Wahl der neuen EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen

Brüssel steht viel Arbeit bevor

VCI begrüßt Wahl als wichtigen Schritt zur schnellen Arbeitsfähigkeit der EU-Institutionen ++ Weitreichende Entscheidungen stehen an, die Balance zwischen ökologisch-sozialen und wirtschaftlichen Zielen erfordern ++ Ehrgeiziger Klimaschutz lässt sich nur mit starker Industrie verwirklichen ++ EU-Kommission muss Klima- und Industriepolitik intensiver miteinander verknüpfen.

Das Europäische Parlament hat am Abend des 16. Juli 2019 Ursula von der Leyen zur Präsidentin der Europäischen Kommission gewählt. Der VCI hofft, dass die EU-Insitutionen nun schnell arbeitsfähig sein werden, um die anstehenden weitreichenden Entscheidungen treffen zu können. - Foto: © European Union 2019 - Source: EP
Das Europäische Parlament hat am Abend des 16. Juli 2019 Ursula von der Leyen zur Präsidentin der Europäischen Kommission gewählt. Der VCI hofft, dass die EU-Insitutionen nun schnell arbeitsfähig sein werden, um die anstehenden weitreichenden Entscheidungen treffen zu können. - Foto: © European Union 2019 - Source: EP

Utz Tillmann, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), sagt zur Wahl von Ursula von der Leyen zur neuen Präsidentin der Europäischen Kommission:

© VCI / René Spalek
„Die Zustimmung des Parlaments zur neuen Kommissionspräsidentin von der Leyen ist ein wichtiger Schritt zur schnellen Arbeitsfähigkeit der EU-Institutionen. Trotz vorangegangener Kritik senden die Parlamentarier damit ein Signal für Entschlossenheit und Aufbruch. Genau das braucht Europa jetzt.“

In der neuen Legislatur stehen weitreichende Entscheidungen an, so Tillmann. Dabei komme es darauf an, über Parteigrenzen hinweg eine Balance zwischen ökologisch-sozialen und wirtschaftlichen Zielen zu finden.

Klimaschutz mit starker Industrie verwirklichen

Klimaschutz wird eines der prägenden Themen der neuen Legislatur sein. Die EU kann ihre ehrgeizigen Pläne aber nur mit einer starken Industrie verwirklichen. Tillmann: „Die kommende EU-Kommission muss ihre Klima- und Industriepolitik intensiver miteinander verknüpfen. Kern muss sein, die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in Europa zu stärken und damit mehr Klimaschutz zu erreichen.“

„Bei der Erreichung der EU-Klimaschutzziele kommt der Chemiebranche eine Schlüsselrolle zu“, betont Tillmann. Sie helfe mit vielen Produkten, CO2-Emissionen zu senken – etwa durch Vorprodukte für Wind- und Solarenergie, Stromspeicher, mit Leichtbaumaterialien für den Fahrzeugbau und Dämmstoffen für Gebäude. Darüber hinaus reduziert die Branche die CO2-Emissionen in ihrer eigenen Produktion. Seit 1990 hat sie ihre Treibhausgasemissionen halbiert, bei gleichzeitiger Ausweitung der Produktion um knapp 70 Prozent.

Hinweis:
Einige Fotos von VCI-Hauptgeschäftsführer Utz Tillmann in druckfähiger Auflösung finden Sie im Download-Bereich im Kopf dieser Seite („Ergänzende Downloads")

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