Internationale Grüne Woche 2015

Dr. Ricardo Gent über Bioökonomie im Deutschlandfunk

Bioökonomie steht für eine neue Wirtschaft, die zunehmend auf nachwachsende Rohstoffe setzt und damit weniger abhängig von Erdöl, Kohle und Gas ist. Die Herausforderungen der Bioökonomie sind Ernährungssicherung, die Versorgung mit regenerativen Rohstoffen und der Schutz der natürlichen Ressourcen.

DIB-Geschäftsführer Dr. Ricardo Gent im Deutschlandfunk: "Die Bioökonomie ist keine Revolution, sondern eine Evolution" (im Bild: Bauer prüft Maisernte). - © auremar - Fotolia.com
DIB-Geschäftsführer Dr. Ricardo Gent im Deutschlandfunk: "Die Bioökonomie ist keine Revolution, sondern eine Evolution" (im Bild: Bauer prüft Maisernte). - © auremar - Fotolia.com

Anlässlich der Internationalen Grünen Woche, der weltgrößten Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau, vom 16.-25. Januar in Berlin, sendete der Deutschlandfunk den Beitrag „Schwerer Sprung vom Labor in die Industrie“ zum Thema biobasierte Wirtschaft.

Der Bioökonomierat, das unabhängige Beratungsgremium der Deutschen Bundesregierung, kritisiert, dass bisher zwar ein guter Anfang gemacht wurde, es aber noch an der Umsetzung der Bioökonomie hapere. Laut Gent ist die Umstellung vor allem eine Frage der Zeit: „Die Bioökonomie ist keine Revolution, sondern eine Evolution. Momentan beruhen über 90 Prozent der chemischen Produktion auf Kohlenstoffverbindungen und auf Erdölderivaten, und das wird über die nächsten 25, 30 Jahre auch noch so bleiben. Wir müssen aber jetzt anfangen, die Rohstoffbasis zu erweitern und nicht warten, bis die Preise günstiger sind. Die Umstellung geht nicht von heute auf morgen. Der größte Teil der Industrie, der die Bioökonomie vorantreiben kann, ist die chemische Industrie. Aber das geht durch einen graduellen Umsetzungsprozess, und da sitzen wir mittendrin."

Zum vollständigen Beitrag von Benjamin Dierks (Länge: rund 18 Minuten) geht es hier.

Für Fragen und Anregungen nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Ansprechpartner

Dr. Ricardo Gent

E-Mail: gent@vci.de

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