09.03.2010
EU-Chemikalien-Verordnungen REACH und GHS
Alle bürokratischen Hürden für die Registrierung von Chemikalien aus dem Weg räumen
Die chemische Industrie steht mächtig unter Zeitdruck. Die Umsetzung zweier EU-Verordnungen, die Ende des Jahres nahezu zeitgleich in Kraft treten, beansprucht Tausende von Umweltexperten und anderes Fachpersonal der deutschen Branche: Bis spätestens 30. November 2010 müssen alle Hersteller oder Importeure von chemischen Stoffen, die eine jährliche Produktions- oder Einfuhrmenge von 1.000 oder mehr Tonnen übersteigen, umfangreiche Datensätze an die zuständige Behörde (ECHA) in Helsinki übermitteln. Das verlangt die europäische Chemikalienverordnung REACH. Gleichzeitig endet im Dezember die Übergangsphase für die GHS-Verordnung zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien in der EU.
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04.03.2010
Daten und Fakten zur wirtschaftlichen Lage der Chemie im 4. Quartal 2009
Chemiemärkte weltweit auf Erholungskurs
Die deutsche chemische Industrie hat auch im vierten Quartal 2009 ihren Erholungskurs fortgesetzt. Das geht aus dem Lagebericht des VCI hervor. Durch die wachsende Nachfrage aus allen Regionen der Welt nach deutschen Chemieerzeugnissen stieg die Produktion gegenüber dem Vorquartal weiter an. Trotz des stabilen Aufwärtstrends in den letzten Monaten lag das Produktionsniveau der Branche im Gesamtjahr 2009 gut 10 Prozent niedriger als im Vorjahr.
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04.03.2010
Unternehmen verstärken Aktivitäten in Geschäftsfeldern der Zukunft
Großes Wachstumspotenzial für die chemische Industrie
Die Unternehmen der chemischen Industrie in Deutschland positionieren sich verstärkt in Zukunftsmärkten. Sie haben frühzeitig Geschäftsfelder besetzt, die zentrale Bedeutung für die globale Gesellschaft haben. Dazu gehören zum Beispiel die Erhöhung der Energie- und Ressourceneffizienz, alternative Energien, die Erneuerung der Rohstoffbasis, neuartige Materialien oder die Verbesserung der Umweltverträglichkeit von Produkten. In diesen Bereichen will die Branche ihre Aktivitäten künftig ausbauen. Das zeigt eine Trendumfrage des VCI unter Mitgliedsunternehmen.
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02.03.2010
Europäische Kommission beendet zwölfjährige Blockade von gentechnisch veränderten Pflanzen
EU gibt das Aufbruchssignal für eine Zukunftsbranche
Der VCI und die Deutsche Industrievereinigung Biotechnologie (DIB) begrüßen die Entscheidung der Europäischen Kommission, den Anbau einer gentechnisch verbesserten Kartoffel zur Stärkeproduktion zu genehmigen. „Die Entscheidung ist das Aufbruchssignal für Innovationen in Europa, auf das die Biotech-Branche lange gewartet hat. Die EU respektiert damit die wissenschaftlichen Fakten und die weltweiten guten Erfahrungen mit der Grünen Gentechnik. Gemeinsam mit der Politik müssen wir nun das Vertrauen der Gesellschaft in diese Zukunftstechnologie stärken“, sagte VCI-Hauptgeschäftsführer Dr. Utz Tillmann.
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24.02.2010
VCI zum Gutachten der Expertenkommission Forschung und Innovation
Innovationen stärken den Wirtschaftsstandort Deutschland
„Die Expertenkommission Forschung und Innovation empfiehlt die richtigen Maßnahmen, damit Deutschland auch langfristig international wettbewerbsfähig bleibt. Dies gilt vor allem für die vorgeschlagene Einführung einer steuerlichen Forschungsförderung.“ Das sagte Dr. Gerd Romanowski, Geschäftsführer Wissenschaft, Technik und Umwelt im VCI, anlässlich der Übergabe des Gutachtens 2010 der Expertenkommission an die Bundesregierung.
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23.02.2010
Anbau gentechnisch optimierter Nutzpflanzen wächst weltweit
Europa muss Chancen der Pflanzenbiotechnologie nutzen
Weltweit setzen immer mehr Landwirte auf die Vorteile gentechnisch optimierter Nutzpflanzen (GVO). In der EU ist die Entwicklung rückläufig. Das geht aus dem aktuellen Bericht der nichtstaatlichen Organisation „International Service for the Acquisition of Agri-Biotech Applications“ (ISAAA) hervor.
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21.01.2010
Erfolgsmodell: Industrieland Deutschland und die Soziale Marktwirtschaft
Wachstumskräfte durch Innovationen stärken
Deutschland muss sich wieder mehr auf die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft besinnen und seine industrielle Basis stärken. Das ist notwendig, um auf Dauer Wachstumskräfte freizusetzen und die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise zu bewältigen. Diese Überzeugung prägte die Aussagen der Vertreter der chemischen Industrie auf einem Fachgespräch in Berlin, das die Konrad-Adenauer-Stiftung und der VCI gemeinsam veranstaltet haben.
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11.01.2010
Positionspapier und Kolloquium ’Rohstoffbasis im Wandel’
Rohstoffbasis der chemischen Industrie wird in Zukunft breiter
Die chemische Industrie wird ihre Rohstoffversorgung in Zukunft auf eine breitere Basis stellen und dadurch ihre Abhängigkeit vom Erdöl reduzieren. Das ist eine Kernaussage des Positionspapiers „Rohstoffbasis im Wandel“, das die Chemieorganisationen GDCh, DECHEMA, DGMK und VCI gemeinsam erarbeitet haben. Damit der Rohstoffwandel gelingen kann, sehen die Autoren auch die Politik in der Pflicht: Diese müsse die Forschung besser fördern und die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen.
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19.12.2009
VCI zum Verhandlungsergebnis in Kopenhagen
Europa konnte sich als Brückenbauer für den Klimaschutz nicht durchsetzen
Die internationale Staatengemeinschaft hat ihr Ziel verfehlt, ein globales und faires Klimaschutz-Abkommen zu verabschieden. VCI-Hauptgeschäftsführer Dr. Utz Tillmann: „Europa wollte mit seinen ehrgeizigen Zielen eine Brücke für ein gemeinsames Abkommen bauen. Andere Staaten waren nicht bereit, diesen Weg zu beschreiten. Ohne vergleichbare Bedingungen in punkto Klimaschutz kann die europäische Industrie jedoch langfristig nicht im Wettbewerb bestehen. Die EU muss nun überlegen, wie sie ihre Industrie in Europa halten kann.“
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18.12.2009
VCI-Stellungnahme zum Wachstumsbeschleunigungsgesetz
Nachbesserungen bei der Unternehmensbesteuerung stärken Industriestandort Deutschland
Die chemische Industrie begrüßt die mit dem Wachstumsbeschleunigungsgesetz verabschiedeten Korrekturen bei der Zinsschranke, der Behandlung von Verlustvorträgen beim Anteilseignerwechsel und der Erbschaftsteuer. „Die Nachbesserungen bei der Unternehmensbesteuerung stärken die Innovations- und Investitionskraft der Industrie“, sagte VCI-Hauptgeschäftsführer Dr. Utz Tillman zur Verabschiedung des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes durch den Bundesrat.
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10.12.2009
Projekte und Daten der chemischen Industrie zu Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz vorgestellt
VCI-Responsible-Care-Bericht erneut verifiziert
Der vierzehnte deutsche Responsible-Care-Bericht des VCI informiert über die Fortschritte der Branche bei Arbeitssicherheit, Gesundheit, Anlagensicherheit, Gefahrenabwehr, Transportsicherheit und Umweltschutz. Außerdem wird beispielhaft anhand von Projekten berichtet, wie die Branche verantwortliches Handeln versteht. VCI-Hauptgeschäftsführer Dr. Utz Tillmann: „Der Bericht zeigt, dass die Branche auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten über ihre freiwillige Initiative Responsible Care Verantwortung für ihre Mitarbeiter, Nachbarn und die Gesellschaft übernimmt.“
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08.12.2009
Massiver Einbruch 2009/Prognose 2010: Produktion plus 5 %, Umsatz plus 6 %
Chemische Industrie hofft auf bessere Geschäfte
Die chemische Industrie in Deutschland hat eines der schwierigsten Jahre in ihrer Geschichte hinter sich gebracht. Der Einbruch der Chemieproduktion in 2009 von 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr, der alle Geschäftsfelder erfasste, lässt sich nur mit dem Rückgang in der ersten Ölkrise vor 35 Jahren vergleichen. In der Branche überwiegt jetzt jedoch wieder Zuversicht, die Unternehmen hoffen auf bessere Geschäfte. Allerdings betonte VCI-Präsident Prof. Dr. Ulrich Lehner vor der Presse in Frankfurt: "Die hohen Umsatz- und Produktionszahlen der Chemie im ersten Halbjahr 2008 werden wir voraussichtlich erst in mehreren Jahren wieder erreichen."
08.12.2009
Versprechen im Koalitionsvertrag für steuerliche Forschungsförderung einlösen
Chemieverband: Den Industriestandort Deutschland stärken
Die chemische Industrie drängt auf eine rasche und konsequente Umsetzung der Koalitionsvereinbarung. „Die im Koalitionsvertrag versprochene Einführung einer steuerlichen Forschungsförderung muss so schnell wie möglich kommen. Zusammen mit den im Wachstumsbeschleunigungsgesetz vorgesehenen Korrekturen bei den Unternehmenssteuern stärkt sie die Innovations- und Investitionskraft der Wirtschaft. Das ist eine entscheidende Weichenstellung, um die Krise zu bewältigen, weil neue Produkte die stärksten Impulse für mehr Wachstum und krisenfeste Arbeitsplätze setzen“, betonte VCI-Präsident Prof. Dr. Ulrich Lehner vor der Presse in Frankfurt.
