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Verband der Chemischen Industrie e.V.
Rechtspolitik 
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Rechtspolitik

UED Recht und Steuern Paragraph
Der VCI beteiligt sich an der rechtspolitischen Debatte auf Gebieten, in denen seine Mitglieder in besonderer Weise betroffen sind oder über langjährige Expertise verfügen. Leitgedanke ist dabei, den Unternehmen innovative Entwicklungen durch Festsetzen fairer, verlässlicher und nachvollziehbarer Regeln zu ermöglichen.

Auf den Feldern Unternehmensführung (Corporate Governance), Haftungsrecht und Verbraucherschutz plädieren wir für einen angemessenen Ausgleich zwischen unternehmerischer Freiheit und Schutzbedürfnissen Dritter sowie gegen eine Übernahme US-amerikanischer Elemente in unser Rechtssystem.

Als wissensbasierte Industrie setzt sich die Chemie ferner für einen effektiven Schutz von Patenten, Know-how und Betriebsgeheimnissen sowie eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Schutzrechtssysteme ein.


VCI-Position zur geplanten Reform des Insolvenzrechts

Insolvenzfestigkeit von Lizenzverträgen wiedereinführen

Der Koalitionsvertrag sieht eine Reform des Insolvenzrechtes vor. Beabsichtigt ist eine Verbesserung der Frühsanierung von Unternehmen und die Vereinfachung des Insolvenzplanverfahrens im Sinne eines Restrukturierungsrechts. Der VCI setzt sich dafür ein, im Rahmen der anstehenden Reform die Insolvenzfestigkeit von Lizenzverträgen über geistiges Eigentum wiedereinzuführen.

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Biopatente

Patentrechtlicher Schutz biotechnologischer Erfindungen

Starken Patentschutz für einen starken Forschungs- und Produktionstandort erhalten

Auf politischer Ebene mehren sich Forderungen nach einer Änderung der geltenden Biopatentrichtlinie. Der VCI/DIB hält eine Überarbeitung nicht für erforderlich. Das geltende Recht schützt ausreichend vor ungerechtfertigten Patentansprüchen auf Lebewesen und biologische Züchtungsverfahren. Eine Änderung der Richtlinie würde den Forschungsstandort Deutschland gefährden.
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Sammelklage in Europa

Sammelklagen in Europa vermeiden

VCI lehnt EU-Vorschläge zur Stärkung der kollektiven Rechtsdurchsetzung ab

Die bisher bekanntgewordenen Vorschläge der EU-Kommission zur Stärkung der kollektiven Rechtsdurchsetzung mittels der Einführung von Sammelklagen im Kartell- und Verbraucherrecht werden vom VCI abgelehnt. Sammelklagen bergen ein erhebliches Missbrauchspotential in sich und können das Entstehen einer „Klage-Industrie“ fördern. Zudem droht aufgrund der Behandlung des Themas Sammelklagen in zwei Generaldirektionen eine Auseinanderentwicklung des Schadensrechts.
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Richtlinie 89/44/EG über den rechtlichen Schutz biotechnologischer Erfindungen

Starken Patentschutz für einen starken Forschungs- und Produktionstandort erhalten

Auf politischer Ebene mehren sich Forderungen nach einer Änderung der geltenden Biopatentrichtlinie. Der VCI/DIB hält eine Überarbeitung nicht für erforderlich. Das geltende Recht schützt ausreichend vor ungerechtfertigten Patentansprüchen auf Lebewesen und biologische Züchtungsverfahren. Eine Änderung der Richtlinie würde den Forschungsstandort Deutschland gefährden.
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Grünbuch über kollektive Rechtsdurchsetzungsverfahren für Verbraucher

Amerikanisierung des Rechts

Die Europäische Kommission hat am 27.11.2008 ihr Grünbuch „kollektive Rechtsdurchsetzungsverfahren“ vorgestellt. Darin schlägt sie unterschiedliche Maßnahmen zur Verbesserung der Rechte von Verbrauchern, insbesondere im Falle sogenannter Streu- und Massenschäden vor. Im Mittelpunkt steht dabei die Stärkung der kollektiven Rechtsdurchsetzung im Wege von Gruppen-, Verbands- oder Musterklagen. Der VCI warnt vor einer Übernahme US-amerikanischer Rechtselemente und dem Entstehen einer „Klage-Industrie“.
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Aktienrecht

Entwurf für ein Gesetz zur Umsetzung der Aktionärsrechterichtlinie (ARUG)

Der Regierungsentwurf zum ARUG zielt u. a. auf die Erleichterung der grenzüberschreitenden Ausübung von Aktionärsrechten ab. Daneben enthält er Vorschläge zur Eindämmung missbräuchlicher Anfechtungsklagen, die allerdings wenig erfolgversprechend sind. Der VCI hat daher weitere Maßnahmen zur Bekämpfung sogenannter „räuberischer Aktionäre“ vorgestellt
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Kartellrecht

Weißbuch der Kommission für Schadenersatzklagen wegen Verletzung des EG-Wettbewerbsrechts

Die Europäische Kommission hat in einem Weißbuch Vorschläge zur Stärkung der Durchsetzbarkeit privater Schadenersatzansprüche bei Verstößen gegen das EU-Kartellrecht unterbreitet. Kernelement ist die Einführung von Sammelklagen durch Verbände und Geschädigte. Durch ergänzende Maßnahmen im Bereich des materiellen Schadenersatzrechts sowie des Prozessrechts soll die private Rechtsdurchsetzung weiter gestärkt werden.
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Europäisches Patentrecht

Gemeinschaftspatent und europäisches Patentgerichtssystem

Die zuständige EU-Ratsarbeitsgruppe hat konkrete Vorschläge für die Architektur eines einheitlichen Europäischen Patentgerichts sowie erste Vorschläge für ein Gemeinschaftspatent vorgelegt. Der VCI begrüßt die Bemühungen zur Schaffung eines Gemeinschaftspatentsystems fordert jedoch einen echten Mehrwert für die Nutzer des Patentsystems.
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Alternativen für die Fortentwicklung des deutschen Rechts

NEIN zur US-Sammelklage!

NEIN zur US-Sammelklage!
Der Verband der Chemischen Industrie e.V. (VCI) setzt sich bereits seit mehreren Jahren für eine effiziente, systemkonforme Rechtsentwicklung und deswegen gegen die Übernahme vereinzelter amerikanischer Rechtselemente in das deutsche und europäische Recht ein. Die vom VCI initiierte Fachtagung "Zugang zum Recht: Europäische und US-amerikanische Wege" hat mögliche Ansätze für die Fortentwicklung des deutschen Rechts zusammengetragen, die in der Broschüre: "NEIN zur US-Sammelklage!" zur Diskussion gestellt werden.
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Präventionsstrategien der deutschen Wirtschaft

Produkt- und Markenpiraterie verhindern

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Durch Produkt- und Markenpiraterie werden jedes Jahr unzählige Arbeitsplätze vernichtet, Menschenleben gefährdet und betriebs- und volkswirtschaftliche Schäden in Milliardenhöhe angerichtet. Eine Broschüre des BDI führt Strategien und präferierte Maßnahmen der Wirtschaft auf.




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