FCI unterstützt Fachgebiet Chemie an der Justus-Liebig-Universität Gießen

100.000 Euro für Chemie-Experimente

Der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) bewilligte die Summe im Rahmen seiner Sonderförderung für die experimentelle Ausbildung von Chemie-Studierenden. Die Mittel werden für ein Praktikumsprojekt zu Automatisierung und Messtechnik in der chemischen Reaktionsführung verwendet. Gefördert werden insgesamt 13 universitäre Chemie-Fachbereiche mit je bis zu 100.000 Euro.




Pressemitteilung des
Fonds der Chemischen Industrie im
Verband der Chemischen Industrie e.V.

Der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) bewilligte dem Fachgebiet Chemie der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) eine Sonderförderung für die experimentelle Ausbildung von angehenden Chemikern in Höhe von 100.000 Euro. Den Antrag für die Förderung stellten die Professoren Richard Göttlich, Jürgen Janek und Siegfried Schindler. Zusammen mit einem Eigenanteil der Universität von 20.000 Euro für das Fachgebiet und rund 30.000 Euro von den chemischen Instituten stehen somit die erforderlichen Mittel zur Verfügung, um die experi-mentelle Ausstattung für ein Praktikumsprojekt zu Automatisierung und Messtechnik in der chemischen Reaktionsführung zu beschaffen. Gregor Disson, Geschäftsführer des Landesverbandes Hessen im Verband der Chemischen Industrie (VCI), sagte anlässlich der Scheckübergabe: „Mit der Sonderförderung des Fonds der Chemischen Industrie, dem Förderwerk der Branche, wollen wir Hochschullehrer ermuntern, mit Tatkraft und Kreativität neue Wege im univer-sitären Chemiestudium in Deutschland zu beschreiten. Deshalb unterstützen wir Hochschullehrer, die das Lehrangebot inhaltlich und konzeptionell auch im Hinblick auf die anspruchsvolle experimentelle Ausbildung im Chemiestudium weiterentwickeln und modernisieren.“

„Mit dem aus den Fonds-Geldern und unseren eigenen Mitteln realisierten Laborprojekt können wir ganz neue Wege in der praktischen Ausbildung der Chemie-Studierenden beschreiten“, betonte Prof. Richard Göttlich, Physikalisch-Chemisches Institut der JLU. „Fachübergreifend werden alle chemischen Institute am Fachbereich 08 der Justus-Liebig-Universität gemeinsam ein Praktikum anbieten können, das eine Brücke von der Hochdurchsatz-Analytik und Laborautomatisierung bis hin zu rechnergesteuerten katalytischen Reaktoren schlägt.“

Der Fonds der Chemischen Industrie hatte im Rahmen einer Sondermaßnahme rund 1,1 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Die Fördermittel gingen mit je bis zu 100.000 Euro an insgesamt 13 universitäre Chemie-Fachbereiche, deren Anträge die Gutachter überzeugt hatten. Insgesamt hatten sich 33 Universitäten beworben. Im Mittelpunkt der Maßnahme steht die Modernisierung der Geräteausstattung in den Praktika.
Der Fonds der Chemischen Industrie hatte im Rahmen einer Sondermaßnahme rund 1,1 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Die Fördermittel gingen mit je bis zu 100.000 Euro an insgesamt 13 universitäre Chemie-Fachbereiche, deren Anträge die Gutachter überzeugt hatten. Insgesamt hatten sich 33 Universitäten beworben. Im Mittelpunkt der Maßnahme steht die Modernisierung der Geräteausstattung in den Praktika.

Das Fachgebiet Chemie der JLU hat in den letzten Jahren massive Anstrengungen unternommen, um seine Studiengänge zukunftsweisend auszurichten – wozu insbesondere eine intensive praktische Ausbildung gehört. Neben dem Studium der Chemie (BSc/MSc), das seit Liebigs Zeiten zu den Aushängeschildern der JLU gehört, bietet das Fachgebiet Chemie seit 2008 auch den Studiengang Lebensmittelchemie (BSc/MSc) und seit 2005 gemeinsam mit dem Fachgebiet Physik den Studiengang Materialwissenschaft an (BSc/MSc).

Der Fonds der Chemischen Industrie wurde 1950 gegründet und ist das Förderwerk des Verbandes der Chemischen Industrie. Er stellt 2014 über 13 Millionen Euro für die Grundlagenforschung, den wissenschaftlichen Nachwuchs und den Chemieunterricht an Schulen zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie unter www.vci.de/fonds .

Kontakt: VCI-Pressestelle, Telefon: 069 2556-1496, E-Mail: presse@vci.de
Hinweis: Nachrichten des VCI auch auf Twitter: http:twitter.com/chemieverband

Für Fragen und Anregungen nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Ansprechpartner

Monika von Zedlitz

E-Mail: zedlitz@vci.de

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