08.12.2009
VCI-Hauptgeschäftsführer Dr. Utz Tillmann zur UN-Klimakonferenz in Kopenhagen
Chemie unterstützt ökologisch effektiven und ökonomisch effizienten Klimaschutz
"Wir setzen uns für ein wirksames globales Klimaschutz-Abkommen für die Zeit nach 2012 ein", erklärte VCI-Hauptgeschäftsführer Dr. Utz Tillmann vor der Presse in Frankfurt. Allerdings könnten weltweite Klimaschutzmaßnahmen nur dann finanziert werden, wenn in Europa ein nachhaltiges, das heißt innovationsgetriebenes Wachstum weitherhin möglich sei. Ein neues Abkommen dürfe daher nicht zu Wettbewerbsnachteilen für energieintensive Branchen wie die Chemie führen.
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02.12.2009
VCI-Stellungnahme zur BUND-Studie „Nanosilber“
Nanomaterialien: Chemieindustrie handelt verantwortlich
„Die chemische Industrie geht verantwortungsvoll mit Nanomaterialien um. Das belegen zahlreiche eigene Sicherheitsprogramme der Unternehmen, ihre engen Kooperationen mit der Wissenschaft und ihre Mitarbeit in öffentlich geförderten Projekten wie NanoCare. Außerdem arbeitet die Branche in dem kürzlich gestarteten Projekt „Umsicht“ zur Sicherheit von Nanosilber mit, das vom Bundesforschungsministerium gefördert wird. Die chemische Industrie engagiert sich zudem intensiv im Nano-Dialog der Bundesregierung“, erklärte Dr. Gerd Romanowski, Geschäftsführer Wissenschaft, Technik und Umwelt im VCI, in einer Stellungnahme zur BUND-Studie „Nanosilber, der Glanz täuscht“.
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26.11.2009
Branche investiert weitere 6,6 Millionen Euro in den Chemieunterricht
Chemie bleibt Partner der Schulen
Auch in der Wirtschaftskrise setzt die chemische Industrie die „Schulpartnerschaft Chemie“, das bundesweite Schulförderprogramm des Fonds der Chemischen Industrie, fort. Die Branche stellt dafür in den kommenden drei Jahren weitere 6,6 Millionen Euro zur Verfügung. Das kündigte Dr. Gerd Romanowski, Geschäftsführer des Fonds der Chemischen Industrie, heute in Frankfurt an. „Wir wollen, dass ein moderner, spannender Chemieunterricht Alltag in den Schulklassen wird“, begründete Romanowski die Entscheidung des Fonds.
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10.11.2009
Chemieorganisationen analysieren ’Energieversorgung der Zukunft’
Chemie treibt die Energieforschung voran
Durch Fortschritte in der Chemie-Forschung kann in den nächsten 20 Jahren der Primärenergiebedarf in Deutschland zu einem Fünftel gedeckt werden. Dies kann durch Energieeinsparungen und durch das Erschließen von Ressourcen erreicht werden. Das ist das Fazit des Positionspapiers „Energieversorgung der Zukunft – der Beitrag der Chemie: Eine quantitative Potenzialanalyse“, das die deutschen Chemieorganisationen in Frankfurt vorgestellt haben.
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03.11.2009
Bericht zur wirtschaftlichen Lage der chemischen Industrie im 3. Quartal 2009
Aufwärtstrend in der Chemie spürbar
Der Aufwärtstrend in der deutschen chemischen Industrie hat im dritten Quartal 2009 an Substanz gewonnen. Das geht aus dem Bericht des VCI zur wirtschaftlichen Lage der Branche hervor. Die Produktion stieg gegenüber dem Vorquartal kräftig an, da sich im In- und Ausland die Nachfrage nach Chemikalien spürbar belebte. Alle Sparten profitierten von der konjunkturellen Erholung.
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24.10.2009
VCI-Hauptgeschäftsführer Dr. Utz Tillmann zum Koalitionsvertrag
"Der Koalitionsvertrag gibt das Signal für die notwendige Stärkung des Industriestandortes Deutschland", betonte VCI-Hauptgeschäftsführer Dr. Utz Tillmann. Besonders wichtig seien die beschlossene Korrektur der krisenverschärfenden Elemente der Unternehmensteuer und die Einführung einer steuerlichen Forschungsförderung.
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22.10.2009
VCI-Stellungnahme zum UBA-Hintergrundpapier ’Nanotechnik für Mensch und Umwelt’
Nanomaterialien: Industrie handelt verantwortlich
Die chemische Industrie geht verantwortungsvoll mit Nanomaterialien um. Das zeigen zahlreiche eigene Sicherheitsprogramme der Unternehmen sowie ihre enge Kooperation mit der Wissenschaft und ihre Mitarbeit zum Beispiel im Projekt NanoCare. „Die jetzt vom Umweltbundesamt veröffentlichte Zusammenfassung enthält keine neuen Erkenntnisse, sondern ausschließlich bekannte Fragestellungen“, betont Dr. Gerd Romanowski, Geschäftsführer Wissenschaft, Technik und Umwelt im VCI. Die bisherige Sicherheitsforschung habe keine Erkenntnisse dafür gebracht, dass derzeit auf dem Markt befindliche „Nano-Produkte“ Mensch oder Umwelt schädigen.
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05.10.2009
Politikwechsel gefordert / Bioraffinerien zukunftsweisendes Konzept
Biotechnologie: Politische Bremsklötze entfernen und an naturwissenschaftlichen Fakten orientieren
Der Vorsitzende der Deutschen Industrievereinigung Biotechnologie (DIB), Dr. Stefan Marcinowski, hat die kommende Bundesregierung aufgefordert, bei der grünen Gentechnik einen raschen Politikwechsel in Berlin und Brüssel einzuleiten: „Weder wissenschaftliche Belege über den Nutzen und die Sicherheit von gentechnisch optimierten Pflanzen, noch die Empfehlungen der zuständigen Behörden zur Zulassung von Produkten nach bestandener Prüfung werden zurzeit von der Politik als Grundlage für ihr Handeln herangezogen“, kritisierte Marcinowski vor Journalisten in Frankfurt.
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25.09.2009
VCI-Mitgliederversammlung
Ulrich Lehner bleibt VCI-Präsident
Die Mitgliederversammlung des Verbandes der Chemischen Industrie e.V. hat am 25. September 2009 in Wiesbaden Professor Dr. Ulrich Lehner, Mitglied des Gesellschafterausschusses der Henkel AG & Co. KGaA, Düsseldorf, zum Präsidenten wiedergewählt.
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25.09.2009
Lehrbuch für Spektroskopie ausgezeichnet
Fonds-Literaturpreis geht an Leipziger Chemieprofessoren
Den Literaturpreis des Fonds der Chemischen Industrie erhalten in diesem Jahr Professor Dr. Stefan Berger und Professor Dr. Dieter Sicker (beide Universität Leipzig) für ihr Buch „Classics in Spectroscopy“. VCI-Präsident Professor Dr. Ulrich Lehner verlieh den mit 10.000 Euro dotierten Preis im Rahmen der VCI-Mitgliederversammlung am 25. September 2009 in Wiesbaden. Der Fonds-Literaturpreis würdigt Autoren, die zu einem breiteren Verständnis chemiebezogener Themen beitragen.
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10.09.2009
BMWi und VCI präsentieren Studie zum Bürokratieabbau
Weniger Bürokratie ist machbar und spart Geld
Mit 40 Millionen Euro jährlich werden die deutschen Chemieunternehmen allein durch Informationspflichten in Folge des Umweltrechts belastet. Das ist das Ergebnis der Studie „Bürokratie- und Regulierungskosten in der chemischen Industrie“, die das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und der VCI in Berlin vorstellten.
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02.09.2009
Daten und Fakten zur wirtschaftlichen Lage der Branche im 2. Quartal 2009
Auslandsgeschäft stabilisiert Chemiekonjunktur
 | | Die deutsche chemische Industrie ist nach neun Monaten Talfahrt im zweiten Quartal 2009 erstmals wieder gewachsen. Das stellt der VCI in seinem Bericht zur wirtschaftlichen Lage der Branche fest. Vor allem die Kunden im Ausland bestellten mehr Chemieprodukte. Umsatz und Produktion konnten dadurch gegenüber dem − extrem schwachen − Vorquartal zulegen. Die Belebung der Nachfrage von den Auslandsmärkten setzte allerdings auf einem sehr niedrigem Niveau ein: Im Vergleich zum Vorjahr betrug der Produktionsrückgang immer noch rund 16 Prozent. |
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31.08.2009
VCI: Industrie entwickelt Lösungen, um Treibhausgase zu vermindern
Chemieprodukte helfen beim Klimaschutz
Die Chemie-Industrie spielt mit ihren Produkten eine wesentliche Rolle beim Klimaschutz. Das ist das Ergebnis einer Studie des Weltchemieverbandes ICCA, die der VCI am 31. August 2009 in Frankfurt am Main vorstellte: „Chemieprodukte helfen enorm beim Klimaschutz. Sie vermeiden viel mehr Treibhausgase als ihre Produktion verursacht. Das können wir als erste Branche auch wissenschaftlich belegen“, sagte VCI-Hauptgeschäftsführer Dr. Utz Tillmann.
