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19. Dezember 2009

Klimaschutz: Botschaften und Forderungen

VCI zum Verhandlungsergebnis in Kopenhagen

Europa konnte sich als Brückenbauer für den Klimaschutz nicht durchsetzen

Die internationale Staatengemeinschaft hat ihr Ziel verfehlt, ein globales und faires Klimaschutz-Abkommen zu verabschieden. In Kopenhagen hat man sich zwar zum Ende auf eine gemeinsame Erklärung zum Klimaschutz geeinigt. Diese ist aber unverbindlich und vage. Sie sagt nichts über die konkreten Verpflichtungen der Staaten. Der Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), Dr. Utz Tillmann: „Europa wollte mit seinen ehrgeizigen Zielen eine Brücke für ein gemeinsames Abkommen bauen. Andere Staaten waren nicht bereit, diesen Weg zu beschreiten. Ohne vergleichbare Bedingungen in punkto Klimaschutz kann die europäische Industrie jedoch langfristig nicht im Wettbewerb bestehen. Die EU muss nun überlegen, wie sie ihre Industrie in Europa halten kann.“

Die EU müsse nun ihre Strategie neu überdenken, so Tillmann: „Wir stehen mit unseren Leistungen für den Klimaschutz nach wie vor alleine da. Ein Zurück beim Klimaschutz in der EU darf es nicht geben, aber auch keine einseitigen Verschärfungen. Wir wollen mit unseren Produkten und Leistungen weiterhin dazu beitragen, dass die EU ihr Ziel erreicht, die Emissionen bis 2020 um 20 Prozent zu senken. Das funktioniert nur, wenn wir wettbewerbsfähig bleiben.“

 

Kontakt: VCI-Pressestelle

Telefon: 069 2556-1496

E-Mail:

 

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