt der chemischen Industrie aussieht. Die Unternehmen konnten demonstrieren, welche Rolle die Leistungen der Branche für unser tägliches Leben und für eine nachhaltige Entwicklung unserer Gesellschaft spielen. Chemie ist im Alltag unverzichtbar, aber zumeist nicht sichtbar. Ein großer Teil der Produkte der chemischen Industrie geht in andere Branchen – zum Beispiel in die Automobil- oder Bauindustrie. Da ist es eine Daueraufgabe, den Menschen zu erläutern, welchen Nutzen die Produkte der Branche haben.“

Für Werksrundfahrten mit Besichtigung von Produktionsanlagen und für Führungen durch Laboratorien hatten Chemiewerke und Hochschulen in allen Teilen Deutschlands ihre Pforten geöffnet. Bei Produktpräsentationen, Ausstellungen und Experimentalvorträgen konnten die Bürger aus erster Hand erfahren, an welchen Materialien und Wirkstoffen geforscht wird und wie Sicherheitsvorkehrungen oder Umweltschutzmaßnahmen umgesetzt werden. Hohes Interesse bestand an Ausbildungsmöglichkeiten in den Unternehmen und für die verschiedenen Studiengänge der Hochschulen.

Seit 1990 haben sich somit insgesamt rund 3,2 Millionen Bürger bei den acht bundesweiten Tagen der offenen Tür einen Eindruck darüber verschafft, was in den Produktionshallen und Labors der Chemie geschieht.

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