19.08.2009
Chemie ist unverzichtbarer Eckpfeiler im deutschen Innovationssystem
Hohes Niveau bei Ausgaben für Forschung
Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (FuE) der deutschen chemischen Industrie sind im Jahr 2008 gestiegen und liegen mit voraussichtlich 8,4 Milliarden Euro nach wie vor auf einem hohen Niveau. Gegenüber 2007 ist das ein Plus von rund 4 Prozent. Mit Blick auf die Finanzkrise sagte Dr. Andreas Kreimeyer, Vorsitzender des Ausschusses Forschung, Wissenschaft und Bildung im VCI, vor der Presse in Frankfurt: „Die deutsche Chemieindustrie will auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten an ihren hohen Forschungsausgaben festhalten.“
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19.08.2009
VCI hält steuerliche Forschungsförderung für notwendig
Innovation und Partnerschaft stärken Wettbewerbsposition der Chemie in der Krise
Auf neue Produkte und Verfahren setzt die deutsche chemische Industrie, um sich Wettbewerbsvorteile für den nächsten Aufschwung zu verschaffen. Sie wird deshalb die Erfolgsfaktoren Innovation und Partnerschaft ausbauen und sich so in der Krise eine gute Startposition sichern. „Die Zusammenarbeit der Branchen in der Produktentwicklung wird intensiver und enger, die Zahl der Innovationsallianzen nimmt zu“, sagte Dr. Andreas Kreimeyer, Vorsitzender des Ausschusses Forschung, Wissenschaft und Bildung im VCI vor der Presse in Frankfurt.
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16.07.2009
VCI-Leitlinie aktualisiert
Gefahrgut auch im Pkw sicher transportieren
Der VCI hat seine „Leitlinie Beförderung gefährlicher Güter im Pkw/Kombi“ aktualisiert. Denn im gewerblichen Bereich kommt es häufig vor, dass Gefahrgut im Pkw oder Kombi befördert wird. In der chemischen Industrie transportieren beispielsweise Außendienstmitarbeiter Proben in ihrem Auto. Auch wenn es sich dabei nur um kleine Gefahrgutmengen handelt, müssen die komplizierten Gefahrgutvorschriften eingehalten werden.
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08.07.2009
Herstellung von Grundchemikalien zieht wieder an / VCI-Prognose für das Gesamtjahr 2009: Produktion minus 10 und Umsatz minus 12 Prozent
Chemische Industrie hat Talsohle erreicht
Nach dem Einbruch Ende letzten Jahres hat die chemische Industrie in Deutschland die Talsohle der Rezession erreicht: Seit Februar 2009 zieht die Produktion von Grundchemikalien - ein zentraler Indikator für den konjunkturellen Trend in Deutschlands viertgrößtem Industriezweig - wieder leicht, aber stetig an. „Wenn wir den Blick nach vorne richten, können wir trotz der tief hängenden Konjunkturwolken einen Lichtschimmer am Horizont ausmachen. In den letzten Monaten hat sich die Produktion stabilisiert – wenn auch auf einem sehr niedrigen Niveau“, erklärte VCI-Präsident Prof. Dr. Ulrich Lehner vor der Presse in Frankfurt.
08.07.2009
Unternehmen versuchen mit Kurzarbeit und flexiblen Instrumenten Stammbelegschaft zu halten
VCI-Trendumfrage: Leichte Belebung auf niedrigem Niveau in der zweiten Jahreshälfte 2009
Im Verlauf des 1. Halbjahres 2009 hat die chemische Industrie in Deutschland die Talsohle der Rezession erreicht. Das bestätigen nicht nur die offiziellen statistischen Daten, sondern auch die Ergebnisse einer Trendumfrage des VCI im Juni 2009 unter 50 Mitgliedsunternehmen. "Die Mehrzahl der Unternehmen erwartet für das zweite Halbjahr 2009 eine leichte Belebung des Chemiegeschäfts, die allerdings auf niedrigem Niveau erfolgt", sagte VCI-Hauptgeschäftsführer Dr. Utz Tillmann zum Tenor der Umfrage.
08.07.2009
Starker Mittelstand und brancheninterne Arbeitsteilung als Vorteil / Aufhebung der Zinsschranke und steuerliche Forschungsförderung nötig
Die Krise meistern: die deutsche Chemie hat bessere Voraussetzungen als die meisten Wettbewerber
Der VCI sieht die deutsche Branche in einer guten Ausgangsposition, um die globale Wirtschaftskrise zu meistern. „Wir können auf diese Herausforderung flexibler reagieren und sind besser aufgestellt als viele unserer Wettbewerber auf dem Weltmarkt“, betonte VCI-Präsident Prof. Ulrich Lehner vor der Presse in Frankfurt. Um die Innovationsfähigkeit der gesamten Industrie ebenso wie der Chemiebranche zu stärken, seien allerdings die Abschaffung der Zinsschranke und die Einführung einer steuerlichen Forschungsförderung nötig.
03.07.2009
VCI-Stellungnahme zum Beschluss des Deutschen Bundestages ’’Nanotechnologie - Gezielte Forschungsförderung für zukunftsträchtige Innovationen und Wachstumsfelder’’
Nanotechnologie fördern, Forschung stärken
„Die gestern vom Deutschen Bundestag mit großer Mehrheit geforderte Förderung der Nanotechnologie ist gut für wirtschaftliches Wachstum und Wohlstand in Deutschland“, erklärt Dr. Gerd Romanowski, Geschäftsführer Wissenschaft, Technik und Umwelt im VCI zur Verabschiedung des Antrags durch den Bundestag. Die meisten und vielversprechendsten künftigen Anwendungen der Nanotechnologie liegen in der Energieversorgung, beim Klimaschutz und bei der Ressourcenschonung. Mit Nanomaterialien können neuartige Produkte und Verfahren entwickelt werden – zum Beispiel für die organische Fotovoltaik oder leistungsfähigere Batteriesysteme für Elektroautos.
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29.06.2009
Lindau im Zeichen der Chemie
Nobelpreisträgertagungen mit neuer Dynamik auf dem Weg ins Jahr 2010
Anlässlich der 59. Tagung der Nobelpreisträger in Lindau, die in diesem Jahr der Chemie gewidmet ist, haben Gräfin Bettina Bernadotte, Präsidentin des Kuratoriums, und Professor Wolfgang Schürer, Vorsitzender des Stiftungsvorstands, eine positive Bilanz der vergangenen 12 Monate gezogen. Als Gastredner begrüßten die Organisatoren Dr. Andreas Kreimeyer, Vorsitzender des Fonds der Chemischen Industrie im VCI und Mitglied des Vorstands der BASF SE. „Für den Forschungsstandort Deutschland ist es ein hervorragendes Signal, dass diese weltweit einzigartige Tagung nach wie vor in Lindau stattfindet,“ sagte der Fonds-Vorsitzende.
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23.06.2009
Gesunde Luft in Innenräumen
Chemische Industrie setzt auf europäische Lösung
Die Vorschläge des Umweltbundesamtes (UBA) zur Bewertung des Emissionsverhaltens von Produkten sieht der VCI kritisch. „Hier droht ein deutscher Alleingang in Europa, der zu einem unverhältnismäßig hohen Aufwand für die Firmen führen würde. Die deutsche chemische Industrie tritt deshalb für eine europaweit einheitliche Bewertung des Emissionsverhaltens von Bau- und Verbraucherprodukten in Innenräumen ein“, so Dr. Gerd Romanowski, Geschäftsführer für Wissenschaft, Technik und Umwelt im VCI, anlässlich einer gemeinsamen Konferenz von Bundesumweltministerium und UBA zum Thema Innenraumluft.
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19.06.2009
DIB-Geschäftsführer Dr. Ricardo Gent zur Biotechnologie-Politik in Bayern
Auch den Fakten zur grünen Gentechnik bei der Meinungsbildung eine Chance einräumen
Heute traf sich der bayerische Umweltminister Dr. Markus Söder mit zwei Vertretern der Anti-Gentechnik-Bewegung in der Landwirtschaft zu einem Meinungsaustausch über die Pflanzenbiotechnologie. „Wir würden uns freuen, wenn Herr Söder auch Gentechnik-Experten aus Wissenschaft und Industrie in Deutschland so intensiv und publikumswirksam Gehör schenken würde“, betonte Dr. Ricardo Gent, Geschäftsführer der Deutschen Industrievereinigung Biotechnologie (DIB). Ein derartig wichtiges Innovationsfeld wie die Pflanzenbiotechnologie, so Gent, dürfe nicht zum Spielball politischer Überlegungen degradiert werden.
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09.06.2009
VCI-Leitfaden ’’Lkw-Kontrolle’’ überarbeitet
Sichere Chemikalien-Transporte
Der VCI hat die Leitlinie „Lkw-Kontrolle“ aktualisiert. Sie unterstützt Chemieunternehmen und Logistikdienstleister bei Ein- und Ausgangskontrollen von Gefahrgutfahrzeugen. Die Leitlinie ergänzt die internationalen Gefahrgutvorschriften ADR 2009. Mit ihrer Veröffentlichung leistet der VCI einen Beitrag zur Transportsicherheit im Rahmen der weltweiten Initiative Responsible Care der chemischen Industrie.
