Responsible-Care-Grafiken

Gewässerbelastung durch Direkteinleitung von Schwermetallen

Infografiken

Direkteinleitung von Nickel, Blei und Zink von 1995 bis 2005 – in Tonnen: Schwermetallbelastung um über 50 Prozent reduziert.

Seit 1995 wurde die Gewässerbelastung durch die chemische Industrie merklich gesenkt. Bis 2005 sanken bei immer mehr Unternehmen die Schwermetallkonzentrationen der Abwässer so stark, dass sie zumeist in der Nähe der analytischen Bestimmungsgrenzen lagen. In solchen Fällen ist die Ermittlung der Jahresfracht mit deutlichen Unsicherheiten verbunden. Besonders die Methodik, wie Messwerte unterhalb der Bestimmungsgrenze bei der Berechnung der Jahresfracht berücksichtigt werden, nimmt starken Einfluss auf das Gesamtergebnis. Der VCI versuchte, durch eine klare Datenvorgabe die Vergleichbarkeit zwischen den Ergebnissen für die einzelnen Jahre sicherzustellen. Soweit andernorts Erhebungen mit einer abweichenden methodischen Vorgabe erfolgten, waren deren Ergebnisse nur bedingt mit den Daten des VCI vergleichbar. Die Weiterentwicklung des Europäischen Emissionsregisters (European Pullutant Emission Register, EPER) führte zu einer jährlichen Abfrage von Daten, die für jedermann im Internet zugänglich waren. Der VCI hat sich daher 2005 dazu entschieden, eine gesonderte Berichterstattung zur Schwermetallbelastung der Abwässer der deutschen chemischen Industrie einzustellen.

Anmerkung: Für Schwermetalle liegen für 1995 nur Werte der alten Bundesländer vor.

Zum jüngsten Responsible-Care-Bericht des VCI.