Bewertung Ergebnis Bundestagswahl 2013

VCI-Hauptgeschäftsführer Dr. Utz Tillmann zum Ausgang der Wahl

Aus Sicht der chemischen Industrie muss jetzt zügig eine handlungsfähige Regierung gebildet werden. Zu ihren drängendsten Aufgaben gehört es, eine weitere Steigerung der Stromkosten zu verhindern, damit der Industriestandort Deutschland wettbewerbsfähig bleibt.

VCI-Hauptgeschäftsführer Dr. Utz Tillmann appelliert: Schnelles Handeln in der Energiepolitik tut Not. © VCI/Darchinger
VCI-Hauptgeschäftsführer Dr. Utz Tillmann appelliert: Schnelles Handeln in der Energiepolitik tut Not. © VCI/Darchinger

„Mit ihrem klaren Wahlsieg hat es die Union jetzt in der Hand, möglichst zügig eine handlungsfähige Regierung zu bilden. Der Industriestandort Deutschland kann es sich nicht leisten, dass drängende Vorhaben wie die Energiewende oder die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) weiterhin auf die lange Bank geschoben werden:

Sobald eine neue Regierung gebildet ist, muss diese als Übergangsmaßnahme einen sofortigen Förderstopp für Neuanlagen für erneuerbare Energien verabschieden. Nur so können eine weitere Steigerung der Stromkosten verhindert und die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts Deutschlands gesichert werden.

Eine Erhöhung der Unternehmensteuern oder jegliche Maßnahmen, die auf eine Besteuerung der Unternehmenssubstanz hinauslaufen, sind Gift für die Wettbewerbsfähigkeit des Industrienetzwerkes und in einem wachstumsfördernden Steuersystem fehl am Platz.“

Ein Foto von VCI-Hauptgeschäftsführer Dr. Utz Tillmann in druckfähiger Auflösung finden Sie im Downloadbereich im Kopf dieser Seite.

Für Fragen und Anregungen nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Ansprechpartner

Stud. Ass. Manfred Ritz

E-Mail: ritz@vci.de