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26.05.2009
Chemie-Werkfeuerwehren mit Spezialwissen und -gerät im Einsatz
Profi-Hilfe von TUIS ist gefragt
Die technische Hilfe bei Transport- und Lagerunfällen mit chemischen Produkten durch die Werkfeuerwehren der chemischen Industrie ist gefragt. Dies zeigt die aktuelle Einsatzstatistik des Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystems (TUIS) der deutschen chemischen Industrie für das Jahr 2008. Rolf Haselhorst, Vorsitzender des Arbeitskreises TUIS im VCI, sagt: „Auf das Spezialwissen, Können und die technische Spezialgeräte unserer Werkfeuerwehren können sich die Berufs- und freiwilligen Feuerwehren und die Polizei immer verlassen. Denn die Verantwortung für unsere Produkte endet nicht an den Werkstoren.“
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18.05.2009
Eine gemeinsame Stellungnahme zur Grünen Gentechnik aller maßgeblichen Institutionen von der Züchtung über die Landwirtschaft bis hin zur Lebensmittelwirtschaft
Sicherung des Innovationsstandortes Deutschland gefordert
Anlässlich des von Bundesforschungsministerin Schavan initiierten Runden Tisches zur Grünen Gentechnik am 20. Mai in Berlin fordern 21 maßgebliche Vertreter der Agrar- und Ernährungswirtschaft in einer gemeinsamen Stellungnahme Politik und Gesellschaft zu einer Versachlichung der Diskussion über den Einsatz moderner Methoden in der Pflanzenzüchtung und zur Sicherung des Innovationsstandortes Deutschland auf. VCI, Deutsche Industrievereinigung Biotechnologie und Industrieverband Agrar gehören zu den Unterzeichnern.
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14.05.2009
Daten und Fakten zur wirtschaftlichen Lage der Branche im 1. Quartal 2009
Chemie startet auf niedrigem Niveau ins Krisenjahr 2009
 | | Die Talfahrt der chemischen Industrie in Deutschland hat sich im ersten Quartal 2009 in allen Sparten fortgesetzt. Produktion, Umsatz und Erzeugerpreise gingen im Vergleich zum Vorquartal nochmals deutlich zurück. Darauf verweist der VCI in seinem aktuellen Quartalsbericht. Da viele Anlagen wegen der weltweit schwachen Nachfrage der industriellen Kunden nach Chemikalien abgeschaltet blieben, sank die Kapazitätsauslastung der Branche auf rund 72 Prozent. Allerdings stabilisierte sich die Produktion im Verlauf der ersten drei Monate auf dem niedrigen Niveau. |
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12.05.2009
Deutsche Chemieparks verzeichnen Wachstum - Erfolgsmodell attraktiv für Investoren
10.000 neue Arbeitsplätze, Investitionen gestiegen
Um etwa 10.000 Mitarbeiter auf 240.000 ist die Zahl der Beschäftigten in den deutschen Chemieparks in den Jahren 2006 bis 2008 gestiegen. Auch die Zahl der Unternehmen, die sich in den Chemieparks ansiedelten, erhöhte sich von 840 auf 920 Firmen. Das geht aus einer aktuellen Brancheneinschätzung hervor, die Dr. Klaus-Dieter Juszak, Vorsitzender der Fachvereinigung Chemieparks / Chemiestandorte im VCI, auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Germany Trade and Invest auf der ACHEMA 2009 in Frankfurt vorstellte.
10.05.2009
VCI-Hauptgeschäftsführer Dr. Utz Tillmann auf der Pressekonferenz zur Eröffnung der ACHEMA 2009
Chemie im Sog der globalen Wirtschaftskrise
„Die chemische Industrie befindet sich in einer Bewährungsprobe“, erklärte VCI-Hauptgeschäftsführer Dr. Utz Tillmann auf der Pressekonferenz zur Eröffnung der ACHEMA 2009. Nach einer Phase starken weltweiten Wachstums müsse sich die Branche den Herausforderungen einer globalen Rezession stellen. So sei die wirtschaftliche Lage zur diesjährigen ACHEMA ausgesprochen schwierig, für 2009 sei insgesamt mit einem deutlichen Rückgang der Produktion zu rechnen.
06.05.2009
Chemische Industrie begrüßt Vorschläge von Bundesforschungsministerin Schavan und Forschungsunion
Innovationen in Deutschland stärken
„Die Forschungsunion schlägt aus Sicht der chemischen Industrie genau die richtigen Maßnahmen vor, damit Deutschland als technologieorientiertes Land gestärkt aus der aktuellen Wirtschaftskrise hervorgeht.“ Mit dieser Wertung bestärkt VCI-Hauptgeschäftsführer Dr. Utz Tillmann den 10-Punkte-Plan für die künftige deutsche Innovationspolitik, den die Forschungsunion Wissenschaft - Wirtschaft auf der internationalen Konferenz "Woher das neue Wachstum kommt" vorgestellt hat. Die Vorschläge müssten jetzt allerdings so rasch wie möglich umgesetzt werden.
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24.04.2009
VCI zur Abstimmung im EP über neue Regeln für Nanomaterialien
Entwicklung der Nanotechnologie wird erschwert
„Mit der Entscheidung, Nanomaterialien strenger zu regulieren, wird die weitere Entwicklung dieser Zukunftstechnologie erschwert“, kritisiert Dr. Gerd Romanowski, Geschäftsführer Wissenschaft, Technik und Umwelt im VCI, das heutige Votum des Europäischen Parlaments zur Resolution des Umweltausschusses. Es drohten jetzt überzogene Regelungen. Dabei seien Nanomaterialien als chemische Stoffe bereits durch zahlreiche Gesetze geregelt. „Diese Tatsache ignoriert das Europäische Parlament, obwohl die EU-Kommission und wissenschaftliche Gremien der EU das ausdrücklich bestätigen“, erklärte Romanowski.
24.04.2009
VCI-Hauptgeschäftsführer Utz Tillmann zum Tag des geistigen Eigentums
Patentschutz sichert Wettbewerbsfähigkeit
„Patente sind ein wichtiger Eckpfeiler für den wirtschaftlichen Erfolg von Innovationen. Darum brauchen wir ein europäisches Gemeinschaftspatentsystem, das kostengünstig ist und einheitlichen Rechtsschutz und -sicherheit bietet“, fordert VCI-Hauptgeschäftsführer Dr. Utz Tillmann zum „Tag des geistigen Eigentums – Wachstumsmotor Innovation“, den der Bundesverband der Deutschen Industrie heute veranstaltet. Die deutsche chemische Industrie zählt zu den aktivsten Anmeldern von Patenten.
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14.04.2009
Anbauverbot für gentechnisch veränderten Mais
DIB fürchtet Rückschlag für Biotech-Standort Deutschland
Aus Sicht der Deutschen Industrievereinigung Biotechnologie (DIB) ist das Anbauverbot für gentechnisch veränderten Mais eine Entscheidung gegen ein bewährtes wissenschaftsbasiertes Zulassungsverfahren. Das Verbot nehme den Landwirten die Freiheit, zugelassenen gentechnisch veränderten Mais anzubauen, kritisiert die DIB aufs Schärfste.
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03.04.2009
VCI-Hauptgeschäftsführer: Empfehlung des Bundesrates nicht konsequent
Chemieindustrie fordert Abschaffung der Zinsschranke
Die Empfehlung des Bundesrates an die Bundesregierung, die Zinsschranke zu korrigieren, ist angesichts der Wirtschaftskrise dringend überfällig, aber nicht konsequent genug. Dies erklärte VCI-Hauptgeschäftsführer Dr. Utz Tillmann anlässlich der Abstimmung im Bundesrat. Für Unternehmen mit hohen Investitionen und Forschungsausgaben in Deutschland bringt der Vorschlag keine spürbare Verbesserung“, erklärte Tillmann. „Eine Anhebung der Freigrenze auf 3 Millionen Euro reicht für die chemische Industrie gerade in der derzeitigen wirtschaftlichen Lage nicht aus, um den Forschungs- und Produktionsstandort Deutschland attraktiv zu halten oder sogar auszubauen.“
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26.03.2009
Energie sparen mit Verfahren und Produkten der Chemie
Wachstum und Energieeinsatz nachhaltig entkoppelt
Mit energiesparenden Verfahren und Produkten leistet die chemische Industrie in Deutschland erhebliche Beiträge für den Klimaschutz - in den eigenen Werken, als Zulieferer von Komponenten für andere Industriezweige und für den Verbraucher. „Die Chemie nutzt Energie heute so effizient und entwickelt so wertvolle Energiesparlösungen für ihre Kunden, dass sie zu den Schlüsselindustrien beim Klimaschutz zählt“, erklärte VCI-Präsident Prof. Dr. Ulrich Lehner auf der Veranstaltungsreihe „Forum Zukunft“ des Verbandes in Berlin.
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10.03.2009
Daten und Fakten zur wirtschaftlichen Lage der Branche im 4. Quartal 2008
Chemie im Sog der weltweiten Wirtschaftskrise
Im vierten Quartal 2008 ist die Chemieproduktion in Deutschland überraschend stark eingebrochen. Das geht aus dem aktuellen Lagebericht des VCI hervor. Die Hauptabnehmer der Branche – die industriellen Kunden – orderten infolge der globalen Wirtschaftskrise kaum noch Chemikalien. Wegen der abrupt sinkenden Nachfrage drosselten die Unternehmen ihre Produktion. Die Kapazitätsauslastung in der chemischen Industrie fiel auf 75 Prozent. Im dritten Quartal hatte sie noch bei 84 Prozent gelegen. Allein das Pharmageschäft trotzte der Krise.
