VCI erleichtert über Kompromiss zur EEG-Entlastungsregelung

Wichtiger Erfolg für den Chemiestandort und den Erhalt von Arbeitsplätzen

VCI-Hauptgeschäftsführer Utz Tillmann bewertet den Kompromiss mit der EU zur Entlastung energieintensiver Branchen als einen großen Schritt zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit der chemischen Industrie.

VCI-Hauptgeschäftsführer Utz Tillmann zur EEG-Novelle: Wichtiger Erfolg für den Chemiestandort Deutschland © VCI/Mendel
VCI-Hauptgeschäftsführer Utz Tillmann zur EEG-Novelle: Wichtiger Erfolg für den Chemiestandort Deutschland © VCI/Mendel

Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) sieht im heute von Bundeswirtschaftsminister Gabriel verkündeten Kompromiss mit der EU zu den Beihilfeleitlinien einen großen Schritt zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit der Branche. VCI-Hauptgeschäftsführer Utz Tillmann sagte: „Das Ergebnis ist ein wichtiger politischer Erfolg für den Chemiestandort Deutschland. Viele Arbeitsplätze in der drittgrößten Industriebranche wurden gesichert, indem die extrem hohen Zusatzbelastungen abgewendet sind, wie die EU sie geplant hatte. Ohne den jetzigen Kompromiss hätten unsere Unternehmen eine bis zu 25-fache Mehrbelastung im Vergleich zu heute schultern müssen. Dies hätte ihrer Wettbewerbsfähigkeit massiv geschadet.“ Der Kompromiss wird für Unternehmen und Mitarbeiter zu mehr Planungssicherheit führen und schafft damit den Anreiz für mehr Investitionen.

Tillmann äußerte sich auch positiv zu den Vorgaben im Kabinettsentwurf, nach denen für die industrielle Eigenstromerzeugung weiter ein voller Bestandsschutz gilt. Für die Chemie verbleiben unter anderem beim Thema Neuanlagen noch Unsicherheiten, die im parlamentarischen Verfahren gelöst werden sollten.

Der VCI vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen von mehr als 1.650 deutschen Chemieunternehmen und deutschen Tochterunternehmen ausländischer Konzerne gegenüber Politik, Behörden, anderen Bereichen der Wirtschaft, der Wissenschaft und den Medien. Der VCI steht für mehr als 90 Prozent der deutschen Chemie. Die Branche setzte 2013 rund 189 Milliarden Euro um und beschäftigte über 436.000 Mitarbeiter.

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