Bildungsmonitor 2011 von IW und Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft

In der Bildung tut sich was - Deutschland holt auf!

Die aktuelle Studie „Bildungsmonitor 2011“ zeigt: Investitionen in Bildung tragen Früchte - Deutschlands Bildungssystem hat Boden gut gemacht. Sachsen, Thüringen und Baden-Württemberg an der Spitze.

 © IW, INSME
© IW, INSME

Seit 2004 misst das Kölner Institut der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, in welchen Handlungsfeldern der Bildungspolitik Fortschritte erzielt werden konnten und analysiert, was zu tun bleibt - Resultat ist der jährliche "Bildungsmonitor". Er bietet einen Überblick über die Lage des Bildungswesens in den einzelnen Bundesländern und dessen Entwicklung in den letzten Jahren.

Ziel des Bildungsmonitors

Auch die aktuelle Studie nimmt wieder das ganze Bildungssystem unter die Lupe. Im Bildungsmonitor 2011 wurden 13 bildungsökonomisch relevante politische Handlungsfelder anhand von insgesamt 111 Indikatoren untersucht und bewertet. Ausgehend von einer ökonomischen Perspektive von Bildung geht der Bildungsmonitor der zentralen Frage nach, welche Beiträge unser Bildungssystem leistet, um die Voraussetzungen für wirtschaftliches Wachstum zu verbessern und mehr Bildungsgerechtigkeit zu erzielen. Die gesamte Bildungskette von der Vor- und Grundschule über die allgemeinbildende weiterführende Schule bis zur Lehrausbildung und Hochschulbildung wird betrachtet.

Die wichtigsten Ergebnisse

Zwei Befunde des Bildungsmonitors 2011 sind hervorzuheben:

  1. Insgesamt konnten in Deutschland die Bedingungen für die individuelle Förderung verbessert werden. Auch im lange vernachlässigten Handlungsfeld Integration gibt es spürbare Fortschritte. Die Potenziale bildungsferner Jugendlicher und Migranten konnten somit besser erschlossen werden. Außerdem wurde mehr jungen Menschen der Zugang zur Hochschulbildung eröffnet, wobei die Zugangspfade über die berufliche Bildung ausgebaut wurden.
  2. Das Fachkräfteangebot und die Schulqualität konnten in den letzten Jahren verbessert werden. Die hiervon ausgehenden Wachstumsimpulse basieren im Wesentlichen auf Erfolgen bei der Schaffung von mehr Bildungsgerechtigkeit und bei der Minderung von Bildungsarmut.

Eine Zusammenfassung der Studie sowie die Bewertungen von Wirtschaft und VCI finden Sie im Download-Bereich im Kopf dieser Seite in der sog. "Langfassung zu diesem Dokument". Ebenso finden Sie dort die Studie selbst sowie eine durch die Autoren erzeugte Kurzfassung.

Weiterführende Informationen

Für Fragen und Anregungen nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Ansprechpartner

Dr. Gerd-Ludwig Schlechtriemen

E-Mail: schlechtriemen@vci.de