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19.02.2009
Abschlussbericht der europäischen Expertengruppe zur Chemie
Chemische Industrie ist unverzichtbar für eine nachhaltige Entwicklung
Die hochrangige Expertengruppe der Europäischen Kommission hat jetzt ihren Abschlussbericht zur Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Chemieindustrie vorgelegt. Prof. Dr. Ulrich Lehner, Präsident des VCI, bewertete die Ergebnisse als positives Signal für die deutsche chemische Industrie. Der Bericht unterstreiche nicht nur die wirtschaftliche Bedeutung, sondern auch die zentrale Rolle der Chemie für eine nachhaltige Entwicklung in der Gesellschaft.
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18.02.2009
Den Industriestandort erhalten und ausbauen
Die Chemie ist das Fundament des Industrielandes Deutschland
Deutschland ist ein Industrieland: Die deutschen Industrieunternehmen erwirtschaften eine Wertschöpfung von rund 500 Milliarden Euro pro Jahr und beschäftigen direkt 6 Millionen Menschen. Das Fundament für diese starke Industrie bildet die Chemie, wie Dr. Utz Tillmann, Hauptgeschäftsführer des VCI, vor Journalisten im Frankfurter PresseClub ausführte. Wenn Deutschland auch in Zukunft eine der führenden Wirtschaftsnationen bleiben wolle, müsse die Politik der volkswirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedeutung der Industrie wieder mehr Beachtung schenken und verstärkt daran arbeiten, die Standortbedingungen für Investitionen und Innovationen wettbewerbsfähig zu gestalten.
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18.02.2009
Weiterhin schwierige Lage zu Jahresbeginn / Unternehmen pessimistisch für 2009
Umfrage unter VCI-Mitgliedsunternehmen zu den Auswirkungen der Wirtschaftskrise im Februar 2009
VCI-Hauptgeschäftsführer Dr. Utz Tillmann erläuterte vor Journalisten im Frankfurter PresseClub die wichtigsten Ergebnisse einer Trendumfrage des VCI. Fazit: 2009 wird ein schwieriges Jahr. Die Unternehmen sehen die weitere Entwicklung pessimistisch. Obwohl die Unternehmen die Kurzarbeit ausweiten und flexible Arbeitszeitinstrumente ausschöpfen, kann ein Abbau von Arbeitsplätzen nicht mehr vollkommen ausgeschlossen werden.
zu den Umfrage-Ergebnissen
| Chart VCI-Trendumfrage Februar 2009 |
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16.02.2009
Deutsche Chemieparks und -standorte gemeinsam auf der ACHEMA 2009
Führende deutsche Chemieparks und -standorte werben zum zweiten Mal mit einem gemeinsamen Messeauftritt auf der ACHEMA 2009 in Frankfurt. Unter dem Motto „Make it in Germany: Your Prime Chemical Location in Europe“ wird sich der Chemiestandort Deutschland vom 11. bis 15. Mai 2009 in Halle 9.2., Stand B35 – E36 präsentieren.
11.02.2009
Grüne Pflanzenbiotechnologie außerhalb der EU auf dem Vormarsch
Potenzial gentechnisch optimierter Pflanzen nutzen
Immer mehr Landwirte rund um den Globus nutzen die Vorteile gentechnisch optimierter Nutzpflanzen. Wie aus dem aktuellen Bericht der ISAAA hervorgeht, hat sich die Anbaufläche für transgene Pflanzen 2008 auf weltweit 125 Millionen Hektar ausgeweitet. Der Vorsitzende der Deutschen Industrievereinigung Biotechnologie (DIB), Dr. Stefan Marcinowski, appelliert daher: "Wir fordern die Politik in Europa auf, Landwirten den Zugang zu modernen Technologien zu ermöglichen und damit ihre weltweite Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Während inzwischen weltweit über 10 Prozent der Ackerfläche mit gentechnisch veränderten Pflanzen bebaut werden, gerät Europa zusehends ins Abseits.“
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27.01.2009
Gesundheit und Umwelt
Human-Biomonitoring: unverzichtbares Instrument des Arbeitsschutzes und des gesundheitsbezogenen Umweltschutzes
Mit Human-Biomonitoring lässt sich feststellen, ob in der Umwelt oder am Arbeitsplatz nachweisbare Substanzen vom Menschen aufgenommen werden. Auf der von Bundesumweltministerium und VCI gemeinsam organisierten Konferenz „Human-Biomonitoring – Möglichkeiten und Grenzen für Politik und Gesellschaft“ erläuterten Staatssekretär Matthias Machnig und VCI-Hauptgeschäftsführer Dr. Utz Tillmann in Bonn die Bedeutung des Instruments im Arbeits- und Umweltschutz.
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20.01.2009
Kreimeyer neuer Vorsitzender des Fonds der Chemischen Industrie und des VCI-Forschungsausschusses
Dr. Andreas Kreimeyer, Vorstandsmitglied der BASF SE, Ludwigshafen, ist neuer Vorsitzender des Fonds der Chemischen Industrie und des Ausschusses Forschung, Wissenschaft und Bildung im VCI. Kreimeyer übernimmt die Ämter von Dr. Alfred Oberholz, der vor kurzem in den Ruhestand getreten ist. Der Fonds der Chemischen Industrie ist das Förderwerk des VCI für die Grundlagenforschung, den wissenschaftlichen Nachwuchs und den Chemieunterricht an den Schulen.
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16.01.2009
VCI: Jetzt Zinsschranke aussetzen, um Unternehmen zu entlasten
Wirkung der Leitzinssenkung verstärken
Zur Senkung der EZB-Leitzinsen auf 2 Prozent erklärt Dr. Utz Tillmann, Hauptgeschäftsführer des VCI: "Wir begrüßen die Leitzinssenkung. Richtig nutzen können die deutschen Chemieunternehmen sie aber nur, wenn zusätzlich die Zinsschranke ausgesetzt wird."
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12.12.2008
VCI zum Beschluss des Europäischen Rates über den Emissionshandel:
Kein Freifahrtschein für die chemische Industrie
Der VCI begrüßt den Beschluss des Europäischen Rates, energieintensiven Branchen die Emissionsrechte für Produktionsanlagen auch in der Handelsperiode 2013 bis 2020 kostenlos zuzuteilen. „Nach unserer ersten Einschätzung ist es gelungen, Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit näher zusammenzuführen“, erklärte Dr. Utz Tillmann, Hauptgeschäftsführer des VCI. „Die chemische Industrie wird erhebliche Investitionen vornehmen, um die EU-Klimaschutzvorgaben bis 2020 zu erreichen. Der Kompromiss des europäischen Regierungsgipfels ist kein Freifahrtschein für die chemische Industrie. Die Einigung bedeutet lediglich, dass für die meisten Unternehmen keine zusätzlichen Kosten durch eine Versteigerung entstehen.“
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10.12.2008
VCI zum Regierungsgipfel der EU in Brüssel
Klimaschutzziel auch ohne Versteigerung erreichbar
Im Vorfeld des EU-Gipfels in Brüssel appellierte der VCI mit allem Nachdruck an den Europäischen Rat, den Handel mit Emissionszertifikaten so auszugestalten, dass die energieintensive Branche in Deutschland weiter produzieren und investieren kann. Der Emissionshandel dürfe nicht zu einer bleischweren Hypothek für die Zukunft der chemischen Industrie in Deutschland werden. Deshalb fordert der VCI die vollständige kostenlose Zuteilung der Emissionsrechte an die Unternehmen ohne eine Versteigerung. Als Schwellenwert für eine Befreiung von der Versteigerung befürwortet der VCI eine CO2-Intensität ab 1 Kilogramm je Euro Bruttowertschöpfung der Unternehmen.
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09.12.2008
Vorgänger Dr. Anton Mariacher geht nach 24 Jahren in den Ruhestand
Roland Seeling wird neuer Kommunikationschef des VCI
Wechsel an der Spitze der Kommunikation des Verbandes der Chemischen Industrie: Roland Seeling (60) übernimmt ab 1. Januar 2009 die Leitung der Abteilung Kommunikation im VCI. Er tritt in dieser Funktion die Nachfolge von Dr. Anton Mariacher (62) an, der nach 24 Jahren im VCI zum 31. Dezember 2008 in den Ruhestand gehen wird.
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04.12.2008
VCI-Prognose: Produktion geht 2009 leicht zurück
Chemische Industrie stagniert im Jahr 2008
Die Folgen der Finanzkrise und des globalen Abschwungs hinterlassen auch in der chemischen Industrie deutliche Spuren. Die im zweiten Halbjahr immer schwächer werdende Nachfrage führte dazu, dass die Chemieproduktion seit dem zweiten Quartal rückläufig ist. Im vierten Quartal wurden sogar einzelne Produktionsanlagen stillgelegt. Im Gesamtjahr 2008 blieb die deutsche Chemieproduktion ohne Zuwachs. Der VCI geht davon aus, dass die Unternehmen ihre Produktionsanlagen zu Beginn des Jahres 2009 noch weiter zurückfahren werden. Für das kommende Jahr erwartet der Chemieverband einen Produktionsrückgang von 1 Prozent.
