Handelsblatt

Wie die Unternehmen auf einen harten Brexit vorbereitet sind

Die deutschen Chemie- und Pharmaunternehmen bereiten sich schon länger auf das Szenario eines No-Deal vor, etwa mit größerer Lagerhaltung auf beiden Seiten des Ärmelkanals. Gleichzeitig verlangt die Pharmaindustrie als Minimum ein Abkommen über die gegenseitige Anerkennung von Qualitätskontrollen und anderen regulatorischen Standards sowie einen freien Datenaustausch.

Der Branchenverband VCI hält den "harten Brexit" mittlerweile für das wahrscheinlichste Szenario. Dabei ist das Vereinigte Königreich einer der wichtigsten Handelspartner der deutschen chemisch-pharmazeutischen Industrie außerhalb der EU. So hofft die Branche, dass Großbritannien und die EU zumindest ihre Chemikalienregulierung einheitlich gestalten und gegenseitig anerkennen. Denn müsste jede Chemikalie künftig separat in der EU und in Großbritannien registriert werden, käme dies die Branche teuer zu stehen.

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Ansprechpartner

Stud. Ass. Manfred Ritz

E-Mail: ritz@vci.de