Wo stehen wir bei Responsible Care?

Cefic bietet neues Werkzeug zur Selbsteinschätzung für Unternehmen

Mit einem Excel-Tool können Unternehmen ermitteln, welchen Reifegrad sie bei der Umsetzung von Responsible Care erreicht haben – am Standort oder unternehmensweit. Der Fragenkatalog spiegelt den erweiterten internationalen Ansatz zur Nachhaltigkeit des Responsible-Care-Programms.

Postionsbestimmung bei der Umsetzung von Responsible Care im Unternehmen: Ein Werkzeug von Cefic macht es möglich. Es kann auch als Benchmark für Unternehmens- und Standortvergleiche genutzt werden. - Bild: © Cefic
Postionsbestimmung bei der Umsetzung von Responsible Care im Unternehmen: Ein Werkzeug von Cefic macht es möglich. Es kann auch als Benchmark für Unternehmens- und Standortvergleiche genutzt werden. - Bild: © Cefic

Das neue Selbstbewertungs-Tool zu Responsible Care von Cefic wollen schon acht dänische Unternehmen, zwölf aus der Slowakei, zwölf aus Schweden und 30 aus Tschechien nutzen und wissen, wo sie bei Responsible Care stehen. Ihre nationalen Chemieverbände hatten zwischen April und Mai einen Prototyp des Tools präsentiert. Nun hat Cefic die endgültige Version seines Werkzeugs veröffentlicht, vorerst allerdings nur in englischer Sprache. Auch der VCI unterstützt diese Selbsteinschätzung und fragt in der aktuellen Online-Datenerhebung zu Responsible Care bereits ab, ob das Tool bekannt ist.

Auch Sie wollen mit Hilfe des neuen „Self-Assessment-Tools" wissen, wo sie bei Responsible Care stehen? Ob Sie Anfänger oder Fortgeschrittener sind? Ein Werkzeug des europäischen Chemieverbandes Cefic gibt Antworten und Tipps, wie sich Responsible Care im Unternehmen ausgestalten und auf Nachhaltigkeit ausweiten lässt.

Mit dem Cefic-Werkzeug können Responsible-Care-Manager am Standort oder für das gesamte Unternehmen erfahren, welcher Reifegrad bei der Umsetzung von Responsible Care erreicht ist. Es gibt vier Reifegrade: Anfänger, Fortgeschrittener, Experte, Vorbild - vereinfacht ausgedrückt.

Auf Grundlage von Standards und Normen, die vielfach in der chemischen Industrie verwendet werden, fragt das Tool, eine Excel-Datei mit gefälliger Oberfläche, alle klassischen Aspekte bei Responsible Care ab, also Umwelt, Gesundheit, Sicherheit, und Dialog. Hinzu kommen Fragen zur Nachhaltigkeit, vor allem zu den Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen. Am Ende steht die Einstufung in einen der vier Reifegrade.

Das Ergebnis kennt nur der, der die Befragung durchgeführt hat. Die Anwendung ist freiwillig. Im europäischen Testlauf benötigten die Fachleute durchschnittlich 3,6 Stunden zum Ausfüllen. Geschätzt wurde das Tool von den Testern als Benchmark für Unternehmens- und Standortvergleiche. Es soll künftig jedoch auch vermehrt Hinweise zur Umsetzung von Responsible Care und Best-Practice-Beispiele enthalten. Der Fragenkatalog entspricht dem erweiterten internationalen Ansatz zu Sustainablility von Responsible Care..

Im Tool-Kapitel Nachhaltigkeit gibt es Überschneidungen zum Nachhaltigkeits-Check der Initiative Chemie³. Letzterer ist for allem auf mittelständische Unternehmen zugeschnitten, die sich mit Nachaltigkeit als strategischem Faktor auseinandersetezn möchten. Er behandelt die ganze Bandbreite der Nachhaltigkeit mit ihren drei Dimensionen Wirtschaft, Umwelt und Soziales.

Das Excel-Werkzeug von Cefic können Sie im Download-Bereich im Kopf dieser Seite („Ergänzende Downloads") herunterladen.

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Ansprechpartner

Hans F. Daniel

E-Mail: daniel@vci.de