Sonderförderung des Fonds der Chemischen Industrie

High-Tech Analysegerät für die praktische Hochschulausbildung an der Universität Bonn eingeweiht

Im Rahmen eines GDCh-Kolloquiums an der Universität Bonn wurde ein „isothermes Titrationskalorimeter“ eingeweiht, dass über eine Sonderförderung des Fonds der Chemischen Industrie mit 85.000 Euro in der Anschaffung gefördert wurde.

Freuen sich über die Förderung des Fonds zugunsten einer praktischen Hochschulausbildung am Puls der modernen Analytik (v.l.): Doktorand Matthias Käseborn, Hans-Jürgen Mittelstaedt, Prof. Dr. Arne Lützen - Foto: © VCI NRW
Freuen sich über die Förderung des Fonds zugunsten einer praktischen Hochschulausbildung am Puls der modernen Analytik (v.l.): Doktorand Matthias Käseborn, Hans-Jürgen Mittelstaedt, Prof. Dr. Arne Lützen - Foto: © VCI NRW

Nach der bereits erfolgten Förderung besuchte nun Hans-Jürgen Mittelstaedt, Geschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie in NRW, die Universität Bonn, um sich vor Ort über das Gerät und die damit verbundenen Möglichkeiten zu erkundigen. Das neue Analysegerät sollen die Studenten im Modul „Supramolekulare Chemie“ nutzen. Es geht dabei um die Messung von Enthalpie und Entropie in nur einer Messung und dies in einer extremen Genauigkeit. Zur besseren Vorstellung erläuterte man vor Ort, dass man mit diesem Gerät in der Lage sei, bereits eine energetische Veränderung im Bodensee feststellen zu können, wenn man diesem See nur einen Esslöffel Zucker zufügen würde.

Hans-Jürgen Mittelstaedt: “Für einen Nicht-Chemiker sind die Möglichkeiten moderner Analyseinstrumente nur schwer erfassbar. Es ist aber beeindruckend, welche Leistungen mit moderner Analytik zu erzielen sind und ich bin froh, dass wir mit dieser Förderung den Studierenden bereits in der praktischen Hochschulausbildung die Möglichkeit geben, an solchen High-Tech Analyseinstrumenten Erfahrungen zu sammeln.“

Prof. Dr. Arne Lützen, Professor für organische Chemie an der Universität Bonn, freut sich neben der Förderung auch über die unbürokratische Abwicklung und über das Vertrauen des Fonds, das mit einer solchen Förderung verbunden ist.

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Der Fonds der Chemischen Industrie wurde 1950 gegründet und ist das Förderwerk des Verbandes der Chemischen Industrie. Er stellt 2015 über 12 Millionen Euro für die Grundlagenforschung, den wissenschaftlichen Nachwuchs und den Chemieunterricht an Schulen zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie unter www.vci.de/fonds .

Der VCI NRW vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen von etwa 500 in NRW ansässigen deutschen Chemieunternehmen und deutschen Tochterunternehmen ausländischer Konzerne gegenüber Politik, Behörden, anderen Bereichen der Wirtschaft, der Wissenschaft und den Medien. Die Branche setzte 2014 rund 50 Milliarden Euro um und beschäftigte etwa 100.000 Mitarbeiter. Sitz des VCI NRW ist Düsseldorf. Die Verbandspolitik wird von einem ehrenamtlichen Vorstand und der Geschäftsführung unter Mitarbeit einiger Fachausschüsse gestaltet.

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