Anteile am weltweiten Chemieverbrauch in Prozent, 2010

Chemienachfrage nach Regionen

Infografiken

Starke Chemienachfrage in Asien

Quellen: Chemdata International, VCI
Quellen: Chemdata International, VCI © VCI

Die Verschiebungen im weltweiten Chemiegeschäft spiegeln sich auch im Chemieverbrauch wieder. Asien verbraucht inzwischen fast die Hälfte der Chemieerzeugnisse weltweit. Europa folgt mit einem Anteil von rund einem Viertel, NAFTA mit einem Fünftel. Die Wachstumszentren der Chemienachfrage haben sich von Westeuropa in die Schwellenlälnder Asiens (hier vor allem nach China und Indien) und auch wieder verstärkt in die Länder Lateinamerikas verschoben. Mit der dynamischen wirtschaftlichen Entwicklung der letzten Jahre in diesen Lndern und dem zunehmenden Einkoommen pro Kopf steigt auch der Chemieverbrauch. Der Verbrauch chemischer Erzeugnisses pro Kopf liegt in den Schwellenländern aber immer noch weit unter dem Verbrauch der Industrieländer.

Der Verbrauch von Chemikalien in den auftrebenden Ländern Asiens ist in den letzten Jahren weit überdurchschnittlich gewachsen. Die Wirtschaftskrise hatte kaum zu Einbrüchen geführt. Der Aufschwung nach der Krise beflügelte den Verbrauch dann noch zusätzlich. Allerdings spielen bei der Berechnung des Verbrauchs Preis- und Wechselkurseffekte eine bedeutende Rolle.

Stark gewachsen ist auch der Chemieverbrauch in den lateinamerikanischen Ländern. Lateinamerika erholte sich insgesamt von den hausgeamachten wirtschaftlichen Krisen der letzten Jahre und zeigte sich relativ robust gegenüber der weltweiten Wirtschaftskrise 2009.

Dagegen hat sich Osteuropa noch nicht ganz von der leztten Rezession erholt. Die Region war von der Wirtschaftskriese besonders hart getroffen worden.; in vielen osteuropäischen Ländern brach der Chemeieverbrauch stark ein. Mit dem Aufschwung setzte zwar eine Erholung ein, das alte Niveau ist aber noch nicht erreicht.