Studie zur Pflanzenbiotechnologie: Die Rache von Käfer und Co.

Die DIB im Deutschlandfunk über Resistenzen in der Landwirtschaft

In der Studie wird berichtet, dass der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen den Einsatz von Pflanzenschutzmittel gesteigert statt gesenkt habe. Der Deutschlandfunk strahlte am 1. Februar einen Beitrag zu der Studie aus.

Dr. Ricardo Gent, Geschäftsführer der DIB © DIB
Dr. Ricardo Gent, Geschäftsführer der DIB © DIB

Die neue von der Partei „Die Grünen“ in Auftrag gegebene Studie "Die Rache von Käfer und Co. " kommt zu dem Schluss, dass der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen den Einsatz von Pflanzenschutzmittel gesteigert statt gesenkt habe. Darüber hinaus sollen sich bei einigen Unkrautarten und Pilzen neue Resistenzen entwickelt haben. Dr. Ricardo Gent, Geschäftsführer der Deutschen Industrievereinigung Biotechnologie (DIB), erklärte am 1. Februar 2013 im Interview mit dem Deutschlandfunk: „Dass Schaderreger und Unkräuter Resistenzen entwickeln, ist in der Landwirtschaft kein neues Phänomen. Es ist das Ergebnis eines natürlichen evolutionären Prozesses, und zwar unabhängig davon, ob es sich um den Öko-Landbau oder den konventionellen Landbau mit und ohne Gentechnik handelt.“

Die Entwicklung von Resistenzen in der Landwirtschaft lässt sich nur durch eine Kombination vielfältiger Maßnahmen begrenzen. Dazu gehören neben einem sachgerechten Wirkstoffmanagement auch die richtige Fruchtfolge, der beste Saatzeitpunkt und die geeignete Bodenbearbeitung. Auch eine sorgsame Sortenwahl und der wohldosierte und gezielte Einsatz von Pflanzenschutzmitteln sind wichtig. Je mehr verschiedene Kontrollmaßnahmen eingesetzt werden, desto besser kann die Landwirtschaft den unerwünschten Resistenzbildungen vorbeugen.

Den Radiobeitrag des Deutschlandfunks mit dem Statement von Herrn Dr. Ricardo Gent finden Sie hier.

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Ansprechpartner

Dr. Ricardo Gent

E-Mail: gent@vci.de