04.12.2008
VCI fordert steuerliche Forschungsförderung für alle Unternehmen
Neuen Schwung für die Industrie durch nachhaltige Wirtschaftspolitik
Um der Rezession entgegen zu wirken, forderte VCI-Präsident Prof. Ulrich Lehner vor der Presse eine nachhaltig angelegte Wirtschaftspolitik, die den Industriestandort Deutschland auf Dauer erfolgreicher und krisenfester macht. „Wir brauchen in den nächsten Monaten die richtigen Signale aus Berlin, um neue Investitionen in Deutschland wirtschaftlich vertreten zu können“, sagte Lehner. Das sei besser als weitere staatlich finanzierte Konjunkturprogramme.
04.12.2008
Keine direkten Folgen für die Finanzierung / Investitionsplanung auf dem Prüfstand
Ergebnisse der VCI-Blitzumfrage unter Mitgliedsunternehmen zu den Auswirkungen der Finanzmarktkrise
VCI-Hauptgeschäftsführer Dr. Utz Tillmann erläuterte vor der Presse in Frankfurt die wichtigsten Ergebnisse einer Blitzumfrage des VCI zu den Auswirkungen der Finanzkrise auf die Unternehmen der chemischen Industrie: Investitionen werden aufgeschoben, Kosten werden kurzfristig reduziert, die Stammbelegschaft soll gehalten werden.
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| Ergebnisse der VCI-Mitgliederbefragung zu den Auswirkungen der Finanzkrise |
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02.12.2008
Information für Redaktionen
Neues Presseportal der Chemie mit mehr Service
Journalisten finden künftig leichter und schneller Informationen aus der chemischen Industrie. Dazu hat der VCI jetzt sein Presseportal neu eingerichtet: www.vci.de/presse.
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27.11.2008
Nano-Dialog des Bundesumweltministeriums konstruktiv
VCI veröffentlicht acht Leitfäden zur Sicherheit von Nanomaterialien
„Wir bewerten den Nano-Dialog der Nano-Kommission als konstruktiv, und die chemische Industrie wird sich auch in den kommenden Jahren an diesem Prozess beteiligen.“ So kommentierte Dr. Gerd Romanowski, Geschäftsführer Wissenschaft, Technik und Umwelt im VCI die Ergebnisse dieses dialogorientierten Gremiums des Bundesumweltministeriums, die in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt wurden.
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17.11.2008
Frist für Vorregistrierung läuft ab / IT-Probleme bei der Chemikalienagentur / Exklusiver Online-Service des VCI / EU-Leitfäden für Mittelstand zu kompliziert / Einzigartiges System für weltweiten Austausch von Stoffdaten
Viele Probleme bei der Umsetzung von REACH - beim VCI erhalten Chemieunternehmen Hilfe und Beratung
Trotz intensiver Vorbereitung der Branche auf die EU-Chemikalien-Verordnung REACH haben viele Chemieunternehmen in Deutschland Probleme, die Vorgaben umzusetzen. Häufige Ausfälle und Überlastung der Informationstechnik auf Seiten der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) in Helsinki haben vor allem in den letzten Wochen die Unternehmen daran gehindert, ihre Stoffe bei der Behörde vorregistrieren zu lassen. Das sechsmonatige Zeitfenster für die Vorregistrierung schließt sich am 1. Dezember 2008 um Mitternacht.
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14.11.2008
Marcinowski neuer DIB-Vorsitzender
Dr. Stefan Marcinowski, Vorstandsmitglied der BASF SE, Ludwigshafen, ist neuer Vorsitzender der Deutschen Industrievereinigung Biotechnologie (DIB). Marcinowski übernimmt das Amt von Dr. Bernward Garthoff, der den DIB-Vorsitz turnusgemäß nach drei Jahren abgibt. Die DIB vertritt im VCI die Interessen der mit Biotechnologie befassten Unternehmen und Fachverbände.
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10.11.2008
Trilog-Verhandlungen über die EU-Richtlinie zum Ausbau erneuerbarer Energien
Handel mit 'grünen' Zertifikaten führt zu höheren Strompreisen
Der VCI warnt vor höheren Strompreisen, sollte bei den in Brüssel beginnenden Trilogverhandlungen zur EU-Richtlinie über die Förderung erneuerbarer Energien ein Handel mit Zertifikaten für die alternative Stromerzeugung eingeführt werden. Gegen einen solchen Zertifikatehandel, den die EU-Kommission und das Europäische Parlament befürworten, sprechen aus Sicht des VCI-Hauptgeschäftsführers Dr. Utz Tillmann verschiedene Gründe.
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07.11.2008
Kompromiss zur Erbschaftsteuerreform
Entlastung nur unter erschwerten Bedingungen
"Eine klare Regelung für die Erbschaftsteuerreform, die Planungssicherheit für die Unternehmen schafft, ist überfällig. Wir begrüßen deshalb, dass es zu einer Einigung gekommen ist“, erklärte VCI-Hauptgeschäftsführer Dr. Utz Tillmann in Frankfurt. Positiv sei, dass die Bedingungen flexibler gestaltet wurden, unter denen eine Entlastung möglich sein soll. Allerdings seien die Voraussetzungen für eine vollständige Freistellung des Betriebsvermögens von der Erbschaftsteuer nach wie vor überzogen.
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04.11.2008
Wirtschaftliche Lage der Branche im 3. Quartal 2008
Chemiekonjunktur schwächt sich deutlich ab
Im dritten Quartal 2008 mussten die Chemieunternehmen in Deutschland ihre Produktion wegen der schwachen Nachfrage sichtlich zurückfahren: Im Vergleich zum Vorquartal verringerte sich die Chemieproduktion um 1 Prozent. Allerdings waren die Produktionskapazitäten mit durchschnittlich 84 Prozent auch von Juli bis September noch relativ gut ausgelastet. In den kommenden Monaten ist mit einer weiteren Abschwächung der Chemienachfrage zu rechnen.
| VCI-Quartalsbericht 03/2008, deutsche Version |
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| VCI Quarterly Report 03/2008, English version |
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20.10.2008
Internationaler Workshop der OECD
Exposition durch Nanomaterialien abschätzen und vermindern
Experten aus den Industrienationen beschäftigten sich am 20. Oktober 2008 in Frankfurt mit dem Thema Nanomaterialien. Eingeladen hatte der Arbeitskreis „Industriell hergestellte Nanomaterialien" der OECD. Der Arbeitskreis richtete den Workshop mit Unterstützung des VCI gemeinsam mit dem Business and Industry Advisory Committee to the OECD (BIAC) und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) aus. Im Mittelpunkt stand die Gesundheit des Menschen, das heißt, die Abschätzung der Exposition durch Nanomaterialien und Möglichkeiten der Expositionsminderung bei der Fertigung und Verarbeitung von Nanomaterialien.
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19.10.2008
Orientierungsdebatte zum EU-Emissionshandel im Umweltministerrat
Schlüsselbranchen hoffen auf Bundesregierung
Die energieintensiven Industrien in Deutschland appellieren an die Bundesregierung, sich bei der Neugestaltung des Emissionshandels für den Industriestandort Deutschland einzusetzen. Anlässlich der für Montag, den 20. Oktober 2008, vorgesehenen Orientierungsdebatte im Umweltministerrat erklärte VCI-Präsident Prof. Dr. Ulrich Lehner im Namen der Branchen Baustoffe, Glas, Chemie, Papier, Metalle und Stahl: „Die Vorschläge, wie die Klimaschutzziele erreicht werden können, ohne gleichzeitig Wachstum und Arbeitsplätze massiv zu gefährden, haben wir vorgelegt und erläutert. Jetzt setzen wir auf die Bundesregierung, dass sie ihrer politischen Verantwortung gerecht wird und sich in Europa für die industriellen Schlüsselbranchen verwendet und durchsetzt.“
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16.10.2008
RWTH Aachen, Universität Koblenz-Landau und TU Kaiserslautern erhalten 450.000 Euro vom Fonds der Chemischen Industrie
Chemische Industrie fördert drei Master-Studiengänge Toxikologie
Der Fonds der Chemischen Industrie hat der RWTH Aachen und der Universität Koblenz-Landau je 150.000 Euro Fördermittel für den Aufbau von Master-Studiengängen „Ökotoxikologie“ zur Verfügung gestellt. Für den Master-Studiengang „Human-Toxikologie“ hat der Fonds der Technischen Universität Kaiserslautern ebenfalls 150.000 Euro Fördermittel bewilligt. „Wir wollen mit unserem Engagement mithelfen, dass die Ausbildung in Toxikologie und Ökotoxikologie in Deutschland noch besser wird“, sagte Fonds-Geschäftsführer Dr. Gerd Romanowski.
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07.10.2008
Keine Mehrheit für Korrektur der Emissionshandelspläne im Umweltausschuss
Negatives Signal für Wachstum und Arbeitsplätze in der deutschen Chemieindustrie
Deutliche Kritik übte der VCI am Votum des Umweltausschusses im Europäischen Parlament. VCI-Präsident Prof. Dr. Ulrich Lehner erklärte: „Das ist der falsche Weg, um die europäischen Klimaschutzziele umzusetzen. Das Abstimmungsergebnis ist ein schlechtes Signal für die Zukunft des Industriestandortes Deutschland und bedroht massiv Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze unserer Branche. Für den Klimaschutz ist nichts gewonnen, wenn die Produkte anstatt in Deutschland künftig außerhalb Europas hergestellt werden.“
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01.10.2008
Milliarden-Belastung durch Emissionshandel
EU-Pläne bedeuten Kahlschlag für die energieintensive Industrie
Auf die energieintensive Industrie in Deutschland rollt eine riesige Kostenlawine zu, wenn die Pläne der EU-Kommission zum Emissionshandel unverändert umgesetzt werden. Um bis zu über 7 Milliarden Euro könnte sich die Produktion der Branchen Baustoffe, Glas, Chemie, Papier, Metalle und Stahl verteuern. Viele Unternehmen wären dadurch international nicht mehr wettbewerbsfähig und in ihrer Existenz bedroht. Vertreter der energieintensiven Industrien forderten deshalb gemeinsam in Brüssel von Ministerrat und Europäischem Parlament, einen Kahlschlag zu verhindern und den Bezug zur industriellen Wirklichkeit wiederherzustellen.
