Steigende Förderung der weißen Biotechnologie seit 2007

Investition in Bildung, Forschung und Zukunft

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die Fördergelder für die weiße Biotechnologie für das Jahr 2010 bekannt gegeben. Die Förderung betrug im Jahr 2010 41,8 Millionen Euro, das sind 23,3 Millionen Euro mehr als noch 2007. Die DIB begrüßt diese Entwicklung.

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​Die weiße Biotechnologie ist in den vergangenen fünf Jahren immer stärker gefördert worden. Das hat die Bundesregierung in ihrer Antwort „Stand und Technik der weißen Biotechnologie“ (17/8891) dokumentiert. Anlass war die Kleine Anfrage der SPD (17/8633) vom 28. Februar 2012. Die Abgeordneten wollten unter anderem wissen, in welcher Höhe die Bundesregierung die weiße Biotechnologie in den vergangenen fünf Jahren gefördert hat und welche Förderungen die EU gegenwärtig anbietet.

Die erfreuliche Antwort vom 26. März 2012 lautete: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat für die Biotechnologie im Jahr 2007 rund 18,5 Millionen Euro ausgegeben, im Jahr 2010 waren es sogar 41,8 Millionen Euro. Im Rahmen der „Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030“ werden seit 2011 rund 27,5 Millionen Euro bereitgehalten. Im „Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) flossen im Jahr 2007 rund 7,5 Millionen Euro in die weiße Biotechnologie, im Jahr 2011 waren es 15 Millionen Euro, heißt es in einer Pressemitteilung des Deutschen Bundestags vom 26. März 2012.

Die Deutsche Industrievereinigung Biotechnologie (DIB) begrüßt diese Entwicklung, die eine Investition in die Zukunft darstellt. Denn bei der weißen beziehungsweise der industriellen Biotechnologie handelt es sich um biotechnische Produktionsverfahren, die in der industriellen Verarbeitung von nachwachsenden Rohstoffen zum Einsatz kommen. Biomasse und der Einsatz von Mikroorganismen entwickeln sich zunehmend zu einer wichtigen Basis für den Ersatz erdölabhängiger chemischer Prozesse.

Nachwachsende Rohstoffe sind beispielsweise Öle, Stärke, Zucker und Zellulose. Sie dienen in der weißen Biotechnologie als Ausgangssubstanzen für Biokraftstoffe, Bioenergie, Biokunststoffe und biobasierte Vorprodukte. Mit Hilfe der industriellen Biotechnologie lässt sich die Biomasse in sogenannten Bioraffinerien zu diesen Produkten der Pharma- und Chemieindustrie verarbeiten.

Nachwachsende Rohstoffe sind beispielsweise Öle, Stärke, Zucker und Zellulose. Sie dienen in der weißen Biotechnologie als Ausgangssubstanzen für Biokraftstoffe, Bioenergie, Biokunststoffe und biobasierte Vorprodukte. Mit Hilfe der industriellen Biotechnologie lässt sich die Biomasse in sogenannten Bioraffinerien zu diesen Produkten der Pharma- und Chemieindustrie verarbeiten.

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Dr. Ricardo Gent

E-Mail: gent@vci.de