EID begrüßen wirtschaftspolitisch vernünftigen Kompromiss der EU-Kommission

Beihilfeleitlinien wahren deutsche Wettbewerbsfähigkeit

Die Energieintensiven Industrien in Deutschland (EID) bewerten die neuen beihilferechtlichen Leitlinien der EU für die Förderung erneuerbarer Energien positiv. Sie seien wesentlich, um eine Wettbewerbsverzerrung durch unterschiedliche Fördersysteme in Europa zu vermeiden.

Energieintensive Branchen werten die von Joaquín Almunia verkündeten Beihilfeleitlinien positiv. © European Union, 2014
Energieintensive Branchen werten die von Joaquín Almunia verkündeten Beihilfeleitlinien positiv. © European Union, 2014



Presseinformation
der Energieintensiven Industrien
in Deutschland (EID)

Die Energieintensiven Industrien in Deutschland (EID), ein Zusammenschluss der Branchen Baustoffe, Chemie, Glas, NE-Metalle, Papier und Stahl, sehen in den heute von der EU beschlossenen beihilferechtlichen Leitlinien für die Förderung erneuerbarer Energien eine wichtige Grundlage für den europäischen Energiemarkt. Laut EID-Sprecher Utz Tillmann sind die Leitlinien wesentlich, um eine Wettbewerbsverzerrung durch unterschiedliche Fördersysteme in Europa zu vermeiden.

Tillmann, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), sagte: „Die Leitlinien schaffen in der jetzigen Form die Voraussetzung, damit energieintensive Branchen auch in Zukunft die notwendige Entlastung bekommen, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Für die deutsche Industrie ist die Einigung ein wichtiger Schritt zum Erhalt von Arbeitsplätzen und Planungssicherheit.“ Tillmann dankte besonders Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel für dessen klare industriepolitische Haltung in der Debatte mit der EU: „Dadurch kann die deutsche Industrie auch in Zukunft als Zugmaschine der europäischen Konjunktur dienen“, sagte Tillmann.

Klaus Windhagen, EID-Sprecher und Hauptgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Papierfabriken (VDP), begrüßte, dass die jetzigen Leitlinien das Ziel der EU für eine Re-Industrialisierung Europas unterstützten. Allerdings müssten einzelne Unternehmen trotzdem höhere Kosten schultern. Es sei deshalb wichtig, dass Deutschland bei der Umsetzung der Leitlinien in nationales Recht die Vorgabe aus Brüssel nicht noch weiter verschärfe.


Die Energieintensiven Industrien in Deutschland (EID) beschäftigen rund 830.000 Mitarbeiter – oder 14 Prozent der Beschäftigten des Verarbeitenden Gewerbes. Jeder Arbeitsplatz in der energieintensiven Grundstoffproduktion sichert etwa zwei Arbeitsplätze in anderen Industriezweigen und im Dienstleistungssektor.

Ansprechpartner:

Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden e.V.
Susanne Hoffmann
Leiterin Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49 30 280 02-225
E-Mail: s.hoffmann@bvbaustoffe.de
www.bvbaustoffe.de
Verband Deutscher Papierfabriken e.V.
Gregor Andreas Geiger M.A.
Bereichseiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49 228 26705-30
Fax: +49 228 26705-62
E-Mail:
GA.Geiger@vdp-online.de
www.vdp-online.de

Bundesverband Glasindustrie e.V.

Dorothée Richardt
Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49 211 4796-331
Fax: +49 211 951 37 51
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WirtschaftsVereinigung Metalle

Martin Brüning
Leiter Kommunikation
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Fax: +49 30 726207-198
E-Mail:
bruening@wvmetalle.de
www.wvmetalle.de


Verband der Chemischen Industrie e.V.

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Pressesprecher
Tel.: +49 69 2556-1657
Fax: +49 69 2556-1613
E-Mail: kreth@vci.de
www.vci.de


Wirtschaftsvereinigung Stahl

Beate Brüninghaus
Leiterin Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49 211 6707-115 (116)
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E-Mail: beate.brueninghaus@stahl-zentrum.de
www.stahl-online.de