26.09.2008
Förderwerk der Chemieindustrie zeichnet Lehrbuch zur Biotechnologie aus
Fonds-Literaturpreis 2008 für Professor Reinhard Renneberg
Der Literaturpreis des Fonds der Chemischen Industrie geht in diesem Jahr an Professor Dr. Reinhard Renneberg, Hong Kong University of Science and Technology, für sein Lehrbuch „Biotechnologie für Einsteiger“. Der mit 10.000 Euro dotierte Literaturpreis des Fonds der Chemischen Industrie würdigt Autoren, die zu einem breiteren Verständnis chemiebezogener Themen beitragen.
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18.09.2008
Weiße Biotechnologie eröffnet neue Wege
Pilze und Bakterien immer wichtiger für die Chemie
Biotechnische Verfahren gewinnen für die chemische Industrie in Deutschland immer mehr an Bedeutung. Mit Enzymen und Mikroorganismen wie etwa Pilzen oder Bakterien werden in der Chemie zunehmend mehr Produkte hergestellt. „Das ist der Weg der Zukunft. Biotechnische Verfahren werden die Produktionsstrukturen in unserer Branche sukzessive verändern“, betonte Dr. Alfred Oberholz, Vorsitzender des Ausschusses für Forschung, Wissenschaft und Bildung im VCI und Mitglied des Vorstandes der Evonik Industries AG, auf der Veranstaltungsreihe „Forum Zukunft“ des VCI in Berlin.
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17.09.2008
Wirtschaftliche Lage der Branche im zweiten Quartal 2008
Konjunkturabschwung erreicht die chemische Industrie
Das Wachstum im deutschen Chemiegeschäft hat sich im zweiten Quartal deutlich abgeflacht. Im Vergleich zu den Monaten Januar bis März stieg die Chemieproduktion im zweiten Quartal lediglich um 0,2 Prozent. Die Chemieunternehmen spüren mittlerweile die Folgen der Finanzmarktkrise in den USA und die nachlassende Dynamik der europäischen Industriekonjunktur.
| VCI-Quartalsbericht 02/2008, deutsche Version |
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| VCI Quarterly Report 02/2008, English version |
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11.09.2008
Abstimmung im Industrieausschuss des Europaparlaments zur Revision des Emissionshandels berücksichtigt Kernforderungen der Chemie nicht
Wettbewerbsfähigkeit der Chemie weiterhin gefährdet
Das heutige Votum des Industrieausschusses im Europäischen Parlament zum Emissionshandel in der EU fällt aus Sicht der deutschen Chemieindustrie enttäuschend aus. „Das Abstimmungsergebnis ist ein schlechtes Signal für die Zukunft des Chemiestandorts Deutschland. Die Wettbewerbsfähigkeit unserer Branche ist massiv gefährdet. Die Planungssicherheit für Investitionen fehlt nach wie vor“, erklärte VCI-Hauptgeschäftsführer Dr. Utz Tillmann in einer ersten Stellungnahme.
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09.09.2008
Rechtsunsicherheit prägt Umfeld für Pflanzenbiotechnologie in Deutschland und Europa
Medizinische und industrielle Biotechnologie in Deutschland auf Wachstumskurs
Die Biotechnologie-Branche in Deutschland befindet sich weiter auf Wachstumskurs. Wie Dr. Bernward Garthoff, Vorsitzender der Deutschen Industrievereinigung Biotechnologie (DIB), vor der Presse in Frankfurt erklärte, lasse sich diese Entwicklung an drei Tatsachen ablesen: Die Zahl der Arbeitsplätze in der Branche steigt. Die Entwicklungspipeline für neue Arzneimittel auf biotechnischer Basis umfasst mehr Wirkstoffkandidaten als je zuvor. Und beim Einsatz für industrielle Zwecke zählt Deutschland mit seinem Know-how und den Produktionskapazitäten zu den führenden Nationen auf der Welt. Sorgenkind der Branche bleibt aber weiterhin die Pflanzenbiotechnologie.
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01.09.2008
Emissionshandelspläne der EU gefährden Chemie- und Industriestandort
Deutschland droht De-Industrialisierung
„Das mit Abstand größte Problem für die Zukunft der Chemie in Deutschland sehen wir derzeit in den Plänen der EU-Kommission für den Emissionshandel. Sie stellen eine große Gefahr für den Chemie- und Industriestandort Deutschland dar und werden zu einer De-Industrialisierung unseres Landes führen, wenn sie unverändert in Kraft treten“, erklärte VCI-Präsident Prof. Dr. Ulrich Lehner vor der Presse in der nordrhein-westfälischen Landesvertretung in Berlin.
Foto v.l.n.r.: Dr. Jürgen Rüttgers, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, Prof. Dr. Horst Wildemann, TU München, Prof. Dr. Ulrich Lehner, VCI-Präsident
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15.08.2008
Umsetzungshilfe für neue Gefahrgutvorschriften 2009
VCI legt aktualisierte Einstufungsleitlinie vor
Ab 2009 muss bei allen Gefahrgütern das Kriterium „umweltgefährdend (aquatische Umwelt)“ für die Klassifizierung berücksichtigt werden. Diese Regelung gilt unabhängig davon, ob die Gefahrgüter bereits in eine oder mehrere Gefahrgutklassen eingestuft sind. Das Kriterium „umweltgefährdend“ wird künftig als Zusatzgefahr im Transportrecht zu markieren sein. Dies ist eine der Auswirkungen des Globally Harmonized System (GHS) auf das Gefahrgutrecht. Der VCI hat deshalb seine Leitlinie zur „Einstufung umweltgefährdender Stoffe, Lösungen und Gemische (aquatische Umwelt) in den Gefahrgut-Transportvorschriften“ überarbeitet. Die vorliegende Leitlinie soll einen Überblick über die neuen Vorschriften 2009 geben und die Unternehmen bei der Umsetzung unterstützen.
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06.08.2008
VCI plädiert für steuerliche Forschungsförderung
Forschungsetat der deutschen Chemie erreicht 2008 Höchstmarke
Mit den bisher höchsten Investitionen in Forschung und Entwicklung (FuE) rechnet die deutsche chemische Industrie für 2008: Die Branche wird in diesem Jahr etwa 9,68 Milliarden Euro hierfür aufwenden. Damit rückt die 10-Milliarden-Euro-Schwelle in greifbare Nähe. Dies sagte Dr. Alfred Oberholz, Vorsitzender des Ausschusses Forschung, Wissenschaft und Bildung im VCI, vor der Presse in Frankfurt.
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25.07.2008
VCI-Leitfaden Binnenschiffstransporte überarbeitet
Mehr Sicherheit bei Transporten mit Binnenschiffen
Der VCI hat das „Anforderungsprofil für Binnenschiffstransporte“ aktualisiert. Mit diesem Leitfaden will der VCI dazu beitragen, Transporte von Chemikalien mit Binnenschiffen noch sicherer als bisher zu machen. Er soll den Chemieunternehmen bei der Auswahl geeigneter Logistikdienstleister helfen.
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07.07.2008
Initiative ’Chemie im Dialog’ und VCI ermöglichen Erneuerung nach 35 Jahren
Startschuss für neue Chemieausstellung im Deutschen Museum
Der offizielle Startschuss für die neue Chemieausstellung im Deutschen Museum ist am 07. Juli 2008 gefallen. Nach 35 Jahren entsteht mit Unterstützung der Initiative „Chemie im Dialog“ und des VCI eine neue Ausstellung mit hohem Begeisterungsfaktor. Wie die Chemie unser Leben erleichtert, von der Kosmetik über Ernährung bis hin zu Freizeit, Mode und Sport, wird man in der neuen Ausstellung im Deutschen Museum ab 2011 erleben können.
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03.07.2008
Abschwächung der Chemiekonjunktur in der zweiten Jahreshälfte erwartet
Chemie wuchs im ersten Halbjahr 2008 um 3 Prozent
Trotz starkem Euro und massiv steigenden Energie- und Rohstoffkosten hat die chemische Industrie ihre Produktion im ersten Halbjahr 2008 ausgeweitet. Allerdings verringerte sich die Wachstumsgeschwindigkeit in Deutschlands viertgrößter Branche spürbar.
03.07.2008
Langfristiges Wachstumspotenzial bei drei Prozent / Emissionshandel größtes Problem der Branche
Deutsche Chemie ist robuster und wettbewerbsfähiger geworden
Die chemische Industrie in Deutschland hat sich in den letzten Jahren klare Vorteile im weltweiten Wettbewerb erarbeitet. Seit Beginn des Konjunkturaufschwungs im Jahr 2003 ist die deutsche Chemie mit über 4 Prozent im Jahresdurchschnitt deutlich dynamischer gewachsen als die Branche in den USA, Japan oder den restlichen Mitgliedstaaten der EU.
