Nachhaltigkeitsintiative Chemie³

EU-Abgeordnete: Brancheninitiative zur Nachhaltigkeit hat Vorbildfunktion

Die Nachhaltigkeitsinitiative der chemisch-pharmazeutischen Industrie, Chemie³, hat im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung mit Abgeordneten aus dem Europäischen Parlament in Brüssel am 6. Dezember über die globalen Nachhaltigkeitsziele diskutiert. Chemie³ ist eine gemeinsame Initiative von VCI, IG BCE und BAVC.

Dialog zwischen Vertretern der Nachhaltigkeitsinitiative Chemie³ und Abgeordneten des Europäischen Parlaments zu den globalen Nachhaltigkeitszielen. Von links: Utz Tillmann, VCI; Gertraud Lauber, IG BCE; Andreas Ogrinz, BAVC; Martina Werner MEP; Arne Lietz MEP. - Foto: © VCI/Veldeman
Dialog zwischen Vertretern der Nachhaltigkeitsinitiative Chemie³ und Abgeordneten des Europäischen Parlaments zu den globalen Nachhaltigkeitszielen. Von links: Utz Tillmann, VCI; Gertraud Lauber, IG BCE; Andreas Ogrinz, BAVC; Martina Werner MEP; Arne Lietz MEP. - Foto: © VCI/Veldeman



Pressemitteilung von Chemie³,
der Nachhaltigkeitsinitiative
der deutschen Chemie

Arne Lietz, SPD-Europaabgeordneter, sagte bei der Veranstaltung: „Damit die Europäische Union die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen erfolgreich umsetzen kann, ist neben Politik und Zivilgesellschaft auch die Industrie gefragt. Sie muss einen wesentlichen Beitrag leisten. Chemie3 sollte anderen Branchen dabei ein Vorbild sein.“ Martina Werner, industrie- und energiepolitische Sprecherin der SPD-Europafraktion, ergänzte: „Die Veranstaltung ist eine gute Gelegenheit, mit der Chemieindustrie über mögliche Beiträge und erforderliche politische Rahmenbedingungen zu diskutieren. Sie muss schließlich mit innovativen und sozialen Lösungen maßgeblich zu einer erfolgreichen Nachhaltigkeitspolitik beitragen.“

VCI-Hauptgeschäftsführer Utz Tillmann sagte: „Neue Produkte und Verfahren der Chemie tragen mit dazu bei, die globalen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Dabei sind wir auf innovationsfreundliche Rahmenbedingungen auf europäischer Ebene angewiesen. Daher freue ich mich sehr über einen intensiven Dialog mit der europäischen Politik.“

Gertraud Lauber von der IG BCE und BAVC-Geschäftsführer Andreas Ogrinz betonten die zentrale Botschaft von Chemie3: „Nachhaltigkeit bedeutet, alle drei Dimensionen in den Blick zu nehmen – Ökonomie, Ökologie und Soziales. Dafür machen wir uns als Chemie3 stark – auch im Dialog mit der Politik“, so Ogrinz. Gertraud Lauber ergänzte: „Die soziale Nachhaltigkeit ist eine zentrale Dimension, die zu oft ins Hintertreffen gerät. Es sind die Beschäftigten in den Unternehmen der Branche, die dazu beitragen, die globalen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Sie auf dem Weg Richtung Nachhaltigkeit mitzunehmen, ist unsere Aufgabe.“

Mit dem Start von Chemie3 im Mai 2013 haben sich VCI, IG BCE und BAVC gemeinsam das Ziel gesetzt, Nachhaltigkeit als Leitbild in der deutschen Chemiebranche zu verankern und ihre Beiträge zu einer nachhaltigen Entwicklung auszubauen. Die drei Allianzpartner sehen in nachhaltigem Wirtschaften einen Garanten für eine erfolgreiche Zukunft der chemischen Industrie. Die zwölf „Leitlinien zur Nachhaltigkeit für die chemische Industrie in Deutschland“ geben den Unternehmen Orientierung, in welche Richtung sich die Branche entwickeln will und welche Themen für eine nachhaltige Entwicklung besonders wichtig sind.

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Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen von rund 1.700 deutschen Chemieunternehmen und deutschen Tochterunternehmen ausländischer Konzerne gegenüber Politik, Behörden, anderen Bereichen der Wirtschaft, der Wissenschaft und den Medien. Der VCI steht für mehr als 90 Prozent der deutschen Chemie. Die Branche setzte 2016 rund 185 Milliarden Euro um und beschäftigte über 447.000 Mitarbeiter.

Die IG BCE Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie vertritt die Interessen ihrer 660.000 Mitglieder. Die Gewerkschaft deckt Berufe in den Branchen Bergbau, Chemie, Gas, Glas, Kautschuk, Keramik, Kunststoffe, Leder, Mineralöl, Papier, Sanierung/Entsorgung, Steinkohle und Wasserwirtschaft ab. Unabhängig von politischen Parteien und anderen gesellschaftlichen Institutionen sucht die IG BCE die kritisch-konstruktive Auseinanderset-zung mit den Arbeitgebern, Politikern und der Regierung.

Der Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) ist der tarif- und sozialpolitische Spitzenverband der chemi¬schen und pharmazeutischen Industrie sowie großer Teile der Kautschuk-Industrie und der kunststoffverarbeiten¬den Industrie. Er vertritt die Interessen seiner 10 regionalen Mitgliedsverbände mit 1.900 Unternehmen und 550.000 Beschäftigten gegenüber Gewerkschaften, Politik und Öffentlichkeit.

Ansprechpartner

Verband der Chemischen Industrie e.V. (VCI):
Manfred Ritz
Mainzer Landstraße 55
60329 Frankfurt
Telefon: +49 (69) 2556-1550
Mobil: +49 (175) 728 7010

IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE):
Sarah Warsitz
Königsworther Platz 6
30167 Hannover
Telefon: +49 (511) 76 31-278
Fax: +49 (511) 7631-771

Bundesarbeitgeberverband Chemie e.V. (BAVC):
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Abraham-Lincoln-Straße 24
65189 Wiesbaden
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Mobil: +49 (178) 77881-61

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