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Wettbewerb um grünen Strom und grünen Wasserstoff

28. Mai 2021 | Information

Die energieintensive Chemie ist verantwortlich für einen Großteil der C0₂-Emissionen hierzulande. Dennoch will die chemische Industrie bis 2050 treibhausgasneutral werden.

„Wir sind Teil des Problems, aber auch Teil der Lösungsstrategie", ist Wolfgang Große Entrup, Hauptgeschäftsführer des Verbands der Chemischen Industrie (VCI), überzeugt. Mit der Plattform Chemistry4Climate soll die Treibhausgasneutralität der gesamten Branche gelingen. Technisch sei das möglich. Allerdings nur, wenn sämtliche benötigte Energie als grüner Strom bereit steht. Sollen Prozesse in der Grundstoffindustrie, die immerhin für 75 % der in der Chemie freigesetzten Klimagase steht, umgerüstet werden, würden pro Jahr etwa 630 TWh grüner Strom benötigt - mehr als der gesamte heutige Stromverbrauch in Deutschland.

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