16.06.2008
Anhörung der Verbände zum UGB im Bundesumweltministerium
Umweltgesetzbuch verzögert Genehmigungen und behindert Investitionen in der Chemie
Der Gesetzentwurf zum Umweltgesetzbuch (UGB) verfehlt das ursprüngliche Ziel der Bundesregierung, das Umweltrecht zu straffen und zu entbürokratisieren. In der Chemie werden sich die meisten Genehmigungsverfahren verlängern statt verkürzen.
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03.06.2008
TUIS-Hilfe bleibt auf hohem Niveau
Die technische Hilfe bei Transport- und Lagerunfällen mit chemischen Produkten durch die Werkfeuerwehren der chemischen Industrie bleibt auf hohem Niveau weiterhin gefragt. Dies geht aus der aktuellen Statistik des Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystems (TUIS) der deutschen chemischen Industrie für 2007 hervor.
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01.06.2008
Utz Tillmann jetzt Hauptgeschäftsführer des VCI
Zum 1. Juni 2008 hat Dr. Utz Tillmann (54) seine Tätigkeit als neuer Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) aufgenommen. Das Präsidium des VCI hatte Tillmann auf seiner Sitzung im September 2007 mit Wirkung zum 1. Juni 2008 zum Hauptgeschäftsführer bestellt. Tillmann tritt die Nachfolge von Dr. Wilfried Sahm (65) an, der diese Funktion seit 1992 wahrgenommen hat und zum 31. Mai 2008 in den Ruhestand getreten ist.
13.05.2008
Daten und Fakten zur wirtschaftlichen Lage der Branche im 1. Quartal 2008
Deutsche Chemie kommt gut aus den Startlöchern
Die deutschen Chemieunternehmen sind gut gestartet. Nach einer kurzen Atempause im letzten Quartal 2007 legten Produktion und Umsatz in den ersten drei Monaten dieses Jahres wieder deutlich zu. Dennoch rechnet die Branche für das Gesamtjahr mit einem im Vergleich zu den Vorjahren bescheideneren Wachstum. Das geht aus dem aktuellen Bericht des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) zur wirtschaftlichen Lage der Branche hervor.
| VCI-Quartalsbericht 01/2008, deutsche Version |
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| VCI Quarterly Report 01/2008, english version |
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08.05.2008
Dialog Industrie und Umwelt: Klimaschutz mit Chemie - 8. Mai 2008 in Berlin
Branchendialog stellt Chancen neuer Technologien und Produkte vor
Innovationen und neue Technologien sind der Schlüssel für einen sparsameren Umgang mit Energie und weniger Treibhausgase. Die chemische Industrie in Deutschland leistet mit energie-effizienten Verfahren und Produkten erhebliche Beiträge für den Klimaschutz - in den eigenen Werken, als Zulieferer für viele andere Industriezweige und für den Verbraucher. Das wurde auf einem Branchendialog in Berlin deutlich, zu dem das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und der Verband der Chemischen Industrie (VCI) gemeinsam eingeladen hatten.
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05.05.2008
Sachverständigen-Anhörung im Umweltausschuss des Bundestages
Erneuerbares-Energien-Gesetz: Chemie fordert Verbesserungen bei Werksnetzen
Die Förderung erneuerbarer Energien belastet die chemische Industrie in Deutschland jährlich mit rund 170 Millionen Euro infolge erhöhter Strompreise. Weitere Preissteigerungen werden mittelfristig zu Verlagerungen stromintensiver Produktionen führen. Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) begrüßt daher, dass die Bundesregierung den Änderungsbedarf erkannt und einen Entwurf für eine Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) vorgelegt hat.
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28.04.2008
VCI-Leitfaden aktualisiert
Gefahrgut im PKW sicher befördern
Auch wer nur gelegentlich Gefahrgut im Personenkraftwagen (PKW) oder im Kombi befördert, muss die Transportvorschriften beachten. Deshalb hat der Verband der Chemischen Industrie (VCI) den Leitfaden „Beförderung gefährlicher Güter im PKW/Kombi“ aktualisiert. Er soll helfen, Transporte von gefährlichen Gütern noch sicherer zu machen und mögliche Informationsdefizite abzubauen.
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23.04.2008
Anhörung zur Reform des Insolvenzrechts im Bundestag
VCI: Insolvenzfestigkeit von Lizenzverträgen wieder herstellen
Der Rechtausschuss des Deutschen Bundestages veranstaltet heute, 23. April 2008 eine öffentliche Anhörung zur Insolvenzrechtsreform. Thema ist insbesondere die insolvenzfeste Ausgestaltung von Lizenzverträgen.
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05.03.2008
Bericht des VCI zur wirtschaftlichen Lage der Branche im vierten Quartal 2007
Deutsche Chemieproduktion schaltet einen Gang zurück
Die deutschen Chemieunternehmen stellen sich nach einem rundum zufriedenstellenden Jahr 2007 nun auf ein langsameres Wachstumstempo ein. Das geht aus dem aktuellen Bericht des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) zur wirtschaftlichen Lage der Branche hervor. Als wesentliche Auslöser für diese Entwicklung identifiziert der VCI die Finanz- und Immobilienkrise in den USA sowie die extrem hohen Rohstoffpreise. Und auch der weiter gestiegene Euro-Kurs zeige Wirkung.
| VCI-Quartalsbericht 04/2007, deutsche Version |
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| VCI Quarterly Report 04/2007, english version |
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05.03.2008
Nachbesserungen am Gesetzentwurf dringend notwendig
Erbschaftsteuerreform gefährdet Mittelstand in der Chemie
„Der Regierungsentwurf zur Erbschaftsteuerreform macht den Generationenübergang zu einem kaum planbaren, riskanten Unterfangen. Der Chemiestandort Deutschland wird an Attraktivität für Personenunternehmen verlieren“, warnte Reinhold von Eben-Worlée, Vorsitzender des Ausschusses Selbständiger Unternehmer im Verband der Chemischen Industrie (VCI), anlässlich der öffentlichen Anhörung des Finanzausschusses im Deutschen Bundestag. Es seien dringend Korrekturen am Gesetzentwurf nötig.
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21.02.2008
Beratung des Vorschlages der EU-Kommission zur Umsetzung der UN-Initiative für ein weltweit einheitliches System zur Einstufung und Kennzeichnung chemischer Stoffe
GHS: EU-Verordnung muss nachgebessert werden
Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) hält den Vorschlag der EU-Kommission für die Einführung der global einheitlichen Einstufung und Kennzeichnung chemischer Stoffe („GHS“) in der Europäischen Union für verbesserungsbedürftig. Damit ein sachgerechtes Ergebnis mit angemessenem Aufwand für die Branche erzielt werde, sei eine sorgfältige Beratung im Europäischen Parlament wichtiger als die Einhaltung des gesetzten Zeitplans.
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15.02.2008
Abstimmung im Bundesrat über die Novelle des Gentechnikgesetzes
Deutschland fällt bei Pflanzenbiotechnologie weiter zurück
Mit der morgen im Bundesrat zur Abstimmung anstehenden Novelle des Gentechnikgesetzes wird Deutschland endgültig den Anschluss an die USA, Indien oder China verlieren, die bei der Entwicklung und Anwendung der modernen Pflanzenbiotechnologie führend sind. „Unter diesen Bedingungen wird es hierzulande auch in der Zukunft kaum Anbau mit gentechnisch optimierten Pflanzen geben“, betonte der Vorsitzende der Deutschen Industrievereinigung Biotechnologie (DIB), Dr. Bernward Garthoff. „Mit dieser Perspektive und ohne die Erfahrungen aus einem großflächigen Anbau wird auch die Forschung auf diesem Gebiet hierzulande allenfalls nur noch ein Randthema darstellen.“
25.01.2008
Verabschiedung der Novelle des Gentechnikgesetzes im Bundestag
Pflanzenbiotechnologie in Deutschland darf nicht blockiert werden
Die heute im Bundestag zur Verabschiedung anstehende Novelle des Gentechnikgesetzes zementiert die Blockade von Forschung, Entwicklung und Anwendung der modernen Pflanzenbiotechnologie in Deutschland. „Die Bundesregierung hat ihr Versprechen, die Spitzenposition in einer Zukunftstechnologie anzustreben, nicht gehalten. Sie hat weder die juristischen Schwachstellen des Gesetzes ausgeräumt, noch die Änderungsvorschläge des Bundesrates berücksichtigt, mit denen Innovationen eine Chance gehabt hätten“, erklärte der Vorsitzende der Deutschen Industrievereinigung Biotechnologie (DIB), Dr. Bernward Garthoff.
23.01.2008
Auktion der Zertifikate für energieintensive Branchen schwächt Wettbewerbsfähigkeit
Kommissionsvorschlag zum Emissionshandel nach 2012 verhindert Planungssicherheit für den Chemiestandort Deutschland
Der Vorschlag der EU-Kommission für den europäischen Emissionshandel nach 2012 ermöglicht keinerlei Planungssicherheit für die chemische Industrie. Zwar hat die Kommission die globale Wettbewerbsproblematik energieintensiver Branchen formal berücksichtigt. Eine kostenlose Zuteilung von Zertifikaten wird aber an so viele Bedingungen geknüpft, dass für Investitionen am Chemiestandort Deutschland hohe Ungewissheit für die Zeit nach 2012 besteht. „Auf dieser Basis ist es für die chemische Industrie äußerst schwierig, hinreichend solide zu planen. Wir brauchen von Anfang an transparente und überschaubare Spielregeln im Emissionshandel. Hier muss die Kommission erheblich nachbessern“, betonte der Vorsitzende des Ausschusses für Energiefragen und Klimaschutz im Verband der Chemischen Industrie (VCI), Dr. Rudolf Staudigl.
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